Assassin's Creed (PC) - Review
Bereits Mitte November kamen sämtliche Besitzer einer Xbox 360 und/oder PlayStation 3 in den Genuss von Assassin's Creed.
Von Christoph Miklos am 13.04.2008 - 03:42 Uhr

Fakten

Plattform

PC

Publisher

Ubisoft

Entwickler

Ubisoft Montreal

Release

Mitte April

Genre

Action-Adventure

Typ

Vollversion

Pegi

16

Webseite

Media (46)

Drei Städte und zahlreiche Informationen

Drei große Städte und zahlreiche Abenteuer
Die insgesamt neun Zielpersonen finden wir in den drei gigantischen Städten Akkon, Damaskus und Jerusalem. Ausgangspunkt für unsere Aufträge ist immer der Tempel der Assassinen, wo wir übrigens neu erlernte Waffen und Fertigkeiten jeder Zeit trainieren können. Stellt sich bloß die Frage: wie kommt man eigentlich zu den oben genannten Orten? Tja, da es im 12 Jahrhundert noch keine flotten Sportwagen gegeben hat, müssen wir zwangsläufig auf ein Fortbewegungsmittel mit nur einer PS-Stärke zurückgreifen - das Pferd. Zu Beginn des Spieles ist diese Art der Reise noch sehr mühselig, denn man benötigt oft mehrere Minuten zu seinem Zielort. Erst nachdem man sämtliche Städte einmal mit dem Vierhufer bereist hat, spart man sich dank "Transporter-Technologie" diesen langweiligen Spieleabschnitt. Unser Konsolereo Mario ist leider nicht in den Genuss dieses Gameplay-Features gekommen, denn hierbei handelt es sich um eine PC-exklusive Funktion.
Sobald man in Akkon, Damaskus oder Jerusalem angekommen ist, sollte man sich auf die Suche nach dem Büro des Mittelmannes machen. In diesem Gebäude können wir uns nicht nur vor aufmüpfigen Bewohner in Sicherheit bringen, sondern bekommen dort auch die Erlaubnis für unseren Auftragsmord. Als erfahrener Assassine wissen wir natürlich, dass wir zunächst einmal Hinweise wie zum Beispiel den Aufenthaltsort unserer Zielperson in Erfahrung bringen müssen. Diese wichtigen Informationen erhalten wir durch das erfolgreiche absolvieren von "Miniaufgaben". In der PC-Version haben uns die Entwickler sieben unterschiedliche (in der Xbox 360 bzw. PS3-Version sind es lediglich vier) Möglichkeiten der Informationsbeschaffung spendiert:
1. Dachrennen - unter Zeitdruck müssen wir einen Hindernisparcours bewältigen und unterwegs sämtliche Flaggen einsammeln.
2. Belauschen - durch das Belauschen von Stadtbewohnern bekommen wir ebenfalls wichtige Hinweise zum Verbleib unserer Zielperson.
3. Verwüstung - unter Zeitdruck und ohne dem Einsatz von Waffen sollen wir Marktstände verwüsten.
4. Auftragsmord - eher unwichtige Soldaten müssen in einer vorgeschriebenen Zeit getötet werden.
5. Taschendiebstahl -gestohlene Dokumente beinhalten auch wichtige Infos.
6. Befragung - mit etwas Gewalt kommt man auch zu Hinweisen...
7. Begleitschutz - geben wir einen befreundeten Assassine Begleitschutz, so erhalten wie im Gegenzug Informationen zu unserer gesuchten Auftragsperson.

Diese "Infostände" werden auf einer Übersichtskarte angezeigt, die durch das Besteigen von hohen Türmen stetig erweitert wird. Sobald man ausreichend Informationen gesammelt hat, bekommt man vom Mittelsmann das "OK" für den Auftragsmord. Nach erfolgreich abgeschlossener Mission erhält man Lob, neue Waffen und Fertigkeiten von seinem Meister. Die ersten drei Missionen bzw. "Erinnerungssequenzen" spielen sich noch sehr unterhaltsam, doch aufgrund des immer wiederkehrenden Ablaufes sinkt der Spielspass von Mord zu Mord.
Abseits der Haupthandlung kann man sich die Zeit mit dem Retten von Bürgern, die euch fortan vor Soldaten schützen, oder dem Einsammeln von unwichtigen "Spezialflaggen" vertreiben. Warum eigentlich unnötige Flaggen? Nun, anders als in der Xbox 360-Version bekommt man beim PC-Ableger keine Achievements für eine gewissen Anzahl an gesammelten Flaggen freigeschalten.

Kommentar schreiben

Artikel auf einer Seite anzeigen