Sharkoon Shark Zone H10 Gaming Headset - Test/Review
Mit Shark Zone verstärkt das Unternehmen Sharkoon das Engagement im Bereich der Gaming-Lösungen und bringt hier eine neue Produktreihe auf den Markt.
Von Christoph Miklos am 02.11.2014 - 01:29 Uhr

Fakten

Hersteller

Sharkoon

Release

September 2014

Produkt

Headset

Preis

ab 18,04 Euro

Webseite

Media (11)

Einleitung und Datenblatt

Einleitung
Mit Shark Zone verstärkt das Unternehmen Sharkoon das Engagement im Bereich der Gaming-Lösungen und bringt hier eine neue Produktreihe auf den Markt. Dabei will man dem Anwender gleich mehrere Produkte für das Gaming-Segment anbieten, welche zudem durch einen günstigen Preis punkten sollen. Wir durften das preiswerte Stereo-Gaming-Headset H10 auf den Prüfstand schicken.
Über Sharkoon
SHARKOON vertreibt seit 2003 über ein weltweites Distributionsnetz außergewöhnliche Produkte rund um den PC. Von aufwendig designten und hochwertig gefertigten PC-Gehäusen über bis ins Detail durchdachte externe und interne Speicherlösungen bis hin zu speziell entwickelten Headsets für Spielkonsolen – das SHARKOON-Sortiment richtet sich an moderne PC- und Konsolennutzer, die Wert auf einzigartiges Design und überzeugende Performance legen. Dabei beweist SHARKOON kontinuierlich, dass hochwertige Qualität und erschwingliche Preise nicht miteinander in Widerspruch stehen. Das überzeugt Konsumenten und Fachpresse: Stetig steigende Verkaufszahlen und zahlreiche redaktionelle Auszeichnungen unserer Produkte geben unserem Konzept Recht.
Datenblatt
Kopfhörer: • Lautsprecher-Durchmesser: 40 mm • Impedanz: 32 Ω • Schalldruckpegel: 92 dB • Frequenzgang: 20 Hz - 20.000 Hz • Empfindlichkeit: 92dB ± 3 dB • Max.Leistung: 100 mW • Typ:geschlossen • Anschlusstyp: 3,5-mm-Klinkenstecker • Kabellänge: ~ 2,5 m • Gewicht: ~ 285 g
Mikrofon: • Impedanz: 2,2 kΩ • Frequenzgang: 30 Hz - 16.000 Hz • Empfindlichkeit: -58 dB ± 3dB • Richtcharakteristik: kugelförmig (omnidirektional)
Lieferumfang: • SHARK ZONE H10 Headset • Transporttasche
Testplattform
• Mainboard: ASUS ROG Rampage IV Black Edition • Prozessor: Intel Core i7-4960X Extreme Edition @ 4.4 GHz • Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Beast DIMM XMP Kit 32GB 2133 MHz • Grafikkarte: 2x ASUS GeForce GTX 780 Ti SLI • Prozessorkühler: EKL Alpenföhn K2 • Netzteil: Super Flower Leadex Platinum 1200 W • Soundkarte: Creative Sound Blaster Z • Festplatten: 2x Samsung SSD 840 Evo Series 250GB (Raid0) • Gehäuse: Xilence Interceptor • Laufwerke: Samsung Blu-ray DVD-/RW • Betriebssystem: Windows 8.1 64-Bit • Peripherie: QPAD 5K LE Maus, QPAD MK-85 Red Tastatur • Monitor: LG Electronics Flatron 29EA93-P • Zimmertemperatur: ca. 21°C • Sonstiges: diverse Computerspiele, Audio-CDs und DVD-Filme

Testbericht und Video

Verarbeitung
Unser Testmuster kommt in einem stabilen und farblich bedruckten Karton bei uns in der Redaktion an. Das schwarz lackierte Headset wurde fast komplett aus Kunststoff gefertigt (Kopfhörerträger sind aus Metall) und bringt angenehme 285 Gramm auf die Waage. Die gesamte Konstruktion ist sehr robust gestaltet und damit selbst im harten eSport-Alltag für eine lange Einsatzdauer ausgelegt. Das Mikrofon wurde auf der linken Seite des Headsets verbaut, und kann bei Bedarf hochgeklappt werden. Das 2,5 Meter lange und knallig gelbe Audiokabel bietet ausreichend Spielraum. Insgesamt hinterlässt das Shark Zone H10 Gaming Headset einen positiven Eindruck in puncto Qualitätsgüte.
Klang und Technik
Die Lautsprecher befinden sich in geschlossenen Gehäusen, welche recht stark stark isoliert sind, um Außengeräusche in einem sehr hohen Maß zu dämpfen. Als Kopfhörer eingesetzt, bietet dies zugleich den Vorteil, auch die Umgebung selbst bei lautem Musikgenuss nicht zu belästigen. Für die Wiedergabe sorgen Neodym-Magnete mit 40mm Durchmesser. Der Frequenzbereich deckt das menschliche Hörvermögen mit 20 Hz bis 20 KHz ab (Mikrofon 30 Hz bis 16 KHz). Die Impedanz beträgt 32 Ohm. Praktisch: An der Kabelfernbedienung lassen sich die Lautstärke regulieren und das Mikrofon stumm schalten.
Im akustischen Bereich bietet das Shark Zone H10 mittelmäßige bis gute Qualität. Hohe Tonlagen spielt das Headset überraschend gut ab. Weniger gut sieht es hingegen beim Mitteltonbereich aus, der so gut wie kaum vorhanden ist und komplett von den Höhen sowie Bässen „erschlagen“ wird. Der Bass ist zwar druckvoll doch für unseren Geschmack zu wenig dynamisch. Die Lokalisierung von Gegnern fällt aufgrund der Stereo-Technik entsprechend schwer aus.
Tragekomfort
Dank der angenehmen (Kunstleder-)Ohrkissen eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als sechs Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Der hohe Anpressdruck sorgt dafür, dass das Headset auch bei schnellen Kopfbewegungen bombenfest sitzt. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das neue H10 für den verstellbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht. Kleiner Wehrmutstropfen: Die Kunstlederpolsterung sorgt für schwitzende Ohren.
Sprachqualität
Die Sprachqualität des Mikrofons überprüften wir wie immer mit den aktuellen Skype-, Teamspeak- und Ventrilo-Versionen. In sämtlichen VOIP-Programmen wurde unsere Stimme ohne Verzerrungen oder nervige Hintergrundgeräusche durch das Internet übermittelt.
Preis und Verfügbarkeit
Das Sharkoon Shark Zone H10 Gaming Headset ist ab sofort für knapp 20 Euro (Stand: 02.11.2014) im Handel erhältlich.
Alles zum Thema Gaming Headset (Video)


In diesem Schwerpunkt-Video werden wir folgende Punkte ansprechen:
-technischer Aufbau Stereo-, Virtual-Surround-Sound-, und Real-5.1/7.1-Headset -Vor- und Nachteile der drei Headset-Typen
-persönliche Empfehlung

Fazit und Wertung

Verarbeitung
Klang
Tragekomfort
Mikrofon
Anbindung
Preis
80%

Christoph meint: Sparfuchs-Headset!

Das neue Sharkoon Shark Zone H10 geht ganz klar in die Richtung „preiswertes Headset für Gelegenheitsspieler und Skype-Anwender“. Für knapp 20 Euro bekommt man eine stabile Verarbeitung, einen recht hohen Tragekomfort und eine gute Sprachqualität. Die akustischen Qualitäten reichen für eine gelegentliche Gaming-Runde locker aus - für mehr aber auch nicht. Wer auf der Suche nach mehr Soundqualität ist, muss definitiv etwas tiefer in die Tasche greifen.

Award

Richtig gut
  • stabile Verarbeitung
  • leichte Bauweise
  • klare Höhen
  • hoher Tragekomfort
  • Sprachqualität
  • langes Audiokabel (+Kabelfernbedienung)
  • günstig
Verbesserungswürdig
  • Mitteltonbereich kaum vorhanden
  • Bass zu wenig dynamisch
  • Ohren fangen schnell zum Schwitzen an

1 Kommentar

Benjamin vor 1522 Tagen

Wie arm ist das den schon wieder ? Wieder mal treffe ich auf eine Seite die für ein Headset Werbung macht und dann nicht mal ein Video zum Headset hat. Stattdessen wird ein Verallgemeinerertes Video mit rein gepackt das gar nichts mit dem Headset zu tun hat. WARUM ?

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