Testbericht

Verarbeitung und Technik
Die Verarbeitungsqualität der Festplatte ist gut. Auch nach mehrmaliger Begutachtung konnten wir an unserem Testmuster keine Mängel feststellen. Die Garantie für die neue SSD-Serie beträgt drei Jahre. Unser Testmuster nutzt als Schnittstelle SATA 6Gb/s.
Als Controller kommt das Mittelklasse-Modell „SM2258“ von Silicon Motion zum Einsatz. Der Controller steuert den NAND-Flash über vier Kanäle an und bietet eine LDPC-Fehlerkorrektur. Als DRAM-Cache kommt DDR3L-1600 von Nanya zum Einsatz, der 256 oder 512 MB Daten fasst. Der neue 3D-Speicher kommt von Micron und wird in einem nicht näher benannten Verfahren gefertigt. Konkrete Details wollte Micron auch auf unsere Nachfrage nicht nennen. Beide SSDs nutzen eine dynamische SLC-Cache-Technik. Dabei wird ein Teil des NAND-Flash im schnelleren SLC-Modus (1 Bit/Zelle) betrieben, der dann als Zwischenspeicher dient. Sobald der SLC-Puffer voll ist, werden die Zellen mit drei Bits statt einem beschrieben und die Schreibrate sinkt drastisch (bis zu 50 MB/s). In Leerlaufphasen werden die Daten aus dem Puffer auf den regulären TLC-Speicher übertragen.
Die elektrische Leistungsaufnahme beziffert ADATA auf moderate 0,7 Watt in Ruhe und 2,50 Watt bei Zugriffen. Der SM2258 beherrscht DevSleep für eine niedrige Leistungsaufnahme im Leerlauf. Als Lebensdauer gibt der Hersteller lediglich eine MTBF von zwei Millionen Stunden an.
Preise und Verfügbarkeit
Die Ultimate SU800 SSD gibt es derzeit in den Größen 128 GB (45 Euro; Stand: 08.11.2016), 256 GB (70 Euro; Stand: 08.11.2016), 512 GB (122 Euro; Stand: 08.11.2016) und 1 TB (noch kein Preis; Stand: 08.11.2016). Die ersten drei Modelle sind ab sofort im Handel erhältlich.

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