Testbericht

Verarbeitung
Das ROG Strix Wireless Headset kommt in einem stabilen Karton bei uns in der Redaktion an. Unser Sample wurde vorbildlich verarbeitet: Die gesamte Konstruktion ist sehr robust gestaltet und damit selbst im harten eSport-Alltag für eine lange Einsatzdauer ausgelegt. Der Kopfbügel ist entsprechend breit, massiv und für einen hohen Tragekomfort mit einer ebenso breiten Polsterung ausgestattet. Die Ohrmuscheln werden von massiven Trägern gehalten. Auch das flexible Mikrofon auf der linken Seite, welches abnehmbar ist, weiß zu gefallen. Last but not least wäre da noch das angenehme Eigengewicht von gerade einmal 350 Gramm. Verarbeitungsmängel konnten wir bei unserem Testmuster nicht feststellen.
Technik und Bedienung
Die Inbetriebnahme unseres Testmusters ist denkbar einfach: Der mitgelieferte Sender im USB-Stick-Format muss in einen USB-Port gesteckt werden (Stromversorgung; Soundwiedergabe PC/PS4). Das ROG Strix Wireless kann übrigens auch an der PS4 betrieben werden, dort allerdings mangels Software nur im Stereomodus. Und: Im Lieferumfang ist ein 1.5 Meter langes Klinken-Kabel enthalten - somit funktioniert das Headset auch analog. Die verwendete 2.4-GHz-Wireless-Technik funktioniert auch auf einer Reichweite von bis zu 12 Metern verzögerungsfrei. Die maximale Akkulaufzeit beträgt knapp 10 Stunden. Der interne Akku (900 mAh) wird mittels USB-Kabel wieder aufgeladen (Ladezeit: knapp 1 ½ Stunden).
Bei der Bedienung verzichtet Hersteller ASUS auf eine Kabelfernbedienung. Sämtliche Bedienelemente befinden sich direkt am Kopfhörer. An der linken Seite findet man den Power-Button, die Lautstärkeregelung (Lauter und Leiser) sowie eine Taste zum Stummschalten des Mikrofons.
Klang
Die Lautsprecher befinden sich in geschlossenen Gehäusen, welche gut isoliert sind, um Außengeräusche in einem hohen Maß zu dämpfen. Als Kopfhörer eingesetzt, bietet dies zugleich den Vorteil, auch die Umgebung selbst bei lautem Musikgenuss nicht zu belästigen. Für die Wiedergabe sorgen hochwertige Neodym-Magnete mit 60-mm-Durchmesser. Der Frequenzbereich deckt das menschliche Hörvermögen mit 20 Hz bis 20 KHz ab. Die Impedanz beträgt 32 Ohm.
In unserem Alltagstest (Star Wars: Battlefront, The Division, Rainbow Six: Siege, Call of Duty: Black Ops 3, Counter-Strike: Global Offensive, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Headset sehr gut. Das Audioprodukt beherrscht einen klaren Klang. Auch der Bass, der recht kraftvoll ausgefallen ist, kann sich hören lassen. Selbst beim Mittelton erlaubt sich das ROG Strix Wireless kaum Schwächen. Per umfangreicher und übersichtlicher PC-Software kann man auch Virtual-Surround-Sound (7.1) aktivieren.
Tragekomfort
Dank der angenehmen Ohrkissen eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als sechs Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Headset für den anpassbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht. Kleiner Wehrmutstropfen: Die Kunstlederpolsterung bringt die Ohren schnell zum Schwitzen.
Sprachqualität
Die Sprachqualität des Mikrofons überprüften wir wie immer mit den aktuellen Skype-, Teamspeak- und Ventrilo-Versionen. In sämtlichen VOIP-Programmen wurde unsere Stimme ohne Verzerrungen oder nervige Hintergrundgeräusche durch das Internet übermittelt. Auch beim „Konsolentalk“ macht das Mikrofon eine gute Figur.
Preis und Verfügbarkeit
Das ASUS ROG Strix Wireless ist ab sofort für knapp 150 Euro (Stand: 07.07.2016) im Handel erhältlich.

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