Testbericht

Verarbeitung
Das Cinebar 11 kommt in einem stabilen Karton daher. Der Lieferumfang umfasst: eine Soundbar, einen schwarzen Subwoofer, eine Fernbedienung, ein Stromkabel und und eine ausführliche Bedienungsanleitung. Die Soundbar misst 950x54x70 mm (BxHxT) und bringt knapp zwei Kilogramm auf die Waage. Damit passt sie bestens unter moderne bzw. größere TV-Geräte. Alternativ lässt sich die Soundbar auch an die Wand montieren.
Das hochwertige Gehäuse der Soundbar wurde aus robustem Kunststoff gefertigt und die Blende besteht aus Aluminium. Eine Statusanzeige ist zentriert in das Gehäuse eingelassen und gibt unter anderem Auskunft über die aktive Quelle sowie die Lautstärke. An der Oberseite befindet sich das Bedienfeld, über das sich der Cinebar 11 ein- und ausschalten lässt. Zudem lassen sich hier die Lautstärke sowie die Quelle auswählen. Alternativ lässt sich das Audiosystem auch bequem mittels Fernbedienung ansteuern. Links neben den Bedientasten befindet sich der Klinkenanschluss, um beispielsweise ein Smartphone anzuschließen. Noch weiter links sieht man das NFC-Logo. Smartphones und andere Bluetooth-fähige Geräte können somit auch kabellos mit dem Cinebar 11 verbunden werden. An der Rückseite findet man folgende Anschlüsse: 1x HDMI In, 1x HDMI Out und 1x Digital Audio In (optisch). Der Subwoofer aus MDF-Platten mit matter Beschichtung misst 210x380x400 mm und hat 8,5 Kilogramm. Praktisch: der Subwoofer verbindet sich kabellos mit der Soundbar. Das gesamte System ist komplett rutschfest und wurde sehr hochwertig verarbeitet - Mängel konnten wir keine feststellen.
Technik
In nur wenigen Minuten war unser Testsystem einsatzbereit. Die Inbetriebnahme erfolgt wahlweise per Klinken-, Optischen- oder HDMI-Kabel (zum Beispiel Konsole oder TV-Gerät) oder per Bluetooth-Verbindung (optimal für Smartphones oder Tablets; Bluetooth 4.2).
In der Soundbar sind pro Seite jeweils drei Mitteltöner (44 mm; 200 - 20.000 Hz) sowie ein Hochtöner (20 mm, 200 - 20.000 Hz) verbaut. Die Soundbar schafft eine maximale RMS-Leistung von 25 Watt. Der Downfire-Subwoofer verfügt über einen Class-D-Verstärker und 165 mm Tieftöner (33 - 200 Hz). Die Ausgangsleistung beträgt 60 Watt RMS. Diese Leistung reicht locker für einen mittelgroßen Raum mit bis zu 30 m² aus. Laut Hersteller verbraucht das Sound-System unter Volllast knapp über 70 Watt. Es gibt natürlich auch einen Standy-Modus.
Um die Soundwiedergabe grob an das jeweilige Material anzupassen, stehen Stereo- und Surround-Sound zu Verfügung. Es gibt auch einen speziellen Soundmodus für Nacht. Klang
Für knapp 400 Euro bietet unser Testsystem ein sehr gutes Klangerlebnis. Saubere Höhen und ein ordentlicher Mitteltonbereich laden förmlich zum Musikhören ein. Aber auch beim Zocken macht das Teufel System eine sehr gute Figur. Vor allem vorm PC-Monitor kommt der Surround-Sound gut zur Geltung. Dank der klaren Höhen werden selbst leise „Klangfragmente“ gut hörbar wiedergegeben - ein Highlight für Film-Fans. Darüber hinaus werden auch Bass-Liebhaber unser Testmuster mögen - der Tiefbass ist beeindruckend. Positiv erwähnenswert ist die hohe Pegelfestigkeit (erst bei knapp 92 Prozent Maximallautstärke kommt es zu ersten Verzerrungen). An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass das Soundbar-System in erster Linie für kleinere Wohnräume hergestellt worden ist. Für „echtes“ Kino-Feeling sollte man demnach zu einem ausgewachsenen 5.1-Set greifen.
Preis und Verfügbarkeit
Das Teufel Cinebar 11 ist ab sofort für knapp 380 Euro (Stand: 06.03.2017) im Handel erhältlich.

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