Die Karte im Detail

Verarbeitung und Technik
Die schwarz-goldene HIS Radeon RX 480 IceQ X² Roaring Turbo setzt auf eine Dual-Slot-Bauweise, besitzt eine Backplate aus Aluminium und bringt auch ein ordentliches Gewicht auf die Waage. Als Grafikchip kommt der Ellesmere XT (Polaris 10) zum Einsatz, der im 14-nm-FinFET-Verfahren von Globalfoundries gefertigt (16nmFF+) wird. Die Polaris-10-GPU setzt sich aus 5,7 Milliarden Transistoren zusammen und kommt auf eine Größe von 232 mm². Es sind 36 Compute Units, 2.304 Shadereinheiten und 144 TMUs vorhanden. Das Speicherinterface ist 256 Bit breit und 32 ROPs steht der Grafikkarte zur Verfügung. Gegenüber dem Referenzdesign hat HIS ein bisschen an der GPU-Taktrate geschraubt. Der Basis-Takt ist zwar mit 1.120 MHz ident zum Referenzdesign, doch dafür beträgt der Mindest-Boost-Takt 1.338 MHz (Referenz: 1.266 MHz). Der Grafikspeicher taktet mit 4.000 MHz. Bei unserem Testmuster kommen acht Gigabyte GDDR5-Speicher zum Einsatz.
Die hauseigene Kühlung erfolgt über einen Kühlkörper aus Aluminium, der von mehreren Kupfer-Heatpipes und zwei temperaturgesteuerten Axial-Lüftern (2x 90mm) unterstützt wird. Es gibt auch einen semipassiven Betrieb: bei unter 50°C GPU-Temperatur stehen die Lüfter - erst bei 60°C GPU-Temperatur drehen die beiden Fans leise vor sich hin.
Für eine Bildübertragung von 4K-/Ultra-HD-Auflösungen bei 60 Hertz stehen insgesamt drei DisplayPort-1.4- und ein HDMI-2.0b-Anschluss bereit, wobei Letzterer über HDCP 2.2 verfügt und somit verschlüsselte Signale senden und empfangen kann (4K-Blu-Rays / 4K-Streams). Auch ein DVI-Anschluss ist mit von der Partie.
Puncto Verarbeitungsqualität gibt es an unserem Testmuster nichts zu bemängeln.
FreeSync
Bisher bestand die Herausforderung bei PC-Games darin, die von der GPU gelieferte Bildrate mit der Aktualisierungsrate des jeweiligen Monitors zu synchronisieren. Selbst mit der „v-sync-Technologie“ können Ruckeleffekte nicht immer ausgeglichen werden. Überdies kommen eine oft schlechtere Mausreaktion und eine geringere Bildrate hinzu. Die AMD FreeSync Technologie behebt diese Probleme und sorgt für ein ruckelfreies Gameplay.
Preis und Verfügbarkeit
Die HIS Radeon RX 480 IceQ X² Roaring Turbo wandert ab sofort für knapp 290 Euro (Stand: 24.09.2016) über den Ladentisch.

2 Kommentare

Eliot um 02.10.2016 - 06:49

Die Karte ist falsch benannt... Wenn es 1338MHz sind, dann ist das die Roaring Turbo, ist es die Karte mit 1288MHz, dann ist es die Roaring OC. Bitte korrigieren.

Eliot um 02.10.2016 - 06:53

Nachtrag: Titel vs Link ist gemeint... im Link steht Roaring OC, das ist ne andere Grafikkarte, das verwirrt.

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