Mortal Kombat: Armageddon (Wii) – Review
Prügeln, Kloppen, Beißen - Hauptsache immer feste drauf und Hauptsache der Gegner gibt nachher kleinlaut nach. Mortal Kombat ist zurück - diesmal auf Nintendos Wii. Wie gut
Von Teja Adams am 02.09.2007 - 22:47 Uhr

Fakten

Plattform

Wii

Publisher

Midway

Entwickler

Midway

Release

Anfang Juni 2007

Genre

Action

Typ

Vollversion

Pegi

18

Webseite

Media (10)

Ab in die Arena

Entwickler 2: Statt Story lieber Spielmodi? Entwickler 1: Machen wir!
Also: Mortal Kombat war ja von jeher nicht der Titel bei dem man unglaublichen storytechnischen Tiefgang erwartet hat. Die Serie zieht ihre Stärke aus anderen Bereichen. Die Story ist also nur das notwenige Grundgerüst, um alles Nachfolgende zu rechtfertigen und halbwegs realistisch erscheinen zu lassen (wobei man das Wort „realistisch“ bei Mortal Kombat recht ungern benutzt).
Nach dem schön gemachten Intro landet ihr im Hauptmenu. Hier habt ihr die Auswahl zwischen den Spielmodi: Arcade, Motor Kombat und Conquest. Gekämpft wird in den unterschiedlichsten Arenen. Von fast idyllischen Lichtungen bis hinzu finsteren Kellergemäuern ist alles dabei. Dabei heißt es immer: Zwei gegen Zwei und nur einer kann gewinnen. Gewinnen könnt ihr einmal durch simples draufschlagen, zum Anderen durch spezielle Special-Moves und Waffen, die jeden Charakter auszeichnen. Und bis man alle Charaktere durchgespielt hat geschweige denn, ihre besonderen Eigenschaften kennt, vergeht schon einiges an Zeit. Hier haben die Entwickler also wirklich auf Masse gesetzt. Klasse. Nicht wundern solltet ihr euch über die vorherrschende Farbe in Mortal Kombat. Die ist nämlich rot. Am Ende eines Kampfes wird so jede Arena ziemlich rotlastig sein. Gezielte Tritte ins Gesicht eures Gegners oder abgetrennte Gliedmaßen tragen erheblich dazu bei, dass man eigentlich schon längst ausrutschen müsste. Sicherlich auch ein Grund, warum der Titel in Deutschland nicht so ohne weiteres erhältlich ist.
Neben dem Arcade Modus gibt es noch oben genanntes „Mortal Kombat“. Dabei handelt es sich um ein recht witziges, aber äußerst kurzweiliges Mini-Autorenn-Spiel.
Neben dem klassischen Arcade-Modus gibt es auch noch einen Conquest-Modus, welcher dem Story-Modus gleich kommt. Hier kämpft ihr euch durch die Mortal Kombat-Geschichte. Der Arcade-Modus bleibt aber immer noch der Spaßigste.
Trostloses Treten
Grafiktechnisch darf man von dem Titel keine Glanzleistung erwarten. Das ganze hätte auf dem Gamecube nicht schlechter aussehen könnte. Hier steht Zweckmäßigkeit ganz oben auf der Liste, begleitet von ein paar netten Spiegeleffekten. Soundtechnisch bewegen wir uns auch im guten Mittelmaß. Wer Frauentennis nur wegen dem Sound guckt (hört) wird auch hier auf seine Kosten kommen. Positiv sei noch erwähnt, dass man neben dem Wii-Controller auch Classic-Pad und Gamecube-Pad zum Spielen verwenden kann.

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