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Inhalt
Fakten
Hersteller
Thermaltake
Release
Oktober 2024
Produkt
Gehäuse
Preis
ab 158 Euro
Webseite
Media (13)
Der aufgesetzte Kunststoffdeckel beherbergt das I/O-Panel mit Power- und Resettaste, Kopfhörer- und Klinkenbuchse, viermal USB 3.0 sowie einmal USB-C. Der Deckel wird von wabenförmigen Luftöffnungen geprägt. Unter dem Deckel hat der Hersteller einen entfernbaren Staubfilter und zwei hauseigene Lüfter untergebracht. Im Betrieb sorgen beiden vormontierten 140-mm-Fans für einen nach oben gerichteten Luftstrom. Laut Datenblatt laufen die CT140-Lüfter mit maximal 1.500 U/min. Sie sind so verkabelt, dass beide Lüfter über einen freien PWM-Anschluss gesteuert werden können.
An den beiden Gehäuseseiten sitzen perforierte Stahlelemente. Sie lassen sich bei abgenommenem Deckel einfach vom Gehäuse abziehen. Hinter den Luftöffnungen sitzen jeweils Staubfilter. An der Rückwand deckt ein magnetisches Staubgitter die beiden hinteren 120-/140-mm-Lüfterplätze ab. Der Tower steht auf vier Füßen aus Kunststoff mit Gummischonern. Bei der Nutzung des Chassis Stand Kits werden diese Standfüße abgeschraubt. Zwischen ihnen sitzt ein Staubfilter, der zur Reinigung nach vorn herausgezogen werden kann.
Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Thermaltake liefert das Gehäuse mit Anleitung, Garantiehinweisen, Montagematerial, Kabelbindern, Clips, einem Systemspeaker und einer Blende für die Montage eines optionalen LCD-Displays aus.
Unter dem Deckel stehen sieben Erweiterungskartenslots zur Verfügung. Die Erweiterungskarten können werkzeuglos mit Rändelschrauben montiert werden. An der rechten Gehäuseseite befindet sich die Lüfter- und Radiatorenblende. An ihr können drei 120-/140-mm-Lüfter oder maximal ein 360- bzw. 420-mm-Radiator installiert werden. An der rechten Seite der Netzteilabdeckung sitzt ein Laufwerksträger für ein 2.5- oder 3.5-Zoll-Laufwerk, der von einer Rändelschraube an seinem Platz gehalten wird. An der linken Gehäuseseite können drei 120-mm-Lüfter bzw. ein 360-mm-Radiator verbaut werden.
Zwei weitere 2.5- oder 3.5-Zoll-Laufwerke können an einem Laufwerksträger hinter dem Mainboardtray montiert werden. Die Laufwerke werden direkt mit dem herausnehmbaren Laufwerksträger verschraubt und besitzen leider keine Entkopplung. Für die Netzteilmontage wird die Netzteilblende demontiert und mit dem Netzteil verschraubt.
Der Tower 600 wurde für Mainboards der nächsten Generation entwickelt und verfügt über ein spezielles Design, das sowohl Standard-Motherboards als auch Mainboards mit versteckten Anschlüssen unterstützt. Darüber hinaus gibt es zwei abnehmbare Platten auf der linken und rechten Seite der Rückseite für einen einfachen Zugang zur Kabelführung.
Christoph meint: Spannendes, schickes und gutes Showcase!
“Mit dem The Tower 600 liefert Hersteller Thermaltake ein wirklich schickes Showgehäuse ab. Da Optik bzw. Design klar im Fokus stehen werden auch die neuen „Hidden-Connector-Motherboards“ perfekt unterstützt. Der Preis von knapp 160 Euro geht angesichts der gebotenen Qualität und Leistung in Ordnung. Als potenzieller Käufer bekommt man eine wertige Verarbeitungsqualität, eine recht außergewöhnliche Optik und einen effektiven sowie leisen Airflow geboten. Darüber hinaus darf man sich über ein modernes I/O-Panel, ausreichend Platz für leistungsstarke Gaming-Hardware (vor allem bei der Grafikkarte und dem Luftkühler) und cleveres Montagesystem (viele Elemente können ohne Werkzeug entfernt werden) freuen. Über die kleineren Kritikpunkte kann man gerne hinwegsehen.
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