Testbericht

Verarbeitung
Die komplett schwarz lackierte Ozone Blade misst 510 x 30 x 199,8 mm (B x H x T) und bringt knapp 1.1 Kilogramm auf die Waage. Das Full-size-Gehäuse wurde aus hochwertigem Kunststoff gefertigt. Auch lässt sich der Neigungswinkel des Eingabegerätes verstellen. Ebenfalls auf der Rückseite des Keyboards findet man ein praktisches Kabelmanagement. Die fix integrierte Handballauflage sorgt für ein komfortables Zocken/Schreiben. Das Anschlusskabel (USB 2.0) misst ausreichend lange 1.6 Meter. Insgesamt hinterlässt die Verarbeitungsqualität einen guten Eindruck.
Technik und Extras
Bei unserem Testmuster kommen herkömmliche Membran-Tasten zum Einsatz. Der Tastenhub beträgt zirka drei Millimeter - der Tastendruck liegt bei knapp 65 Gramm. Laut Hersteller besitzen die Tasten eine Lebensdauer von 10 Millionen Anschlägen (mechanische Tastaturen schaffen knapp 50 Millionen Anschläge). Die Blade unterstützt auch per USB-Schnittstelle Full NKRO (unendlich viele Tastenanschläge gleichzeitig), welches sonst nur mittels PS/2-Anschluss möglich wäre.
Das Keyboard verfügt über ein paar Sondertasten, die per FN-Taste aktiviert werden. F1 bis F6 sind mit gängigen Multimedia-Steuerbefehlen (Lautstärke, Play/Stopp, Vorwärts/Zurück) belegt. Eine stufenlos anpassbare Dual-Beleuchtung (wahlweise Rot oder Blau) und acht spezielle Makro-Tasten (auf jeder Seite vier Stück) runden die Ausstattung des Gaming Keyboards ordentlich ab. Per Software lassen sich Profile (fünf) und Markos (zehn pro Profil) kinderleicht erstellen, welche man anschließend auf dem 128 kb großen Onboard-Memory abspeichern kann.
Alltagstest
Im (Gamer)Alltag schlägt sich das Keyboard sehr gut. Vor allem bei Spielen konnte uns der präzise und leise Tastenanschlag überzeugen. Aber auch als Vielschreiber wird man seine Freude mit der Tastatur haben.
Preis und Verfügbarkeit
Aktuell wandert die Tastatur für recht faire 50 Euro (Stand: 10.04.2013) über den Ladentisch.

2 Kommentare

Sascha um 19.09.2013 - 00:29

Windows-Sperrtaste ist die Gmode Taste ;)

Matthias um 28.10.2018 - 20:12

Stimmt alles, aber der Treinber verschwindet alle 2 tage unter Windows 10 und ichmuss den ganzen Kram neu installieren. Zudem gibt es keine laut- leise-Regler, das ist das Wichtigste und muss über die Makrotasten aktiviert werden. FInde das Ding daher etwas untauglich.

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