Toller Sound trifft auf Spielspaß
fetter Sound
Bei der Akustik hat sich nicht viel getan, die Sprecher wurden wieder gekonnt deutsch synchronisiert und sind nach wie vor künstlich animiert. Hier bietet C&C 3 wesentlich mehr Optik, was aber dem Spielverlauf keinerlei Einbussen beschert. Im Gegenteil, der zeitaufwendige Aufbau einer Basis sowie die vorgegebenen Aufgaben blieben erhalten. Die Lautstärke ändert sich passend je nach Zoomlevel, so wird man bei stark ausgezoomter Ansicht nicht vom allgemein herrschenden Kriegslärm erschlagen. Auch der wechselnde musikalische Part hats wieder in sich, was man sich bei vielen anderen Spielen auch wünschen würde, aber leider viel zu oft vernachlässigt wird.
Langzeitspielspaß
„Supreme Commander - Forged Allianz“ bietet wieder gewaltige Schlachtszenarios am laufenden Band. Kaum hat man die ersten Missionen erledigt folgen auch schon die nächsten, die Kartengröße wächst um das Doppelte, und das ganze noch einmal. Speichern ist angesagt und sollte auch öfters gemacht werden, da man nie sicher sein kann, wie es nach erledigter Mission weitergeht. Langzeitmotivation wird jedenfalls garantiert. Hat man mal den ersten Schritt getan und seine Basis ordentlich ausgebaut, ist man für alle Eventualitäten gerüstet. Es gilt auch wieder die Mix-regel. Es reicht nicht von einer starken Einheit einfach eine Menge zu produzieren und dann anzugreifen, denn die KI weis was sie zu tun hat. Kommt man mit fetten Bodentruppen, reagiert sie mit vielen Lufteinheiten und umgekehrt. Also ordentlich mischen und taktisch überlegt angreifen. Hier sind auch die fahrenden Schildeinheiten immer von Vorteil. Weiters merkt sich die KI auch wo man Verteidigungsanlagen aufgestellt hat, und versucht diese so gut wie möglich zu umgehen. Kommt man mit einer gewaltigen Streitmacht an einen Geländeengpass, so kann man einfach per Mausklick die Formation ändern um ein besseres Vorankommen zu ermöglichen, ohne dabei verwundbarer zu sein. Das überragende Wegepunktmenü für Techniker und Kampfeinheiten wurde unverändert beibehalten, hier gibt es ohnehin kaum etwas zu verbessern. Für Fans des Genres kann es wohl kaum ein besserer Zeitpunkt für das Release sein als der Winter mit seinen langen kalten Nächten ;)
Bugs dürfen nicht fehlen
Auch bei dieser Erweiterung waren einige kleinere Bugs zu beobachten. So bleiben manche Einheiten nach vorangegangenem Unterstützungsbefehl einfach im Gelände stehen, sobald man die zu unterstützende Einheit einem anderen Ziel zugewiesen hat. Andersrum wurde der Bug behoben, wo sich manche Einheiten einfach um die Zielroute gedrückt haben, wenn man eine große Armee durch einen Gebirgspass gezwängt hat und ein Vorankommen nur sehr langsam möglich war.
Multiplayer
Wieder bis zu acht Spieler auf einer Mammutmap und 1000 Einheiten pro Teilnehmer können gewählt werden. Ressourcenknappheit bekommt man nur dann, wenn man nicht aufpasst und rechtzeitig für ausreichend Energie und Masseumwandler sorgt. Wie auch schon beim Vorgänger ist man nicht auf Bodenressourcen angewiesen, man erzeugt sie selbst. Aufgrund der massiven Berechnungen bei derart großen Karten, wo sich 8 Spieler tummeln, wird das System bewusst ausgebremst um Ruckler zu vermeiden. Einheiten brauchen im Ernstfall dann wesentlich länger um von Punkt A nach Punkt B zu gelangen, was wiederum mehr Zeit für taktische Überlegungen ermöglicht.
Anmerkung: wer nicht im Besitz vom Hauptspiel ist, kann bei Multiplayerschlachten nur die neue Rasse Seraphim spielen.
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