World in Conflict (PC) – Review
Das lange ersehnte Multiplayerspektakel ist vor kurzem in den Läden erschienen. Die vorangegangene Demo hatte schon eine Menge Appetit auf
Von Hannes Obermeier am 13.10.2007 - 03:41 Uhr

Fakten

Plattform

PC

Publisher

Vivendi Games

Entwickler

Massive Entertainment

Release

Mitte September 2007

Genre

Strategie

Typ

Vollversion

Pegi

18

Webseite

Media (37)

Augenschmaus

Grafik
Als ich die ersten gezielten Artillerieeinschläge und die darauf folgenden Explosionen das erste Mal gesehen habe, blieb mir der Mund offen. Sofort nutzte ich das Mausrad um mir die Effekte aus der Nähe anzusehen. Der Rauch, die flammenden Explosionen die sich unterhalb des Rauches entwickeln und immer größer wurden, Elemente und Fahrzeugteile die mit einer Rauchfontäne in den Himmel oder zur Seite flogen, und das mit immer wechselnden Winkeln und Flugbahnen. Oder der Bombenteppich, der Napalmabwurf, die Streubombe, einfach unglaublich überwältigend in Szene gesetzt. Das Selbe gilt auch für diverse Spezialfähigkeiten und Geschosse der Fahrzeuge. Gebäude die sich langsam in Schutt und Asche verwandeln, ausgebrannte Fahrzeuge und Kriegsmaterial, alles wird während einer Schlacht in Mitleidenschaft gezogen. Die Umgebung ist nur vage animiert, einzelne Vogelschwärme, Wellen auf dem Meer bzw. auf Flüssen, etc. Fahrzeuge hinterlassen auf natürlichem Gelände immer Spuren, ebenso die Soldaten. Texturen sind äußerst Detailreich ausgefallen und auch in Nahansicht noch sehr imposant. Dazu muss ich gestehen dass ich das Game mit DirectX 9 gezockt habe. Wie sieht das erst mit Version 10 aus?
Sound
Auch beim Sound darf man staunen. Professionelle Sprecher bringen richtig Stimmung in die Story, und das Ganze in deutscher Sprache. Effekte und Geräuschkulisse passen wie die Faust aufs Auge, wirken völlig realistisch. Untermalt wird das ganze durch real klingende Motorengeräusche und Kettenquietschen. Selbst der musikalische Part fügt sich stimmungsvoll in das Gesamtbild ein, vom Intro bis zu den einzelnen Schlachten.
Bedienung
Wer das Tutorial von WIC das erste Mal gespielt hat, sollte auch mit der Steuerung keine wirklichen Probleme mehr haben. Einzig bei hektischen Schachzügen, kann sie etwas zum stolpern verleiten. Das Prinzip ist grundsätzlich einfach, „ASDW“ dient zum ändern der Position, den Blickwinkel ändert man mit der Maus direkt indem man sie an den oberen oder unteren Bildschirmrand schiebt, seitliche Drehung erfolgt mit der Maus wie beim Blickwinkel, jedoch muss der Cursor an den linken oder rechten Bildschirmrand geführt werden. Ein Kurzfassung bzw. Ersatz bietet das Drücken des Mausrades. Hält man dieses gedrückt kann man durch das Bewegen der Maus nach links, rechts, oben und unten schauen. Einheiten werden mit einem Raster oder durch anklicken des jeweiligen Symbols markiert und dann auf Angriff, Reparatur oder eine andere Position geschickt. Bereits bekannt aus anderen Strategiegames. Wie gesagt, etwas gewöhnungsbedürftig und nach kurzer Übung genial. Wer es mal schafft fließende Bewegungsabläufe mit ASDW und dem gedrückten Mausrad zu vollführen, wird die Steuerung bei zukünftigen Games missen ;)

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