Virtua Fighter 5 (PS 3) - Review
Endlich, es ist soweit!!! Auch wir können uns als stolze Besitzer der neuen Konsole von Sony nennen. Mit großer Erwartung und vollem Enthusiasmus habe ich die Playstation 3
Von Gamezoom-Team am 03.05.2007 - 23:18 Uhr

Fakten

Plattform

PlayStation 3

Publisher

SEGA

Entwickler

AM2

Release

Ende März 2007

Genre

Beat'em up

Typ

Vollversion

Pegi

16

Webseite

Media (11)

Einleitung

Endlich, es ist soweit!!! Auch wir können uns als stolze Besitzer der neuen Konsole von Sony nennen. Mit großer Erwartung und vollem Enthusiasmus habe ich die Playstation 3 aus dem Karton ausgepackt und sie gleich an meinen Fernseher angeschlossen. Natürlich wollte ich gleich den Kontroller in die Hand nehmen und ein Spiel zocken. Zu meinem Bedauern, ist aber kein Game mitgeliefert. Stolze 699 Euro für die Konsole ohne Spiel und nur mit einem Gamepad? Sony, das ist eine wirklich schwache Leistung. Somit musste sich mein Chefredakteur Christoph schon vorher um ein Spiel für Sony’s Next Generation Konsole kümmern. Dabei handelt es sich um Virtua Fighter 5 aus dem Hause Sega.
So und nun kommen wir zu dem eigentlichen Review.
Der 5. Teil der Virtua Fighter Reihe steht uns mit diesem Spiel ins Haus und wer die Geschichte von Sega verfolgt hat, weiß, dass schon seit dem Master System II die Beat’em Up Serie die Konsolen unsicher macht. In den letzten Jahren gab es zu VF eine Menge an Konkurrenten. Beste Beispiele wären die Tekken-, Dead Or Alive-, Mortal Kombat-, oder auch Soul Calibur-Serie.
Was hat sich im Gegensatz zu Virtua Fighter 4: Evolution auf der Playstation 2 verändert? Ganz neu im Spiel integriert sind die der neue Kämpfer El Blaze und die neue Kämpferin Eileen. Eileen ist eine kleine Chinesin, die durch ihre athletische Schnelligkeit bekannt ist und El Blaze ist ein Wrestler aus Mexiko, den seine Gesichts bedeckende Maske ausmacht.
Die anderen Fighter kennen wir schon von den Vorgängern, darunter zählen unter anderen Akira, Jacky, Jeffrey, oder auch Maru.
Auch die verschiedenen Modi im Spiel können sich sehen lassen und garantieren eine lange Spieldauer. Im Arcade-Modus könnt ihr euch gegen die immer stärker werdenden KI-Gegner messen und im Dojo-Modus trainiert ihr die neuesten Moves und verfeinert eure Kombos. Der Quest-Modus bietet euch die einmalige Gelegenheit in verschiedenen Hallen eure Widersacher fertig zu machen. In diesem Modus könnt ihr euch Geld und Items freischalten. Dieser Aspekt trägt wieder zu einem längeren Spielspass bei, denn sowohl optisch, als auch von den Fähigkeiten her ist euer Charakter veränderbar. Zu den verfügbaren Klamotten zählen dann unter anderem Sonnenbrillen, oder diverse Waffen, die aber nur als Zierde dienen. Natürlich ist es euch auch möglich die Frisur eures Kämpfers zu verändern.

Schicke Arenen

Realistisch animierte Schauplätze
Die Schauplätze in Virtua Fighter 5 haben mir sehr gut gefallen und diese glänzen auch mit einer bomben Grafik. Was macht das grafische Flair von VF 5 aus? Wie schon angesprochen sehen die Hintergrundlandschaften der diversen Arenen einfach gigantisch gut aus, darunter verstehe ich zum Beispiel ein fahrendes Floß, auf welchen die Kämpfe ausgetragen werden. Dahinter wiederum erkennt ihr die Dschungellandschaft Brasiliens. Sonst gibt es noch Schauplätze, die die eisigen Gletscher des Himalaya zeigen, oder auch die alten Kampfarenen des antiken Japans. Alle diese Kampfarenen bieten eine detaillierte Landschaft, die in 3D dargestellt werden.
Die Charaktere selber wurden auch sehr schick in Szene gesetzt. Ihr werdet die einen, oder anderen Details wie Gesichtszüge, Tattoos, Schmuck und auch Narben bei euren Kämpfern wiedererkennen. Auf Blut wurde leider Gottes verzichtet. Dieser Aspekt lindert ein wenig den Realismus.
Zu den Menüs selber gibt es wenig Positives zu sagen. Die Gestaltung erinnerte mich doch ein wenig an die alten Konsolen, oder auch an simple Automaten der Spielhallen. In diesem Bereich hätten sich die Jungs von AM2 auf jeden Fall mehr Mühe geben können.
Trotzdem bekommt das Spiel einen Gamezoom-Award in Sachen Grafik, denn so eine mit Liebe animierte Kulisse findet ihr selten in einem Beat’em Up Game.
Unpassender Sound
Wenig verstehe ich die Entwickler bezüglich Sound. Das Spiel beginnt anfangs sofort mit einer Art Techno-Mucke der schlimmsten Sorte. Ein Trommelwirbel, der unpassender kaum sein kann. Sogar Freunde von mir, die Technomusik lieben, haben mit dem Sound von Virtua Fighter 5 wenig anfangen können.
Mir persönlich fehlt auch ein animiertes Publikum im Spiel. Wäre ja nett anzusehen, wenn sich die Entwickler mehr Gedanken über das Publikum, bzw. Geschehen im Hintergrund gemacht hätten. Aber die Jungs von AM2 sind nicht die Einzigen, die diesen Fehler ausmerzen könnten. Dieser Aspekt fehlt mir auch bei anderen Beat’em Ups, wie zum Beispiel Dead or Alive, oder Tekken.
In Sachen Sound gibt es auch in Virtua Fighter 5 noch einiges zu verbessern.

Online spielen???

Hohe Anzahl an Kombos
Natürlich wurde auch steuerungstechnisch auf die neue Playstation 3 – Engine viel Wert gelegt und so könnt ihr durch flinke Tastenkombinationen sehr feine Kombos starten. Für Anfänger wiederum wird es aber schwer das Spiel anfangs unter Kontrolle zu halten, denn beim Drücken von fünf Knöpfen gleichzeitig kommen auch Profis ins schwitzen. Außerdem gibt es keine Taste, wie bei Tekken beispielsweise, wo ihr eine Rückswärtsrolle ausführt, oder dem Gegner ausweichen könnt. Natürlich hat jeder Hüne in Virtua Fighter 5 seine eigenen Spezialgriffe und Moves, so kommt in diesem Bereich auch viel Abwechslung auf.
Ein Aspekt, welcher mich noch sehr negativ gestimmt hat, ist der, dass ihr bei Sega’s neuem Kampfspiel nur das Steuerkreuz bedienen könnt. Die Analogsticks wurden komplett aus dem Spiel gestrichen. Wieso eigentlich? Haben die Entwickler darauf vergessen? Mit den Sticks wäre die Steuerung doch viel intuitiver? Komisch eigentlich, ein Spiel der Next Generation und dann nur mit dem Steuerkreuz spielbar?
Die Frage ist nur, was hat sich in Sachen Steuerung und KI eigentlich verändert seit Virtua Fighter 4?
Steuerungstechnisch hat sich wenig bis gar nichts verändert, die Kombos sind gleich geblieben und auch dass jeder Fighter seine eigenen Specialmoves hat, ist nichts Neues.
Bei der künstlichen Intelligenz wäre zu erwähnen, dass diese ausgereifter ist als im Vorgänger. Perfekt ist sie aber trotzdem nicht. Habt ihr einmal die Kombos im Griff hat auch der virtuelle Gegner keine Chance gegen euch.
Auch in Sachen Steuerung sollte das Entwicklerteam von AM2 noch einige Fehler ausmerzen.
kein Online-Modus! Und wieder ein negativer Kritikpunkt an Sega’s neuem Prügelspiel auf der Playstation 3.
Wieso kann man Virtua Fighter 5 nicht online spielen? Irgendwie einer der größten Minuspunkte in diesem Spiel. Es gibt keine Rankings, keine Online-Spiele, nichts… Ihr könnt nur vor dem TV-Gerät gegen eure Freunde zocken. Ist sicher am Anfang ganz nett, aber trotzdem wird es mit der Dauer sehr öde und simpel, da sich die Kämpfe auf jeden Fall wiederholen werden.
Ein Spiel der Next-Generation Konsole von Sony ohne Online-Modus? Das ist mehr als ärgerlich, denn es würde sehr viel Spaß machen gegen die Gegner rund um den Globus zu kämpfen. Vielleicht machen sich die Entwickler im sechsten Teil über einen ausgewogenen Multiplayermodus Gedanken.
Preis/Leistung:
Um 69,90 Euro ist das Spiel im Media Markt erhältlich. Der Preis für Virtua Fighter 5 ist eindeutig zu hoch ausgefallen. Das Spiel bietet im Preis/Leistungs-Vergleich viel zu wenig um satte 70 Euro zu kosten.

Auszeichnung/en

Auszeichnung/en

Wertung

Seid ihr Fans der Tekken, oder auch der Dead or Alive Reihe, so seid ihr bei Virtua Fighter 5 genau richtig. Trotzdem hätten sich die Entwickler in einigen Punkten mehr Mühe geben können, denn so scheint es in unserer Wertung nur als sehr gutes Kampfspiel auf und kann die 85% Marke nicht erreichen.

Endlich war sie da, die Playstation 3 von Sony und gleich das erste Spiel für mich zum Testen. Genau, um Virtua Fighter 5 geht es, aus der bekanntesten Beat’em Serie schlecht hin. Grafisch hatte ich eigentlich wenig auszusetzen, denn das Spiel ist sehr schick animiert, von den Menüs abgesehen, aber das sind Kleinigkeiten, die weniger relevant sind. Vom Sound und auch vom Mehrspielerbereich war ich weniger angetan. Die Musik in den Menüs wird mit der Dauer nervig und auch die akustischen Aspekte unter den Kämpfen sind eher öde gestaltet. Wieso Sega’s neues Beat’em Up – Game nicht online spielbar ist, ist mir persönlich ein Rätsel. Was haben sich die Entwickler dabei gedacht? Das Gameplay hätte auch leichter ausfallen können, trübt aber trotzdem nicht den Spielspass.

80%
Grafik
9
Sound
7
Bedienung
8
Spielspaß
8
Atmosphäre
8
Multiplayer
7
Preis/Umfang
4
Richtig gut
  • 17 Charaktere (inklusive 2 Neuen)
  • schick animierte Grafik
  • Quest-Modus
  • neue Kombos
Verbesserungswürdig
  • nicht online spielbar
  • teils schwierige Steuerung
  • mässiger Sound
  • nur mit Steuerkreuz spielbar
Anforderungen
Getestet für
Playstation 3
PS3 Wireless Controller













Gamezoom-Team Gamezoom Team

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