Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 5
PC
Publisher
Ubisoft
Entwickler
Ubisoft
Release
16.02 2024
Genre
Online-Rollenspiel
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Media (19)
Galerie
Skull and Bones läuft nur im Onlinemodus, während der ersten Tage nach dem Launch gab es immer wieder Verbindungsabbrüche und längere Wartezeiten beim Einloggen. Mittlerweile (Stand: 04.03.2024) sind diese Probleme aber beseitigt. Man ist in einer geteilten Welt unterwegs, und zwar wahlweise allein oder im Koop mit bis zu drei Freunden. Typisch für ein MMORPG trifft man auf den Weltmeeren auf andere Spieler, doch eine Interaktionsmöglichkeit gibt es nicht. Selbst PvP ist nur unter bestimmen Bedingungen (Weltereignisse und Verträge) möglich. Das kann man nun gut oder schlecht finden. Persönlich hat es uns diese „Einschränkung“ nicht gestört.
Dafür setzt das Spiel auf ein klassisches Quest-System: Man nimmt einen Auftrag bei einem NPC an, schippert dann Richtung Auftragsort, erledigt in den meisten Fällen ein paar Gegner dort und als Belohnung gibt es Ressourcen sowie Ingame-Währung. Man kann zwar an Land gehen, ist dort aber auf sehr kleine Gebiete wie den Hafen beschränkt. Es gibt sogar Stellen, die etwa von einem Steg ins Landesinnere zu führen scheinen - dort stößt man aber an eine unsichtbare Wand.
An dieser Stelle seien auch zwei interessante Gameplay-Feature zu erwähnen. Da wäre zunächst einmal der Wind: Segelt man nicht mit diesem, erschöpft die Crew und das Schiff wird entsprechend langsamer. Je mehr Segel das eigene Schiff hat, desto effizienter kann zudem der Wind genutzt werden. Auf dem Schiff kann man zwischen einer Third-Person, First-Person, Krähenauge- und Fernrohr-Perspektive wechseln.
Auch das Wetter spielt eine wichtige Rolle: Zum Beispiel wird es bei Stürmen schnell unübersichtlich. Aufgrund des starken Wellengangs verschwinden Schiffe kurz aus der Sichtlinie, was sich herrlich real und bedrohlich anfühlt und eine Monsterwelle, die das Schiff schwer beschädigen kann, gibt es auch. Sicher sind diese Gewässer jedenfalls nicht und mit steigender Ruhmstufe tauchen immer häufiger stärkere Widersacher, wie Kriegsschiffe auf, und greifen einen an.
Thema Endgame: Sobald man alle Haupt- und Nebenquests absolviert hat, sowie das beste Schiff besitzt, wird es arg ernüchternd. Im Prinzip geht es nur noch darum, Währungen zu farmen und in der Rangliste weiter nach oben zu steigen, bloß um noch seltenere Gegenstände zu bekommen. Die Entwickler müssen hier schleunigst spannenden Content nachschieben.
Skull and Bones ist für Xbox Series X/S, PlayStation 5 und Windows-PC ab 44,95 Euro erhältlich. Außerdem ist die PC-Version im Spieleabo Ubisoft+ Premium (ab rund 18 Euro/Monat) enthalten. Die deutsche Sprachausgabe wirkt professionell. Die USK hat eine Freigabe ab 16 Jahre erteilt.
Christoph meint: Ein monotones MMO-Light Abenteuer!
“Die „Quadrupel-A-Spiel“-Aussage vom Ubisoft-Chef wird uns noch lange zum Schmunzeln bringen, doch Skull and Bones selbst hinterlässt keinen guten Eindruck bei uns in der Redaktion. Die ersten paar Stunden machen durchaus Spaß, vor allem wenn man in einer Gruppe spielt, doch leider ist das Gameplay viel zu repetitiv. Ist gibt kaum Highlights und nur extrem wenig zu entdecken. Über diese negativen Aspekte können auch nicht die leichte Steuerung und das coole Wettersystem hinwegtäuschen. Zwei weitere Probleme des Spiels: das Endgame ist so gut wie nicht vorhanden und auch technisch gibt es nur mittelmäßige Standardkost „geboten“. Kurz gesagt: Skull and Bones ist unzählige Seemeilen von einem AAAA-Titel entfernt…
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