Teufel Cage (2020) - Test/Review
Vor drei Jahren brachte der bekannte Lautsprecherhersteller Teufel aus Berlin das „Cage“ auf den Markt. Das Erstlingswerk im Bereich „Gaming Headset“ konnte zwar weitgehendst überzeugen, war aber nicht frei von Kritik (Positionierung des Mikrofons, Sprachqualität). Mit dem überarbeiteten Cage (2020) möchte das Unternehmen nun zeigen, dass man aus den anfänglichen Fehlern gelernt hat.
Von Christoph Miklos am 30.05.2020 - 06:50 Uhr

Fakten

Hersteller

Teufel

Release

Mitte April 2020

Produkt

Headset

Preis

ab 169,99 Euro

Webseite

Media (14)

Praxis & Tragekomfort

Praxis und Software
In unserem Alltagstest (Valorant, Overwatch, Battlefield V, Counter-Strike: Global Offensive, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Headset sehr gut. Das Klangbild fällt überaus authentisch aus: Hohe sowie mittlere Tonlagen werden klar wiedergegeben - der trockene Bass ist knackig aber zu keinem Zeitpunkt übertrieben „hart“. Auch zum Musikhören eignet sich das Cage (2020) bestens.
Unser Testmuster kann wahlweise im Klinken-Modus (Stereo-Sound; mobile Endgeräte und Xbox One) oder per USB-Kabel (wahlweise Stereo- oder Surround-Sound; PC und PlayStation 4) betrieben werden. In der übersichtlichen PC-Software hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Equalizer, mit dem der Klang des Headsets umfangreich den eigenen Wünschen angepasst werden kann. Mit „Xear Dynamic Bass“ kann man den Bass optimieren und mit „Xear Surround Sound“ wird der virtuelle Rundum-Klang aktiviert. Zudem unterstützt das Cage einige Klangverbesserungen, darunter etwa „Xear Audio Brilliant“, zum Verbessern von stark komprimierten Audio-Dateien. Mittels „Voice Clarity“ kann des Weiteren eine Stimmverbesserung zugeschaltet werden. Lautstärkereglung, Rauschunterdrückung sowie eine Monitor-Funktion sind ebenfalls mit von der Partie. Die Sample Rate für Speaker und Mikrofon sind auch einstellbar. Witzig (aber weniger praktisch): Man kann seine Stimme auch verfremden („Dämon“, „Ente“, „Mann“ und „Frau“). Darüber hinaus kann man die Beleuchtungsintensität anpassen (Aus, Mittel oder Stark).
Die USB-Soundkarte wird automatisch unter Windows 10 erkannt. Für den kompletten Funktionsumfang muss aber die Teufel Audio-Software installiert werden.
Tragekomfort
Dank der angenehmen Ohrkissen eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als sechs Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Der hohe Anpressdruck sorgt dafür, dass das Headset auch bei schnellen Kopfbewegungen bombenfest sitzt. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Headset für den verstellbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht. Mikrofon
Die Sprachqualität des Mikrofons überprüften wir wie immer mit den aktuellen Skype-, Teamspeak- und Discord-Versionen. In sämtlichen VOIP-Programmen wurde unsere Stimme klar, deutlich und ohne nervige Hintergrundgeräusche durch das Internet übermittelt. Preis und Verfügbarkeit
Das Teufel Cage (2020) ist ab sofort für knapp 170 Euro (Stand: 30.05.2020) im Handel erhältlich.

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