Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 5
PC
Publisher
Electronic Arts
Entwickler
Respawn Entertainment
Release
28.04 2023
Genre
Action-Adventure
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Media (14)
Galerie
Diese Hoffnung ist die Prämisse des zweiten Teils: Wir spielen einen älteren Cal, der sich den galaktischen Guerilla-Rebellen rund um Saw Gererra angeschlossen hat. Saw kennt ihr vermutlich inzwischen aus Filmen, Serien und dem ersten Teil der Reihe. Auf Corouscant, dem Hauptplaneten des Imperiums, beginnt unsere Reise. Schweren Herzens stellen wir fest, dass das Imperium täglich wächst und stärker wird. Nach einer wilden Verfolgungsjagd ist unser Schiff, die Mantis (das Schiff aus dem ersten Teil), schwer beschädigt. Nur eine Person kann uns helfen: Greez! Aber den müssen wir erstmal finden.
Denn die Gemeinschaft ist zerbrochen. Im ersten Teil haben wir den kumpelhaften Gelegenheits-Gauner Greez, die an sich selbst zweifelnde, ehemalige Jedi Cere und die hexende Nachtschwester Merrin um uns geschart. Alle haben sich allerdings zwischen dem ersten und zweiten Teil von uns abgewendet, resigniert den Kampf gegen das Imperium aufgegeben oder haben sich schlicht zur Ruhe gesetzt. Nur der kleine Droide BD1, dessen wildes Herumgepiepse wir natürlich verstehen, ist an unserer Seite geblieben.
Um nur ein Beispiel für neue Kräfte zu nennen: Gedankenbeherrschung. Durch unsere Verbindung zur Macht können wir die einheimischen Spezien mancher Planeten und sogar Feinde auf unsere Seite ziehen. Gegner kämpfen dadurch auf unserer Seite gegen ihre einstigen Verbündeten. Wildtiere aber erlauben uns dadurch, auf ihnen zu reiten. Mit Flugtieren erreichen wir hohe Kanten und Reittiere erlauben uns einen Supersprung, der uns an Orte bringt, für die selbst unser Doppelsprung keine Lösung darstellte.
Damit wir uns aber natürlich immer weiter entwickeln können, sammeln wir wieder fleißig Erfahrungspunkte, die uns bei Levelaufstieg einen Fähigkeitspunkt bescheren. Diese verteilen wir dann in unseren Skillbäumen, die wahlweise unsere Macht, unser Leben oder einen unserer Kampfstile verbessern. Von diesen gibt es inzwischen fünf, je nachdem, wie ihr am liebsten spielen wollt.
Am Spielsystem selbst hat sich wenig geändert: Wir erkunden die Planeten, bekämpfen Gegner in einem reaktionsabhängigen Kampf-System (samt starken und schwachen Attacken, Blocks und Ausweichrollen) und folgen der Story. Oder machen Nebenquests! Denn Survivor ist im Gegensatz zu Fallen Order sehr viel open-worldiger. Wir reden mit Einwohnern, sammeln Gerüchte und finden so die in der Welt versteckten Orte.
Natürlich gibt es dabei auch wieder einiges an Truhen zu sammeln! Im letzten Teil haben wir dabei nur Lichtschwert-Teile, Ponchos oder Farbkits gefunden. Dieses Mal sind es ganze Ersatzteile für BD1, Kleidungsstücke in mehreren Slots für unser Outfit, inklusive Frisuren und Bärte, Farben in allen Ausführungen, Materialien, und, und, und. Baut den Jedi (oder Cal Kestis) eurer Träume. Dafür wurden die Menüs etwas komplizierter. Das ist aber der Menge an neuen Optionen geschuldet, die wir im Laufe des Spiels haben. Nach einer Eingewöhnungsphase meistert ihr aber auch diese Herausforderung.
Natürlich kommen im letzten Abschnitt meiner Tests aber auch immer die negativen Faktoren dran. Während die englische Synchronisation wieder mal top ist (das Geplänkel zwischen BD1 und Cal ist eine gute Untermalung unseres Abenteuers) hat man sich bei den deutschen Stimmen größtenteils vergriffen. Das Feeling will nicht aufkommen und auch zu manchem Charakter passt die Stimme einfach nicht. Bei den deutschen Texten sieht es nur ein bisschen besser aus: Während des Tests sind mir immer wieder grammatikalische Schnitzer aufgefallen, Sätze, die ins Nichts laufen oder ganz einfach fehlende und falsch geschriebene Wörter. Da hätte man ruhig nochmal drüberlesen können.
Optisch geht das Spiel einen seltsamen Balanceakt. Die Intro-Sequenzen in der Sci-Fi-Metropole von Courouscant? Bildhübsch. Und kaum sind wir auf dem nächsten Planeten, begegnen uns plötzlich immer wieder Texturen, die nicht richtig laden oder verwaschen sind. Oder Cals Haare, die in manchen Frisuren auch lang sein können, werden bei leichten Gefällen auf unserem Weg zum pixeligen Grafikmatsch.
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