The Next Big Thing - Test/Review
Abenteurer aufgepasst! Crimson Cow und Entwickler Pendulo Studios haben für euch ein neues Adventure veröffentlicht.
Von Hannes Obermeier am 11.02.2011 - 04:03 Uhr

Fakten

Plattform

PC

Publisher

Crimson Cow

Entwickler

Pendulo Studios

Release

04.02 2011

Genre

Adventure

Typ

Vollversion

Pegi

12+

Webseite

Media (55)

Das nächste große Ding?

Abenteurer aufgepasst! Crimson Cow und Entwickler Pendulo Studios haben für euch ein neues Adventure veröffentlicht. Krimi-Feeling und nonstop Nonsens
Liz und Dan, beides Reporter, sind zurzeit unterwegs um Hollywood-Größen zu interviewen. Doch wie schon so oft, passiert etwas Ungewöhnliches, und Liz neugierig wie sie ist, klemmt sich dahinter. Dabei betritt sie die Villa eines berühmten und reichen Regisseurs. Mit List und Tücke schafft sie es, einige Informationen zusammenzutragen und schafft es auch die Spur zu ihrem Ursprung zu verfolgen. Aber zu guter Letzt wird die hübsche Reporterin entführt. Nun liegt es an Dan sie zu suchen, der sie grundsätzlich überhaupt nicht mag, was er bei diversen Gesprächen immer wieder verdeutlicht. Trotzdem beginnt er mit der Suche, nicht zuletzt, da sie ihm zwei Karten für einen Boxkampf versprochen hat, den er um alles in der Welt nicht verpassen möchte. Die Suche gestaltet sich sehr aufwendig und wird zunehmend abgedrehter. Dem Reporter jedes Mittel Recht um an gesuchte Informationen zu kommen. Wenig wortgewandt, führt er unzählige Gespräche auf niedrigem Niveau, löst Rätsel und gelegentlich ein Minigame, um an den versteckten Ort von Liz zu kommen. Doch sein Gegenspieler schläft nicht und macht ihm das Leben schwer. Die entführte Liz hingegen tut ihres um den Klauen des Entführers zu entkommen, und muss sich mit nicht weniger vielen Dummheiten herumschlagen.
Verrückte Rätsel am laufenden Band
Die Geschichtsschreiber haben sich eine Menge Unsinn einfallen lassen, um der Story einen wahnwitzigen Stempel aufzudrücken. Sei es Liz, die mit einem Tick leben muss, bei dem sie gelegentlich ein Kauderwelsch aus Zahlen vor sich hin brabbelt oder die ulkigen Charaktere, die zum Teil noch verrückter als die Reporterin wirken. Abgesehen davon scheint es so, als ob die Geschichte in einer Region spielt, wo es schon mehrere Atomunfälle gegeben hat, da der Großteil der Akteure nicht menschliches mehr an sich hat. Die Rätseleinlagen passen sich zum Teil dem irrwitzigen Spielcharakter an, und sind nicht allzu oft logisch. Minigames hätten wir uns mehr gewünscht und vor allem etwas anspruchsvoller. Das erste z.B. nötigt den Spieler eine Mumie in einem von mehreren Sarkophagen zu entdecken. Dabei verschwindet die Mumie und taucht ein paar Sarkophage weiter wieder auf. Verfolgt man die Angelegenheit ein paar Augenblicke lang, wird klar, wo sie das nächste Mal auftauchen wird. Spielen darf man abwechselnd mit Liz und mit Dan. Unterhaltsam sind sie beide, wenn auch gelegentlich zu überzogen dargestellt. Im Laufe des Games lernt man eine Menge Charaktere kennen, die alle direkt oder indirekt mit der Auflösung der Geschichte verbunden sind.

Gewohnt solide

Point & Click
Die genretypische Point and Click-Steuerung geht einfach von der Hand. Das Inventar wurde am oberen Bildschirmrand positioniert, wo es, sobald man mit dem Cursor nach oben wandert, wie ein Dropdown-Menü automatisch herunterklappt. Kombinationen diverser Gegenstände sind sowohl im Inventar sowie auch außerhalb möglich. Zusätzlich wurde, je nach Schwierigkeitsgrad, für Hilfestellung in Form einer einblendbaren Übersicht, der an der Location relevanten bzw. interaktiven Punkte, gesorgt. Kommt man trotzdem nicht weiter, kann man sich auch noch einen optischen wie akustischen Tipp geben lassen, um den nächsten Schritt machen zu können.
Comic-Look
Die Zwischensequenzen sind wie ein Comic-Movie dargestellt und recht präsentabel gestaltet. Im Spielmodus wirken die Protagonisten ein gutes Stück weniger ansprechend. Animationen sind leider sehr spärlich gesät. Die einzelnen Locations wirken sehr farbenprächtig und sind dem Spielcharakter nach, witzig und im typischen Comic-Look gestaltet. Bei schnellen Bildwechseln kommt es gelegentlich zu Rucklern, als würde die Grafikkarte mit dem Daten-Nachschaufeln nicht nachkommen, was ich mir bei der Konfiguration unseres Testsystems überhaupt nicht vorstellen kann.
Deutsche Synchronstimmen
Alle Sprecher wurden mit deutschen Synchronstimmen besetzt, die durchwegs glaubhaft wirken. Noch dazu sind lobenswärterweise in den meisten Fällen Profis am Werk. Die Hintergrundmusik ist fast schon zu unauffällig, passt aber zum Genre und der Thematik.

Fazit und Wertung

Hannes meint: Kein großes Ding!

The Next Big Thing zeigt sich von einer überdrehten und irrwitzigen Seite. Doch so sehr sich die Spiel-Designer auch bemüht haben eine humorvolle Story zu stricken, es ist ihnen nicht so recht gelungen. Wenn man auch gelegentlich versucht ist zu schmunzeln, der Humor kommt leider nicht ganz so durch, wie er es vermutlich hätte tun sollen. Da aber Geschmack und Humor bei vielen Menschen unterschiedlich aufgefasst werden, heißt dies natürlich nicht, dass andere Spieler keinen Lachanfall bekommen könnten. Eine angemessene Rätseldichte ist vorhanden, wenngleich diese oft so verrückt wirkt wie die Geschichte selbst. Logik darf man in den meisten Fällen nicht voraussetzen. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr wankelmütig. Er lässt uns manchmal Rätsel in Sekundenschnelle lösen und ein anderes Mal wie einen Irren suchen. Als Grundregel könnte man von vornherein raten, alles mitnehmen was mitnehmbar ist, es wird alles irgendwann gebraucht. Die Optik ist ganz passabel ausgefallen, wenn man auch mit gelegentlichen Rucklern leben muss. Eine Vielzahl an nett gezeichneten Locations erhöht den Suchtrieb, auch wenn man den in diesem Fall gar nicht haben muss. Deutsche Profisprecher und eine unauffällige Musik, begleiten uns bis zum Ende. Die Steuerung ist dem typischen „Point and Click“ Genre angepasst.

70%
Grafik
7
Sound
7
Bedienung
8
Spielspaß
7
Atmosphäre
6
Preis
6
Richtig gut
  • nette und viele Locations
  • angenehm leichte Bedienung
  • humorvolle Story
Verbesserungswürdig
  • Protagonisten wirken zu steif
  • oft wechselnder Schwierigkeitsgrad
  • zu wenig Minigames
  • wenig Atmosphäre
Anforderungen
• PC (Minimum):
-Prozessor: Intel Pentium 4 1,7 GHz oder AMD Athlon XP 2000+
-Arbeitsspeicher: 512 MB (XP); 1 GB (Vista/7)
-Grafikkarte: NVIDIA GeForce FX5500 oder AMD Radeon 9500
-Festplatte: 4 GB
-Betriebssystem: Windows XP/Vista/7
-Sound: DirectX 9.0c-fähige Soundkarte
-Sonstiges: Maus, Tastatur und DVD-Laufwerk
Getestet für
Hannes Obermeier Hannes Obermeier

2 Kommentare

Clutlebum vor 5045 Tagen

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Drieksket vor 5024 Tagen

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