Alle Ergebnisse
Fakten
Plattform
PC
Publisher
Obsidian Entertainment
Entwickler
Obsidian Entertainment
Release
08.05 2018
Genre
Rollenspiel
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Preis
45,99 Euro
Media (14)
Apropos Schiff: Das rüsten wir aus, wie einen Charakter in einem klassischen RPG. Von verschiedenen Segeln und Kanonen über den Namen bis hin zu den richtigen Einsatzstellen für unsere in Häfen angeworbenen Matrosen, alles liegt in unserer Hand. Außerdem müssen wir Vorräte managen, damit uns nicht mitten im Nirgendwo Nahrung und Kanonenkugeln ausgehen! Lassen wir das Meer einmal hinter uns und erkunden die Inseln des Archipels, macht Pillars of Eternity II da weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Zunächst erstellen wir unseren Charakter, wobei uns die gleichen Klassen wie im Vorgänger zur Verfügung stehen. Mit einer Gruppe von fünf Helden lösen wir dann Probleme für Reisende und Einheimische, streifen durch finstere Dungeons und erschlagen Monster an allen Ecken und Enden. Mit der Erfahrung, die wir dabei erhalten, erreichen wir höhere Charakterstufen, die Zugang zu neuen Fähigkeiten und Werteverbesserungen gewähren. Außerdem fällt immer mal wieder neue Ausrüstung für unsere Gruppe ab, damit der nächste Kampf noch eine Ecke leichter fällt.
Diese werden übrigens in Echtzeit abgehandelt, können aber jederzeit pausiert werden, um das weitere Vorgehen zu planen oder zu entscheiden, welcher Charakter welchen Skill anwendet. Wollen wir nicht alles selber steuern, legen wir für unsere Gefährten ein AI-Verhalten fest. Da sich nicht alles um den Kampf dreht, manövrieren wir auch durch andere Encounter. Dabei fallen oft Skillchecks an. Haben wir den erforderlichen Schwellenwert in einer bestimmten Disziplin erreicht, bestehen wir. Sind wir nicht gut genug, kann es immerhin noch Teilerfolge geben. Pillars of Eternity II greift also wieder deutlich das Feeling gängiger P&P-Systeme auf.
Da unsere Taten Konsequenzen haben, sammeln wir nebenher noch Ruf bei den verschiedenen Fraktionen des Todesfeuer-Archipels. Unterstützen wir eine der Handelsgesellschaften und deren Interessen? Stehen wir auf der Seite der unteren Kasten? Oder werfen wir uns mit Leib und Seele in das Leben als Freibeuter? All das entscheidet, wie die Leute auf uns reagieren. Vielleicht will zum Beispiel ein Priester nicht mit uns reden, weil er gehört hat, dass wir die ganze Zeit mit den Verbrecherbossen der Slums abhängen. Es gibt also immer etwas zu tun, wobei es erfreulich ist, dass Pillars of Eternity II nicht ständig in Extreme verfällt. Nur weil wir eine Quest auf eine bestimmte Art und Weise lösen, heißt das nicht, dass nicht auch die andere Seite ihren Nutzen daraus ziehen kann.
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