Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 5
Switch Lite
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
Switch
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Focus Entertainment
Entwickler
Auroch Digital
Release
23.05 2023
Genre
Shooter
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Preis
19,79 Euro
Media (6)
Galerie
Damit uns auf halber Strecke und im Kampf gegen gerüstete Gegner, massenhaft-wegwerfbarer Infanterie und dem gelegentlichen Boss nicht die Puste ausgeht, sammeln wir außerdem Health-Ups, Armor-Segmente und so viel Munition, wie die Feinde des Imperators entgegen geschleudert bekommen sollten. Trotzdem, kein Warhammer-Setting ist perfekt, solange es nicht auch die pure Rage der Welt (und der Space Marines) transportiert. Gute Nachrichten also: Es gibt einen eigenen Taunt-Key. Der hat tatsächlich keine Funktion, außer, dass unser Protagonist in tiefer Stimme aus einer bunten Bibliothek aus Beleidigungen, Herausforderungen und Kampfansagen rezitiert. Was ist besser, als die Feinde der Menschheit zu zerstören? Natürlich sie zu zerstören, nachdem man ihnen vorher entgegen geschmettert hat, dass man ihre unheilige Existenz mit dem Feuer der Rechtschaffenheit zerschmettern wird! Übrigens nur mit englischer Synchronisation...
Harte Musik, reichlich Gore und Sprüche klopfende Protagonisten hatte die Ära zuhauf, dieses Mal nur eben mit dem Twist in Richtung des bekannten Warhammer-Universums (ein Wunder eigentlich, dass nicht viel mehr Shooter in dem Setting spielen). Auch die AI ist eher mäßig ausgeprägt: Wenig Finesse, ein bloßes "Spieler anvisieren und draufhalten". Dabei könnt ihr das Spiel sogar mit vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden starten, je nachdem, wie viel Schnelligkeit und Brutalität ihr euch selbst zutraut. Über die Story ist im Grunde oben schon alles gesagt, jedes Level ist nur eine Ausrede dafür, mehr Chaos-Anhänger, Dämonen und verräterische Astartes zu jagen. Aber hey, ganz ehrlich? Das stört nicht. Es ist ein Spiel, benannt nach einer brutalen Waffe, verortet in einem der düstersten (oder 'most edgy') Settings moderner Popkultur, in dem wir praktisch einen laufenden Panzer mit schlechter Laune spielen. Ich brauch keine Story mit vielen Twists. Ich brauch mehr Munition!
Lars meint: Genau das, was man sich vorstellt: Laut, brutal, schnell!
“Ich habe die Frage schonmal geschrieben in diesem Test: Warum kommen Shooter im Warhammer 40k-Setting so spärlich raus? 2023 wird das endlich behoben, zunächst mit Boltgun und Space Marine 2 kommt gerade über den Horizont geritten. Boltgun macht dabei schon vielen richtig für Warhammer-Spieler (wie mich): das Donnern der Waffen, die dem Feind entgegen gerufenen Beleidigungen und Herausforderungen sowie genügend blood'n'gore! Wenn ihr also noch nicht genug von den Posterboys des britischen Tabletops habt, dann bekommt ihr mit Boltgun einen lauten Warhammer-Shooter spendiert, der mit seiner Retro-Atmosphäre einen netten Twist in das Setting des 41. Jahrtausends bringt. Wenn ihr allerdings eher ein Connaisseur eleganter oldschool Shooter seid, dann macht ihr mit Boltgun vermutlich auch nichts falsch, solltet aber keine Revolution des Genres erwarten. Es gibt reichlich Waffen, viele 2D-Sprite-Gegner und gut abgeschmischte Explosionen. Da kann man auch über eine simple AI hinwegsehen. Also, ich konnte das zumindest. Damit ist Boltgun ein gutes Spiel für mich, als Warhammer-Fan! Aber seien wir ehrlich: Es ist ein Nischen-Game mit einer Zielgruppe, die sich mit Warhammer bereits auskennen. Die Bewertung ist also aus den Augen eines Warhammer-Kenners gemacht.
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