Warhammer 40.000: Dark Heresy - Vorschau/Preview
Ein weiteres Mal locken die Schrecken des 41. Jahrtausends.
Von Lars Hack am 28.01.2026 - 03:17 Uhr

Fakten

Plattformen

Xbox Series S

Xbox Series X

PlayStation 5

PC

PlayStation 5 Pro

Publisher

Owlcat Games

Entwickler

Owlcat Games

Release

2026

Genre

Rollenspiel

Typ

Vollversion

Pegi

16

Webseite

Preis

59,90 Euro

Media (21)

Viel Fanbonus


Ein weiteres Mal locken die Schrecken des 41. Jahrtausends. Moment, können Schrecken überhaupt verlockend sein? Vielleicht ja, wenn sie Hand in Hand mit einem Franchise der Briten von Games Workshop gehen! Mit Warhammer 40,000: Dark Heresy liefern die Entwickler von Owlcat Games und einen spirituellen Nachfolger von Warhammer 40,000: Rogue Trader. Wir haben einen ersten Blick in die ferne Zukunft geworfen, mit der Alpha!

Vom Entdecker zum Handlanger


Wir schlüpfen in Dark Heresy in ein ganz neues Abenteuer und damit auch in ein neues Gewand: Nicht länger sind wir ein Rogue Trader, eine der schurkisch-charmanten und unsagbar mächtigen Entdecker, die die Grenzen des Imperiums vorantreiben, wie im letzten Teil. Dieses Mal spielen wir einen Charakter im Dienste eines Inquisitors. Alle Warhammer-Veteranen wissen, was das bedeutet, für den Rest sei gesagt: in einer tödlichen, geheimnisgefüllten Galaxis ist die imperiale Inquisition die tödlichste und geheimnisgefüllteste Organisation überhaupt. Jeder könnte ein Handlanger sein. Ihr Name wird auf vielen Planeten nur gemurmelt, oft als Ammenmärchen abgetan. Aber wenn das Abzeichen eines Inquisitors aufblitzt, kriegen sogar planetare Herrscher das Grausen. Mit dem Wechsel von der Entdeckung hin zum Handlangern wechselt auch ein wenig der Spielfokus. Unser neuestes und vielleicht wichtigstes Tool: Unser Nachforschungsbildschirm. Kennt ihr diese Pinnwände, auf denen Detektive ihre Hinweise und Spuren anpinnen, mit roten Fäden verbinden und Spekulationen anstellen? Wir tun das gleiche, nur eben auf einem grün-getünchten Cogitator-Bildschirm. Alles, was wir tun, könnte eine Spur ergeben. Hier ein Gesprächsfetzen, dort eine Gesprächsoption, hier ein gefundenes Objekt. In unseren Nachforschungen verbinden wir all die Mosaik-Stücke zu einem zusammengehörigen Fall, den wir lösen. Interessant: In der Alpha konnten wir sogar unser Hobbywissen, also unseres, das des Spielers, nutzen, um eine richtige Gesprächsoption zu bevorzugen und damit eine weitere Spur zu erhaschen. Denn… Spuren von 4-zehigen Füßen, angeknabberte Menschen, eine ölige Flüssigkeit, die zurückgelassen wurde? Das können doch nur… Ah, nicht spoilern, nicht spoilern. In der Alpha starten wir bereits im vollen Galopp ins Spiel und wählen eins von zwei Startszenarien aus. Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten - es sei gesagt, dass unser Inquisitor vorkommt und wir entweder in eine halbwegs entspannte, oder eben recht angespannte Atmosphäre starten. Und von Beginn an entscheiden wir, wie sich der Fall entwickelt. Zeigen wir direkt unser Abzeichen als Diener der Inquisition und geben uns damit der Masse zu erkennen? Oder bleiben wir zunächst Undercover… also, so Undercover, wie eine Gruppe von Menschen, Ogryns, Hexern und vielleicht sogar Xenos sein kann.

Aufmachen, Inquisition!


Regeltechnisch fußt das ganze bisher sehr nahe an Rogue Trader. Klar, denn beide haben ihren Ursprung ja in den Pen&Paper-Systemen, die die gleichen Namen wie die Videospiele tragen. Wenn ihr also bereits den Vorgänger gespielt habt, dann werdet ihr schnell wieder hineinfinden, auch, wenn das ganze in der Alpha momentan noch etwas vereinfacht wirkt. Das könnte aber auch einfach am Work in Progress der Version liegen. Dabei ist es absolut von Vorteil, dass wir den Vorgänger gespielt haben, denn die Alpha kommt noch ohne viele Erklärungen aus - angenehm für einen Sneak Peek, aber die Vollversion kommt definitiv mit dem üblichen Dschungel an Tutorials. Rundherum wirkt das alles bisher absolut solide. Keine Abstürze, keine Ruckler, die gewohnt bombastische, getragene Musik, die wir bisher von Warhammer 40,000-Titeln gewohnt sind. Die Kämpfe kommen übrigens, bei allem Fokus auf Nachforschungen und Spurenfinden, auch nicht zu kurz. Wieder stellen wir uns mal Gegnern, die wir bereits kennen, oder ganz neuen Widersachern. Auf den sozialen Schlachtfeldern erahnen wir bereits das Ringen um die Gunst verschiedener Fraktionen, die selbstredend alle gerne einen Agenten der Inquisition in der Tasche hätten - oder einfach nicht von der ominösen Organisation näher in Augenschein genommen werden wollen. Nur kleinere Hickser sehen wir, aber hey, es ist eine Alpha. Was soll’s, dass unser Ogryn seinen Melter hält, als hätte er ein Langgewehr in seinen klobigen Pranken? Das könnte auch einfach auf die winzige Kugel Gehirn zurückzuführen sein, die in seinem riesigen Kopf herumrollt!

Ersteindruck

Lars meint: Ordentlich Potenzial vorhanden!

Eine Alpha ist natürlich viel zu früh, um ein Fazit abzugeben. Aber was man in der Alpha sieht, verspricht viel! Owlcat Games haben mit Rogue Trader definitiv eine Ader in den Herzen von Warhammer 40,000-Fans getroffen und gelernt, wie sie daran weiterarbeiten. Aufbauen auf dem Vorgänger verspricht Dark Heresy erneut tiefgreifende und extrem spezifische, detaillierte Charakterentwicklung, eine neue Facette der Welt des 41. Jahrtausends und einen Fokus auf Story dank der Nachforschungen, die auf unseren Theorien und Lösungsansätzen basieren, der diesen Nachfolger nochmal weit nach vorne katapultieren könnte. Nicht nur Warhammer-Fans, auch Rollenspieler mit einem Faible für Detektiv-Spiele dürfen sich den Titel schon mal vormerken. Einen ganzen Test gibt’s natürlich, wenn das Spiel erscheint!

Anforderungen
PC MINDESTANFORDERUNGEN:
• Betriebssystem: Windows 10
• Prozessor: Intel Core i5-12600 / AMD Ryzen 5 5600
• Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
• Grafik: GeForce RTX 3060 Ti / Radeon RX 6700 XT
• DirectX: Version 12
• Speicherplatz: 40 GB verfügbarer Speicherplatz

• Microsoft Xbox Series X|S Konsole
• Sony PlayStation 5 (Pro) Konsole
Getestet für
PC
Lars Hack Konnte Lars zuerst laufen oder den Controller einer SNES bedienen? Die Frage ist bis heute nicht sicher geklärt. Klar ist, dass er sein Herz seit damals an Videospiele verloren hat.

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