Race Driver: GRID (PS 3) - Review
Race Driver: GRID ist ein brandneues Rennspiel aus dem Hause Codemasters. Der Name wird den wenigen Usern etwas sagen, da es sich im eigentlichen Sinn um den vierten Teil der DTM Racer Driver-Serie handelt. Die Entwickler von Codemasters wollen mit diesem Spiel einen weiteren Referenztitel auf die Bildschirme sämtliche Racing-Game-Fans zaubern.
Von Gamezoom-Team am 15.06.2008 - 21:26 Uhr

Fakten

Plattform

PlayStation 3

Publisher

Codemasters

Entwickler

Codemasters

Release

Ende Mai 2008

Genre

Rennspiel

Typ

Vollversion

Pegi

6

Webseite

Media (10)

Einleitung

Race Driver: GRID ist ein brandneues Rennspiel aus dem Hause Codemasters. Der Name wird den wenigen Usern etwas sagen, da es sich im eigentlichen Sinn um den vierten Teil der DTM Racer Driver-Serie handelt. Die Entwickler von Codemasters wollen mit diesem Spiel einen weiteren Referenztitel auf die Bildschirme sämtliche Racing-Game-Fans zaubern.
Toller Karrieremodus Natürlich bieten Rennspiele wie Race Driver: GRID keinen Storymodus, aber dafür dürft ihr euren Rennstall und auch euren Rennboliden selbst gestalten. So könnt ihr die Farbe und auch die Art eures Fahrtzeuges selbst bestimmen. Anhand von Siegen bekommt ihr Punkte und auch Sponsoren, die euch mit Geld versorgen und neue Fahrzeuge finanzieren. Die Verträge mit den Sponsoren könnt ihr selbst abschließen. In den diversen Verträgen sind die unterschiedlichsten Dinge wichtig. Die einen Sponsoren wollen nur schnelle Rennen sehen, die anderen wollen keine Schäden an den Fahrzeugen. Der tolle Karrieremodus bietet Abwechslung und eine Menge Spielspass.
Weniger Fahrzeugklassen
In Race Driver: GRID gibt es im Vergleich zu DTM Race Driver 3 weniger Fahrzeugklassen. Auch die Vielfalt an Events ist in diesem Spiel sehr spärlich ausgefallen. Die Jungs von Codemaster haben zwar bei den Fahrzeugklassen gespart, dafür gibt es aber immer noch eine Menge an Rennserien. So habt ihr zum Beispiel Tourenwagen-Events, Formel 1 Rennen, G1 bis GT 3 Rennen usw. zur Auswahl. Wollt ihr zum Beispiel die 24 Stunden von Le Mans nachspielen, ist das in Race Driver: GRID kein Problem. Durch die vielen Rennserien steigt nicht nur der Spielspass, sondern auch die Langzeitmotivation.
Bei den Fahrzeugen habt ihr wieder die altbekannten Marken zur Auswahl. Darunter wären Porsche, BMW, Mercedes uvm. Insgesamt 60 verschiedene Vehikel stehen zur Auswahl.

Steig aufs Gas…

Neues positives Fahrverhalten
Das Fahrverhalten in Race Driver: GRID macht eine Menge Spass. Anhand des realistischen Verhaltens der zig Fahrzeuge werdet ihr sofort merken, dass sich die Entwickler in Sachen Realismus äußerst viel Mühe gegeben haben.
Überzeugen kann in Race Driver: GRID auch die überaus clevere künstliche Intelligenz eurer Gegner. So kann es schon passieren, dass euch eure Kontrahenten rammen oder sie ohne Rücksicht auf Verluste versuchen die diversen Rennen zu gewinnen. Aufpassen müsst ihr auch bei dem Schadensmodell, da sich dieses auch auf euer Fahrverhalten auswirken kann. Es ist klar, dass sich ein Rennbolide ohne Motorhaube kaum so gut steuern lässt, wie im intakten Zustand.
Gefallen hat mir auch der Replaymodus, wo ihr Rennen zurückspulen könnt und so zum Beispiel in der dritten Runde starten könnt, obwohl ihr schon fünf Runden gefahren seid. Solltet ihr in einer Runde einen Fehler machen, könnt ihr einfach das Rennen wieder zurückspulen, um so den Fehler zu vermeiden.
Gelungene Grafik
Optisch bietet Race Driver: GRID auch alle Finessen, welche wir auf einer Next Generation Konsole wie der PS 3 sehen wollen. Die Strecken des Spiels sind detailliert und prima in Szene gesetzt. Diese erinnern ein wenig an Project Gotham Racing 4. Einziger negativer Aspekt ist das Wetter, welches in dem neuen Spiel immer gleich bleibt. Regen oder gar Schnee gibt es nicht. Im Gegensatz dazu sieht der Tag- und Nachtwechsel realistisch aus. Überzeugend wirkt auch das Schadensmodell in Race Driver: GRID. Es sieht einfach nur toll aus, wenn die Teile des Autos durch die Gegend fliegen und auf der Rennstrecke liegen bleiben. Bei den Schatten- und Lichteffekten sparten die Jungs von Codemasters auch nicht und holten die kompletten technischen Referenzen aus diesem Titel.
Statistikliebhaber werden in Race Driver: GRID auch auf ihr Kosten kommen, da euch die Entwickler unter dem Spiel mit einen Haufen Statistiken verwöhnen. Race Driver: GRID bietet auch kurze Ladezeiten, ein Aspekt der heutzutage nicht mehr allzu oft vorkommt.

Harte Rennen!

Atemberaubender Sound
Die Geräusche der Rennboliden in Race Driver: GRID erinnern an die originalen Fahrzeuge im TV. Auch der realistische Boxenfunk trägt viel zur Rennatmosphäre bei. Negativer Aspekt in Sachen Sound ist der öde Soundtrack, welcher immer gleich klingt. Die Musik ist schnell und ein wenig überhastet, wobei sie kaum zu Race Driver: GRID passt. Prima in Szene gesetzt wurde auch das Publikum, welches durch aufmerksames Staunen und Anfeuern auf der Rennstrecke auf sich aufmerksam macht. Bei einem Unfall zum Beispiel reagiert das Publikum akustisch ganz anders, wie beim normalen Rundendrehen. Besonders hervorzuheben in Sachen Sound wäre auch der Soundmanager. In diesem könnt ihr euren eigenen Namen wählen und ihr werdet vor jedem Start via persönlichen Namen genannt.´
Onlinemodus
Auch online könnt ihr Race Driver: GRID zocken. Bis zu 12 Spieler können an Rennen teilnehmen. Nachdem ihr mehrere Siege hingelegt habt, könnt ihr auch in diesem Bereich via Punkte in der Statistik aufsteigen. Online bietet das Spiel eine perfekte Ergänzung zum Einzelspielermodus. Natürlich könnt ihr euch nur zu zweit vor einem TV-Gerät Rennen gegeneinander bestreiten und so zeigen wer die Nummer 1 in Racer Driver: GRID ist.

Video&Auszeichnung/en

Video

Auszeichnung/en

Wertung

Noch nie hat Gas geben so viel Spass gemacht wie in Race Driver: GRID!

Mit Race Driver: GRID haben die Entwickler ein mehr als beeindruckendes Rennspiel erschaffen. Das Spiel bietet ein überarbeitetes Fahrverhalten, welches einen hohen Realismus-Grad aufweisen kann. Auch die Grafik bietet optische Höhepunkte, die einer Next Generation Konsole gerecht werden. So kommt ihr in den Genuss von einer hohen Anzahl von Details und zig Schatteneffekten. Das Spiel zeichnet sich aber auch durch seinen umfangreichen Karrieremodus und den Motorensound aus. Negative Aspekte weist das Spiel kaum auf, einzig der nervige Soundtrack und die fehlenden Fahrzeugklassen trüben den Gesamteindruck etwas.

80%
Grafik
9
Sound
8
Bedienung
9
Spielspaß
9
Atmosphäre
9
Multiplayer
8
Preis/Umfang
9
Richtig gut
  • toller Karrieremodus
  • realistische KI
  • Mehrspielermodus
  • atemberaubende Motorensounds
  • mehrere Schwierigkeitsgrade
  • neues Fahrverhalten
Verbesserungswürdig
  • öder Soundtrack
  • wenig Fahrzeugklassen
Anforderungen
Getestet für
-PlayStation 3
Gamezoom-Team Gamezoom Team

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