Verarbeitung & Layout

Verarbeitung und Layout
Unser Testmuster kommt im klassischen ATX-Format daher und punktet mit einer schlichten Weiß-Schwarz/Grau-Optik. Für optische Akzente sorgt die anpassbare Aura-RGB-Beleuchtung an der linken Unterseite. Beim Prime X370-Pro setzt Hersteller ASUS auf hochwertige Materialien sowie eine saubere Fertigung. Ein besonderes Augenmerk haben die Ingenieure auf die Kondensatoren gelegt, die durch eine strenge Qualitätsprüfung mussten. Generell ist das Layout des Boards durchdacht. Einmal mehr praktisch sind beispielsweise die gewinkelten SATA-Anschlüsse. ASUS setzt auf dem Mainboard vier DIMM-Sockel. Mit aktuellen 16-GB-Speicherkits könnte man so einen mehr als ausreichenden Speicherausbau auf 64 GB schaffen (max. DDR4 - 3.200 MHz (OC)). Um der Problematik einer möglichen Überhitzung entgehen zu können, verbaut der Hersteller werksseitig drei Kühlkörper, welche auch beim Übertakten die Temperaturen der Chips niedrig halten. ASUS hat dem Board eine digitale Spannungsversorgung spendiert, die auf 10+2 Phasen zurückgreifen kann (10 Phasen für die CPU; 2 Phasen für die Speicher). Darüber hinaus findet man hochwertige Kondensatoren auf der Platine. Zwei der drei vorhandenen PCIe-x16-Slots kommen mit der „SafeSlot“-Technik daher. Zur Erklärung: Bei den neuen Ryzen-Boards wirbt ASUS mit dem sogenannten SafeSlot, der vom Hersteller als besonders strapazierfähige Version eines PCIe-Slots mit Metallverstärkung beschrieben wird. Dies soll beim Einsatz von schweren High-End-Grafikkarten potentiell Vorteile bieten
Das Zubehör sieht wie folgt aus:
• Mainboard-Handbuch inkl. Treiber- und Software-DVD • eine 2-Way-HB-SLI-Brücke • sechs SATA-Kabel • Q-Connector • SATA-Kabelsticker • CPU-Installation-Tool • M.2-Halterung (vertikal) • Gewinde und Schraube für den M.2-Anschluss

2 Kommentare

Carl um 25.10.2017 - 09:10

Betreibe dieses Board seit April 2017 mit einem Ryzen 7 1700, 2x8GB G.Skill Trident Z RGB 3200 CL14 (nicht auf QVL) und einer KFA2 GeForce GTX 1070 EXOC SNPR. Mit BIOS 0902 ist der D.O.C.P. Betrieb des RAMs immer noch nicht möglich (BSOD mit PCMark 10), mit 3066 MHz gibt es aber keine Probleme. Stabiles Übertakten der CPU auf 3.8 GHz rein über den Multiplikator ohne Anpassung von Spannung / LLC. BIOS-Updates sind zwingend erforderlich, was jedoch auf alle Boards und Chipsätze mit AM4 Sockel zutrifft. Einzige Kritik: der X370 Chipsatz ist für Enthusiasten, die CPU, GPU und RAM übertakten und SLI nutzen wollen. Dass vor diesem Hintergrund nur 2 Gehäuselüfteranschlüsse vorhanden sind ist ein sehr großes Minus.

W.B um 29.10.2017 - 12:27

2 x cpu lüfter 4pin 4 x lüfter 4pin ... hmm...

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