Teufel Cinebar 11 - Test/Review
Mit dem „Cinebar 11“-System präsentiert die bekannte Lautsprecherschmiede Teufel eine Kombination aus leistungsfähiger Soundbar und kabellosem Subwoofer.
Von Christoph Miklos am 06.03.2017 - 17:26 Uhr

Fakten

Hersteller

Teufel

Release

Mitte 2016

Produkt

Lautsprecher

Preis

379,99 Euro

Webseite

Media (6)

Einleitung und Datenblatt

Einleitung
Mit dem „Cinebar 11“-System präsentiert die bekannte Lautsprecherschmiede Teufel eine Kombination aus leistungsfähiger Soundbar und kabellosem Subwoofer. Wir haben das Lautsprechersystem auf den Prüfstand geschickt! Über Lautsprecher Teufel
Teufel gehört zu den führenden deutschen Herstellern von Hi-Fi-, Multiroom- sowie Heimkinosystemen und ist Europas größter Audio-Direktvertrieb. Das Unternehmen wurde 1980 in Berlin gegründet und bietet neben Stereo- und Heimkino-Lautsprechern auch die Multiroom-Streaminglösung Raumfeld sowie PC-Systeme und Kopfhörer. Seit der Gründung setzt das Unternehmen Trends bei Themen wie Surroundklang oder THX-zertifizierter Heimkinosets. Das Teufel-eigene Raumfeld-System zeichnet sich aus durch seine technische Leistungsfähigkeit und kompromisslosen Hifi-Klang. Denn guter Sound steht bei Teufel stets an erster Stelle. Zahllose Auszeichnungen von Verbrauchern und Fachpresse belegen den Erfolg.
Datenblatt
• Kanäle: 2.1 • Gesamtleistung: 85W • Frequenzbereich: 33Hz-20kHz • Anschlüsse: 1x HDMI In, 1x HDMI Out, Bluetooth, NFC, 1x Digital Audio In (optisch), AUX In (3.5mm) • Abmessungen (BxHxT): 950x54x70mm • Abmessungen Subwoofer (BxHxT): 210x380x400mm • bestehend aus: • 1x Soundbar: 25W • 1x Subwoofer: 60W, wireless
Preis 380 Euro (Stand: 06.03.2017)
Testsystem
• Mainboard: ASUS ROG Strix X99 Gaming • Prozessor: Intel Core i7-5960X Extreme Edition @ 8x 4.0 GHz • Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance LPX DIMM Kit 32GB, DDR4-2800 • Grafikkarte: 2x EVGA GeForce GTX 1080 SC Gaming ACX 3.0 • Prozessorkühler: Alpenföhn Olymp • Netzteil: Seasonic Snow Silent 1050W • Festplatten: 2x OCZ Vector 180 960GB • Gehäuse: Corsair Graphite Series 760T • Laufwerke: Samsung Blu-ray DVD-/RW • Betriebssystem: Windows 10 Home 64-Bit • Peripherie: Razer DeathAdder Chroma, Razer BlackWidow Ultimate Chroma und Astro Gaming A40 Headset • Monitor: ASUS MG279Q • Zimmertemperatur: ca. 21°C
• Sonstiges: diverse PC-Spiele, Audio-CDs und Blu-ray Filme

Testbericht

Verarbeitung
Das Cinebar 11 kommt in einem stabilen Karton daher. Der Lieferumfang umfasst: eine Soundbar, einen schwarzen Subwoofer, eine Fernbedienung, ein Stromkabel und und eine ausführliche Bedienungsanleitung. Die Soundbar misst 950x54x70 mm (BxHxT) und bringt knapp zwei Kilogramm auf die Waage. Damit passt sie bestens unter moderne bzw. größere TV-Geräte. Alternativ lässt sich die Soundbar auch an die Wand montieren.
Das hochwertige Gehäuse der Soundbar wurde aus robustem Kunststoff gefertigt und die Blende besteht aus Aluminium. Eine Statusanzeige ist zentriert in das Gehäuse eingelassen und gibt unter anderem Auskunft über die aktive Quelle sowie die Lautstärke. An der Oberseite befindet sich das Bedienfeld, über das sich der Cinebar 11 ein- und ausschalten lässt. Zudem lassen sich hier die Lautstärke sowie die Quelle auswählen. Alternativ lässt sich das Audiosystem auch bequem mittels Fernbedienung ansteuern. Links neben den Bedientasten befindet sich der Klinkenanschluss, um beispielsweise ein Smartphone anzuschließen. Noch weiter links sieht man das NFC-Logo. Smartphones und andere Bluetooth-fähige Geräte können somit auch kabellos mit dem Cinebar 11 verbunden werden. An der Rückseite findet man folgende Anschlüsse: 1x HDMI In, 1x HDMI Out und 1x Digital Audio In (optisch). Der Subwoofer aus MDF-Platten mit matter Beschichtung misst 210x380x400 mm und hat 8,5 Kilogramm. Praktisch: der Subwoofer verbindet sich kabellos mit der Soundbar. Das gesamte System ist komplett rutschfest und wurde sehr hochwertig verarbeitet - Mängel konnten wir keine feststellen.
Technik
In nur wenigen Minuten war unser Testsystem einsatzbereit. Die Inbetriebnahme erfolgt wahlweise per Klinken-, Optischen- oder HDMI-Kabel (zum Beispiel Konsole oder TV-Gerät) oder per Bluetooth-Verbindung (optimal für Smartphones oder Tablets; Bluetooth 4.2).
In der Soundbar sind pro Seite jeweils drei Mitteltöner (44 mm; 200 - 20.000 Hz) sowie ein Hochtöner (20 mm, 200 - 20.000 Hz) verbaut. Die Soundbar schafft eine maximale RMS-Leistung von 25 Watt. Der Downfire-Subwoofer verfügt über einen Class-D-Verstärker und 165 mm Tieftöner (33 - 200 Hz). Die Ausgangsleistung beträgt 60 Watt RMS. Diese Leistung reicht locker für einen mittelgroßen Raum mit bis zu 30 m² aus. Laut Hersteller verbraucht das Sound-System unter Volllast knapp über 70 Watt. Es gibt natürlich auch einen Standy-Modus.
Um die Soundwiedergabe grob an das jeweilige Material anzupassen, stehen Stereo- und Surround-Sound zu Verfügung. Es gibt auch einen speziellen Soundmodus für Nacht. Klang
Für knapp 400 Euro bietet unser Testsystem ein sehr gutes Klangerlebnis. Saubere Höhen und ein ordentlicher Mitteltonbereich laden förmlich zum Musikhören ein. Aber auch beim Zocken macht das Teufel System eine sehr gute Figur. Vor allem vorm PC-Monitor kommt der Surround-Sound gut zur Geltung. Dank der klaren Höhen werden selbst leise „Klangfragmente“ gut hörbar wiedergegeben - ein Highlight für Film-Fans. Darüber hinaus werden auch Bass-Liebhaber unser Testmuster mögen - der Tiefbass ist beeindruckend. Positiv erwähnenswert ist die hohe Pegelfestigkeit (erst bei knapp 92 Prozent Maximallautstärke kommt es zu ersten Verzerrungen). An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass das Soundbar-System in erster Linie für kleinere Wohnräume hergestellt worden ist. Für „echtes“ Kino-Feeling sollte man demnach zu einem ausgewachsenen 5.1-Set greifen.
Preis und Verfügbarkeit
Das Teufel Cinebar 11 ist ab sofort für knapp 380 Euro (Stand: 06.03.2017) im Handel erhältlich.

Fazit und Wertung

Verarbeitung
Leistung
Klang
Pegelfestigkeit
Optik
Ausstattung
Preis
90%

Christoph meint: Exzellentes Soundbar-Soundsystem!

Beim Cinebar 11 hat Lautsprecher Teufel fast alles richtig gemacht. Das Soundbar-System mit Bluetooth- und NFC-Unterstützung punktet nämlich mit einer hochwertigen Verarbeitung und einer sehr guten Technik. Im klanglichen Bereich konnten uns vor allem die klaren Höhen und der saubere Mitteltonbereich überzeugen. Auch die hohe Pegelfestigkeit, der sehr gute Surround Sound und der kräftige Bass sprechen für unser Testmuster. Schade bloß, dass der Hersteller kein einziges Anschlusskabel beilegt. Angesichts der gebotenen Leistung und Qualität geht der Preis von knapp 380 Euro in Ordnung.

Award

Richtig gut
  • saubere und solide Verarbeitung
  • ausreichend Leistung für mittelgroße Räume (bis zirka 30 m²)
  • klare Höhe
  • präsente Mitten
  • kräftiger und dynamischer Bass
  • Surround Sound
  • sehr hohe Pegelfestigkeit
  • zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
  • zeitloses Design
  • Bluetooth, NFC
  • kabelloser Subwoofer
  • Fernbedienung
Verbesserungswürdig
  • keine Kabel im Lieferumfang enthalten

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