Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
PC
PlayStation 4
PlayStation 4 Pro
Publisher
Square Enix
Entwickler
Square Enix
Release
24.04 2020
Genre
Rollenspiel
Typ
Vollversion
Pegi
12
Webseite
Media (11)
Nicht nur die Geschichten unterscheiden sich, sondern auch die Charaktere. Während ein Durand oder Kevin (WIESO?) eher die Damagedealer wiederspiegeln, ist zum Beispiel eine Charlotte oder eine Angela auf Magie ausgelegt, entweder im Rahmen des Supports oder des Angriffs. Ein Charakter spiegelt unsere Hauptfigur wieder, die anderen beiden sind festgelegte Begleiter, welche wir im Laufe der Geschichte treffen. Schön ist, dass man sich auch hier nicht rein auf die KI verlassen muss, sondern jederzeit zwischen den einzelnen Charakteren wechseln kann. Außerdem ist es möglich, die Vorgeschichte der Begleitchars zu spielen, um ihre Hintergründe nachvollziehen zu können.
Das aktive Kampfsystem selber ist relativ einfach gehalten. Wir haben einen Knopf für normale und einen Knopf für starke/aufladbare Angriffe. Außerdem einen Knopf für das Springen und einen zum Ausweichen. Das Aufrufen von Zaubersprüchen funktioniert entweder über Hotkeys, welche man selbst zuweist, oder über das taktisch bessere Ringmenü. Sind wir nämlich im Ringmenü, werden die Kämpfe pausiert und wir haben die Möglichkeit, taktischer vorzugehen. Ein paar der Bossfights können nämlich relativ hektisch werden.
Auch die musikalische Untermalung ist ausgezeichnet. Es wird dem Spieler sogar offen gelassen, ob es der originale oder der neukomponierte Soundtrack sein soll. Die wichtigsten Dialoge sind gut vertont und können wahlweise auf Japanisch oder Englisch gehört werden. Die Texte sind durchgehend auf Deutsch, auch wenn einige Namensanpassungen komisch oder unangebracht wirken.
Sehr schön designt sind auch die einzelnen Abschnitte der Welt. Mal laufen wir durch große Höhlensysteme, ein anderes mal durch einen dicht bewachsenen Wald und später sogar durch eine Kristall/Vulkanlandschaft. Die Gebiete sind angemessen groß und bieten auch noch einigen Platz zum Erkunden. Selbst kleine Rätselpassagen wurden eingefügt, welche aber eher zur Story gehören und erstens sehr offensichtlich sind und zweitens nicht sonderlich kreativ. Ebenfalls sehr gut implementiert ist der Tag-Nacht-Wechsel. Dieser hat Auswirkungen auf Gegner, Ereignisse und auch die eigenen Charaktere. Außerdem werden Elemente durch die verschiedenen Tage beeinflusst. Am Tag des Salamanders machen Feuerangriffe zum Beispiel mehr Schaden.
Ebenfalls sehr schade empfinde ich die Tatsache, dass die Story doch sehr linear verläuft. Auch wenn, wie vorher erwähnt, die einzelnen Bereiche ordentlich sind und Platz zum Erkunden lassen, ist es uns, wenn wir uns auf der Weltkarte bewegen, nicht möglich, viel zu entdecken. Wir werden nämlich ab der Hälfte der Spielzeit von Punkt zu Punkt geschickt und kommen ohne die Hilfe von bestimmten Personen nicht weiter.
Die Grafik ist nicht ganz ohne Fehler. Trials kämpft manchmal mit unsauberen Texturen und aufpoppenden Objekten. In den Zwischensequenzen offenbaren sich dann noch mehr Probleme. Hier zeigt sich leider, dass es doch eine großes Defizit zwischen Mimik/Gestik und Vertonung gibt. In einigen Story-Sequenzen passte es einfach nicht. Es wirkte nicht der Situation entsprechend.
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