Sharkoon Skiller Mech SGK1 - Test/Review (+Video)
Die zweite Mech-Gaming-Tastatur von Sharkoon hört auf den Namen „Skiller Mech“ und richtet sich vor allem an preisbewusste Zocker.
Von Christoph Miklos am 07.09.2016 - 18:08 Uhr

Fakten

Hersteller

Sharkoon

Release

August 2016

Produkt

Tastatur

Preis

ab 55,85 Euro

Webseite

Media (6)

Einleitung und Datenblatt

Einleitung
Die zweite Mech-Gaming-Tastatur von Sharkoon hört auf den Namen „Skiller Mech“ und richtet sich vor allem an preisbewusste Zocker. Wir haben den möglichen Preis-Tipp auf den Prüfstand geschickt! Über Sharkoon
SHARKOON vertreibt seit 2003 über ein weltweites Distributionsnetz außergewöhnliche Produkte rund um den PC. Von aufwendig designten und hochwertig gefertigten PC-Gehäusen über bis ins Detail durchdachte externe und interne Speicherlösungen bis hin zu speziell entwickelten Headsets für Spielkonsolen – das SHARKOON-Sortiment richtet sich an moderne PC- und Konsolennutzer, die Wert auf einzigartiges Design und überzeugende Performance legen. Dabei beweist SHARKOON kontinuierlich, dass hochwertige Qualität und erschwingliche Preise nicht miteinander in Widerspruch stehen. Das überzeugt Konsumenten und Fachpresse: Stetig steigende Verkaufszahlen und zahlreiche redaktionelle Auszeichnungen unserer Produkte geben unserem Konzept Recht.
Datenblatt
• Layout: DE • Typ: mechanisch • Switch-Typ: Kailh Brown • Beleuchtung: weiß • Tastenhöhe: hoch • Tastenform: konkav • Nummernblock: Standard • Cursorblock: Standard • Steuertasten: Standard • Eingabetaste: Standard • Entf-Taste: Standard • Statusanzeige: Capslock, Num, Rollen • Handballenauflage: fest • Gehäuse: Metall • Anbindung: kabelgebunden (1.8m), USB 2.0 • Stromversorgung: USB • Abmessungen (BxHxT): 485x44x220mm • Gewicht: 1.32kg • Besonderheiten: Anti-Ghosting (N-Key-Rollover), Onboard-Speicher
Preis: 56 Euro (Stand: 07.09.2016)
Testplattform
• Mainboard: ASUS ROG Rampage V Extreme • Prozessor: Intel Core i7-5960X Extreme Edition @ 8x 4.0 GHz • Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance LPX DIMM Kit 16GB, DDR4-2800 • Grafikkarte: 2x EVGA GeForce GTX 980 SLI • Prozessorkühler: Alpenföhn Olymp • Netzteil: Seasonic Snow Silent 1050W • Soundkarte: Creative Sound Blaster Z • Festplatten: OCZ Vector 180 960GB • Gehäuse: Corsair Graphite Series 760T • Laufwerke: Samsung Blu-ray DVD-/RW • Betriebssystem: Windows 10 Home 64-Bit • Monitor: ASUS MG279Q • Zimmertemperatur: ca. 21°C
• Sonstiges: diverse Computerspiele (Genre: Taktik, MMO und Shooter)

Testbericht und Video

Verarbeitung
Die (fast) komplett schwarze Sharkoon Tastatur misst 485 x 220 x 44 mm (L x B x H) und bringt knapp 1.320 Gramm auf die Waage. Die Metallplatte (Oberseite) verleiht der Tastatur nicht nur eine edle und hochwertige Optik, sondern schützt sie auch zuverlässig vor Kratzern und Schmutz. Durch die freistehenden Tasten geht die Reinigung sehr einfach von der Hand, da man nahezu jede Stelle gut erreichen kann. Auch die Verwindungssteifheit der Tastatur gibt keinerlei Anlass zur Kritik, hier knarzt oder wackelt nichts. Gummierte Klappfüße an der Rückseite sorgen für eine rutschfeste Arbeitsweise. Auch lässt sich der Neigungswinkel des Eingabegerätes verstellen. Das gummierte USB-Datenkabel kommt mit einer ausreichenden Länge von 1,8 Metern daher. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Für einen besseren Schreibkomfort verfügt das Keyboard über eine nicht abnehmbare Handballenauflage.
Anschlag und Alltagstest
Das Besondere an der Tastatur ist der bei jeder einzelnen Taste nicht über eine elektronische Folie, sondern über einen mechanischen Mikroschalter (Kailh Brown) weitergegebene Tastendruck. Dabei hat Sharkoon den Tastenhub halbiert (beträgt zwei Millimeter). Der kurze Weg soll dem Spieler eine niedrige Reaktionszeit mit der Tastatur ermöglichen. Der dabei aufzuwendende Tastendruck ist extrem gering und liegt mit 45 Gramm deutlich unter dem, der bei Folientastaturen (80 Gramm) oder anderen mechanischen Tastaturen (60 bis 80 Gramm) aufgeboten werden muss. Laut Hersteller besitzen die Tasten eine Lebensdauer von 50 Millionen Anschlägen.
Im (Gamer)Alltag schlägt sich das Keyboard sehr gut. Vor allem bei Spielen konnte uns der „taktische“ Tastenanschlag überzeugen. Aber auch als Vielschreiber wird man seine Freude mit der Tastatur haben.
Die Kailh Brown Switches
Die Kailh Brown sind -fast- eine 1:1 Kopie der bekannten Cherry MX Browns. Heißt: Taktiler Schalter mit einem leicht spürbaren Schaltpunkt ohne Klick.
Technik und Extras
Bei der Ausstattung der Skiller Mech fährt Sharkoon etwas zurück. Die Tastatur besitzt keine dedizierten Makro-/Media-Tasten oder zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten (USB, Audio). Mediafunktionen stehen per Doppeltasten-Funktion zur Verfügung (1-8). Die Funktionen der Pfeiltasten können on-the-fly gegen die der WASD-Tasten getauscht werden. Die weiße Hintergrundbeleuchtung der Tastatur kann in sechs Helligkeitsstufen angepasst werden. Darüber hinaus stehen diverse Beleuchtungsmodi (zum Beispiel „Atmung“) zur Auswahl. Hinzu kommen fünf individuell programmierbare Beleuchtungsprofile. Eine Taste zur Abschaltung der Windows-Taste ist ebenfalls vorhanden. Auch die Beleuchtungsgeschwindigkeit kann angepasst werden.
Die Skiller Mech verfügt über ein effektives Anti-Ghosting, so dass die Nicht-Umsetzung von Tasteneingaben bei einer zu hohen Anzahl gleichzeitiger Befehle Schnee von gestern ist. Theoretisch lassen sich bis zu 104 Tasten gleichzeitig betätigen, ohne dass dabei Eingaben verschluckt oder Verzögerungen auftreten würden. Dies ist auch dem 1.000-Hz-Controller zu verdanken, der für eine maximal schnelle Übertragung sorgt.
Preis und Verfügbarkeit
Ab sofort wandert die Sharkoon Skiller Mech SGK1 für 56 Euro (Stand: 07.09.2016) über den Ladentisch.
Unser Testvideo zur Skiller Mech

Fazit und Wertung

Christoph meint: Viel Gaming-Tastatur für wenig Geld!

Die neue Skiller Mech SGK1 von Sharkoon wird Puristen und preisbewusste Gamer auf Anhieb überzeugen können. Vor allem die hochwertige Verarbeitungsqualität und der präzise Anschlag wissen zu gefallen. Sharkoon setzt erneut auf Kailh Schalter, die sich während unserer Testphase keine Patzer erlaubt haben (erinnern stark an die bekannten Cherry MX Switches). Die recht maue Ausstattung und die nur weiße Beleuchtung trüben den positiven Gesamteindruck nur minimal. Angesichts der zahlreichen „Pro“-Punkte können wir eine Empfehlung aussprechen.

90%
Verarbeitung
9
Anschlag
9
Extras
7
Preis
9
Richtig gut
  • hochwertige Verarbeitung (stabiles Gehäuse)
  • präziser Anschlag (Kailh Brown)
  • kurzer Auslöseweg
  • langes Datenkabel
  • anpassbare Hintergrundbeleuchtung (weiß)
  • Mediafunktionen (Fn-Funktion)
  • auch für (Viel)Schreiber gut geeignet
  • Handballenauflage
  • Onboard-Speicher
  • Preis(!)
Verbesserungswürdig
  • nicht abnehmbare Handballenauflage
  • keine dedizierten Makro- oder Media-Tasten
  • keine zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten (USB, Audio)
  • nur weiße Beleuchtung
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN <3), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne alte Star Trek Serien.

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