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Fakten
Hersteller
Razer
Release
24.03 2026
Produkt
Maus
Preis
ab 179,99 Euro
Webseite
Media (10)
Zur Eingabe stehen insgesamt vier Tasten zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Das Zwei-Wege-Mausrad selbst ist natürlich auch als Taste nutzbar. Unter den beiden Haupttasten wurden hauseigene Schalter verbaut. Die neuen Razer Optical-Mouse-Switches der 4. Generation sind für 100 Millionen Klicks ausgelegt und lösen mit einer Aktivierung von nur 0.2 Millisekunden ohne unbeabsichtigte Doppelklicks aus. Da optische Switches mit Licht statt mit Metallkontakten arbeiten, gibt es kein Prellen, kein Debounce-Delay und keinen mechanischen Verschleiß. Das Klickgefühl überzeugt durch einen deutlich spürbaren taktilen Druckpunkt, welcher jedoch auch stark hörbar ist. Ein echtes Novum ist das optische Mausrad. Die Vorteile des angenehm direkt und präzise einrastenden und zusätzlich mit einer Gummierung versehenen Mausrads liegen auf der Hand. Die Scroll-Präzision steigt, Ghost Scrolls und Reverse Inputs werden konsequent vermieden und die Lebensdauer verdreifacht sich.
Das mitgelieferte und sehr flexible USB-C-Kabel misst ausreichend lange 2 Meter. Zwei große PTFE-Gleiter an der Unterseite sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Ebenfalls an der Unterseite findet man die kombinierte Power-/DPI-Taste. Auf eine (anpassbare) Beleuchtung hat der Hersteller verzichtet. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Die Razer Viper V4 Pro verrichtet ihre Arbeit wahlweise per Kabel (USB-C; im Lieferumfang enthalten) oder latenzfreier 2.4-GHz-Funktechnologie (HyperSpeed Gen 2). Im Kabelmodus steht eine Signalabtastung von bis zu 1.000 Hertz (125, 250, 500 und 1.000 Hertz einstellbar in der Software) zur Verfügung.
Mit dem mitgelieferten Hyperpolling Wireless Dongle ist sogar eine Polling Rate von 8.000 Hertz möglich. Dadurch reduziert sich die Verzögerung (Latenz) effektiv von 1 ms auf 0.125 ms. Leider unterstützen bislang nicht alle Spiele diese Technik. Bei Titeln, die bei 8.000 Hz Polling Rate weder ruckeln noch Probleme bereiten, spüren die Profis sicher den Unterschied zwischen 8.000 Hz und 1.000 Hz. Der Gelegenheits-Gamer nimmt die geänderte Polling-Rate dagegen wohl nur durch drastisch sinkenden Akkulaufzeiten wahr:
Die Lift-Off-Entfernung kann nun für das Abheben und Aufsetzen getrennt und in 26 statt 3 Stufen gewählt werden. Dank der Kalibrierungsmöglichkeiten kann man die Hubhöhe (Lift-off-Distanz) bis auf 0.9 mm minimieren. „Dynamische Empfindlichkeit“ passt die Abtastrate zudem abhängig von der Bewegungsgeschwindigkeit der Maus anhand einer festgelegten, einstellbaren Kurve an. Das soll das präzise Zielen in Shootern mit geringer Abtastrate, aber auch schnelle Drehbewegungen und Reaktionen ermöglichen. Die Funktion „Mouse Rotation“ erlaubt es einen, die physische Ausrichtung der Maus softwareseitig zu kompensieren, sodass auch horizontale Bewegungen bei einem schrägen Maus- oder Mauspad-Setup möglich sind.
Sämtliche Einstellungen lassen sich auf dem internen Speicher (1 Profil) der Maus ablegen. Alternativ gibt es auch ein Cloud-Profil. Zusätzlich gibt es mit Synapse Web eine Browser-Variante, mit der man grundlegende Profile ohne Installation einer Software konfigurieren kann. Aber: Nicht alle Einstellungen gibt es per Web-Interface. Für die „maximale Konfiguration“ benötigt weiterhin die Synapse 4-App.
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