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Fakten
Plattformen
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 5
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Ubisoft
Entwickler
Ubisoft
Release
10.11 2020
Genre
Action-Adventure
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Media (15)
Galerie
Aber für uns haben die Götter mehr in petto als die schneeumwehten Gebirge und eisigen Fjorde unserer Heimat. Unser Weg nach Valhalla führt uns hinaus in die Welt, an die Küsten Englands, an denen sich niemand geringeres als Ragnar Lodbrok vor einigen Jahren ansiedelte (Zuschauer der Serie Vikings haben also irgendwie den Prolog für AC: Valhalla geschaut). Was für Geheimnisse erwarten uns dort? Was haben die weißgewandeten Gäste mit all dem zu tun, die Sigurd aus Konstantinopel mit sich brachte und die versteckten Klingen an ihren Handgelenken tragen? Und warum ist ein mysteriöser Orden eine Gefahr für die jungen Wikinger-Königreiche in England? Die Antworten liegen nur eine Langschiff-Reise entfernt.
Hier liegt das erste neue Feature von Valhalla: Die Siedlungsverwaltung. Wer hier jetzt aber allzu viel Finesse erwartet, kann seine Erwartungen direkt zurückschrauben. Zu Beginn haben wir nur ein Langhaus und jede Menge Zelte. Jedes der Zelte steht für eine zukünftige Behausung, die wir erst errichten müssen, wenn wir genügend Vorräte haben. Dadurch schalten wir nach für nach Dienstleistungen frei. Spendieren wir beispielsweise unseren Schiffsbauern ein Haus, können wir fortan unser Langschiff customizen. Schaffen wir eine Bleibe für unsere Jäger, können wir dort Erjagtes in bare Münze verwandeln und in den eigenen vier Wänden bietet uns auch eine Händlerin ihre Ware an. Im Grunde schalten wir mit jedem Gebäude entweder optische Optionen, Quests, Verkaufsgelegenheiten oder temporäre Buffs frei, die wir durch ein Festmahl im Langhaus aktivieren. Zwischendrin haben wir immer wieder die Möglichkeit, Siedlungs-Accessoires zu verteilen, wie Götterstatuen, Brunnen oder Drachenfiguren.
Um uns überhaupt eine Heimat aufzubauen, brauchen wir Vorräte, die wir von wenig-ahnenden Klöstern der Umgebung plündern. Also rein in unser Langboot und ab auf den Fluss! Wenn die Angelsachsen nicht gewollt hätten, dass man sie so leicht überfallen kann, hätten sie sich ein Land mit weniger gut vernetzten Wasserwegen suchen sollen, nicht? Haben wir ein passendes Ziel gefunden, nehmen wir Kollisionskurs auf die Küste und blasen zum Angriff. Unsere getreue Mannschaft stürmt anschließend die Anlage und wir stürzen uns mitten hinein. Zwischen dem gelegentlichen erschlagenen Gegner suchen wir aber eigentlich nur nach Vorratskisten, die wir mithilfe unserer Wikinger-Gesellen öffnen – haben wir das mit allen markierten Truhen gemacht, ist der Raid beendet. Das ist die ersten paar Male noch nett, verliert aber spätestens beim dritten Mal an Reiz.
Ähnlich geht es leider den Burgbelagerungen, denen wir im Laufe der verschiedenen Hauptquests begegnen. Aber fangen wir DAS Thema von vorne an: England ist nicht nur in Königreiche, sondern in Provinzen unterteilt. Da wir die neuen im Lande sind, müssen wir uns natürlich erstmal Freunde machen und können uns auf der Allianzkarte in unserem Langhaus die Aufgabe stellen, eine benachbarte Provinz zu befreunden. Das läuft meistens so ab, dass wir einer Opposition zur Macht verhelfen oder einen schwachen Herrscher unterstützen – die Hauptquests sind vorgegeben, ihr könnt euch das nicht aussuchen.
Oft endet solch ein Hauptquest-Strang dann in der Belagerung der feindlichen Burg, die es zu erstürmen gilt. Dabei greifen wir nicht auf irgendwelche coolen Streitkräfte zurück, die wir in unserer Siedlung zusammenstellen, sondern auf gesichtslose Wikinger und Angelsachsen. Die Belagerung ist dann Schema F: Dutzende Kämpfer auf beiden Seiten kämpfen vor der Burg. Wir, als Ninja-Wikinger, klettern über das Torhaus, nähern uns dem Tor von hinten und schlagen das Schloss auf. Jetzt kämpfen unsere Soldaten im Innenhof. Übers Burgtor klettern, von hinten aufmachen, Kampf um den Bergfried. Dann zeigt sich der böse Oberfeind. Wir erschlagen ihn. Und schon haben uns die Götter den Sieg gebracht!
Dabei setzt Valhalla auf das gleiche Equipment-System, das wir in der Vergangenheit bei Origins gelobt, bei Odyssey schon als etwas uninspirierter empfunden haben. Wir haben verschiedene Ausrüstungsslots, die wir nach Belieben mit Rüstungen und Waffen füllen, die alle ihre eigenen Werte haben. Für ein bisschen Customization können wir Equipment mit Runen ausstatten, die uns kleine Boni geben, wie mehr Schaden oder besserer Fernkampf. Von Äxten über Hämmer bis Speeren haben wir in Sachen Waffen ein wenig Auswahl, welches Moveset uns eher zusagt – Speere haben die Reichweite, aber mit Hämmern schlagen wir Gegner zu Boden und machen sie anfällig für weitere Attacken zum Beispiel.
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