Alle Ergebnisse
Fakten
Plattform
PC
Publisher
SEGA
Entwickler
Creative Assembly
Release
03.05 2018
Genre
Strategie
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Preis
39,99 Euro
Media (13)
Schwert und Feder
Unsere Kultur- und Volksgruppe bestimmt über Boni und Einheiten, die uns im Laufe der Kampagne zur Verfügung stehen. Wikinger dürfen sich so zum Beispiel über bessere Plünderfähigkeiten freuen. Weil sich nicht alle Probleme mit Gewalt lösen lassen, stehen uns auch die Wege der Diplomatie offen. Wir bahnen Bündnisse und Handelsabkommen an, stellen Forderungen oder können ganze Reiche sogar kampflos erobern, wenn wir ihnen nur zeigen, wie viel mächtiger wir sind. Während wir unser Reich verwalten, beachten wir besonders auf zwei Ressourcen: Geld und Nahrung. Ersteres brauchen wir, um neue Gebäude zu errichten, Truppen auszuheben oder andere Reiche zu bestechen. Mit Nahrung halten wir unsere Armeen am Marschieren. Allerdings wird Nahrung nicht wie Geld jede Runde in unserer Schatzkammer angesammelt. Stattdessen stellt jede Farm, die wir errichten, einen festen Wert bereit. Jede Armeeinheit wiederum zieht von der Summe unserer Nahrung einen gewissen Betrag ab. Wir können also keine Nahrung einlagern, sondern müssen einfach immer dafür sorgen, dass wir im Plusbereich bleiben.
Apropos Siedlung: Diese schreiben uns nun vor, was für Gebäude wir in ihnen bauen können. Aber es gibt auch Lichtblicke. Zwar hat sich grafisch seit Total War: Attila nicht unbedingt viel getan, trotzdem machen die Aufmachung von Nachrichtenfenstern, die atmosphärische Musik und die abwechslungsreichen Völker, die zum Teil mit eigenen Storymissionen daherkommen, einiges her. Dennoch spielt sich Thrones of Britannia wie ein sehr entschlankter Total War-Titel. Altgediente Reihenfans müssen auf gewohnten Tiefgang verzichten. Auf einen gut laufenden Multiplayer und die Möglichkeit, eine Kampagne im Koopmodus mit Freunden zu spielen, verzichtet man dennoch nicht.
Lars meint: Simpel, aber nach Warhammer einfach zu wenig!
“Vom Setting her weiß Thrones of Britannia ja zu überzeugen: Man taucht wieder in das Mittelalter ein und würzt es mit einer gehörigen Prise Wikingerthematik. Das gefällt uns! Trotzdem wirkt es einfach zu konservativ. Nach den featurebeladenen Warhammer-Titeln des Total War-Franchises stellt sich das neue Spiel zu schlank, zu unüberraschend dar. Abgesehen von Fans des mittelalterlichen Settings könnten sich aber Total War-Frischlinge über Thrones of Britannia freuen – das geradlinige, sehr einfache Spielprinzip führt gut an die sonst recht ausufernde Welt von Total War heran. Aber dafür sollte man den Preis recht kritisch betrachten.
1 Kommentar
mein vor 2824 Tagen
Allerdings wird Nahrung nicht wie Geld jede Runde in unserer Schatzkammer angesammelt. Stattdessen stellt jede Farm, die wir errichten, einen festen Wert bereit.
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