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Inhalt
Fakten
Hersteller
Razer
Release
November 2025
Produkt
Gamepad
Preis
ab 200 Euro
Webseite
Media (13)
Der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen: Razer Raiju V3 Pro Controller, USB-Dongle, USB-A-zu-USB-C-Kabel (zwei Meter), zwei zusätzliche Thumbstick-Kappen (unterschiedliche Formen für individuellen Komfort/Präzision), vier austauschbare Back-Button-Covers (alternative Rücktasten-Abdeckungen), kleinen Schraubenzieher (für das Austauschen der Buttons/Thumbsticks), hochwertiges Hard-Case und Bedienungsanleitung.
Das Gamepad misst 169 × 115 × 65 mm (BxTxH), bringt 259 Gramm auf die Waage und richtet sich demnach eher an Personen mit größeren Händen. Der Controller wurde komplett aus wertigem ABS-Kunststoff gefertigt und setzt auf das bekannte PlayStation-Controller-Layout. Form, Verarbeitung und Oberflächengestaltung sind hochwertig. Verarbeitungsmängel konnten wir keine feststellen.
Unser Testmuster verfügt über vier abnehmbare Tasten auf der Rückseite mit knackiger, mausähnlicher Haptik und zwei Claw-Grip-Bumpers, die alle für einen schnellen Zugriff positioniert sind. An der Rückseite sitzen zudem zwei Toggles, mit denen man den Anschlagsweg der Schulter-Trigger auf ein Minimum verkürzen kann, sodass sie eher wie eine Maus klicken. Zusätzlich sind noch zwei Schiebeschalter für den Wechsel zwischen PC- und PlayStation-5- bzw. Kabel- und Kabellos-Modus vorhanden.
Per Software bzw. App kann der neue Razer Controller mit einer 500 Hertz flotten Pollingrate betrieben werden. Zum Vergleich: Der offizielle Xbox-Controller verbindet sich am PC kabellos mit nur 125 Hertz. Trotzdem: 1.000 Hertz würde vielen Profispielern noch besser „gefallen“.
Verbunden wird der Controller entweder via Kabel oder drahtlos per 2.4-GHz-Technologie (latenzfrei). Durch den Wegfall der RGB-Beleuchtung und des Vibrationsmotors steigt die Akkulaufzeit auf sehr ordentliche 36 Stunden bei 500 Hz. Der interne und fest verbaute Akku wird mit dem mitgelieferten USB-C-Kabel aufgeladen. Während des Ladevorgangs kann das Gamepad genutzt werden.
Besonders für Profizocker ist das ein echtes Plus: Die Detailtiefe an Anpassungsmöglichkeiten erlaubt es, den Controller sehr spezifisch auf bestimmte Spiele abzustimmen. Insgesamt vier Profile lassen sich auf dem internen Speicher ablegen.
Ebenfalls erfreulich: Nicht-PC-Nutzer können auch via Smartphone-App sämtliche Einstellungen vornehmen. Das Gamepad wird automatisch unter Windows 11 erkannt.
Als Highlight entpuppen sich die präzise klickenden Aktionstasten und langlebigen Sticks. Auch das 8-Wege-Dpad und die Trigger fühlen sich richtig gut an. Sämtliche Tasten sind gut erreichbar - sofern man nicht zu kleine Hände hat.
Christoph meint: Der Razer Raiju V3 Pro ist ein technisch ausgereifter High-End-Controller, der keine halben Sachen macht. Wer maximale Präzision, Langlebigkeit und Individualisierbarkeit sucht und bereit ist, dafür tief in die Tasche zu greifen, erhält eines der besten Controller-Pakete für PlayStation 5 und PC. Für Gelegenheitsspieler bleibt der Preis allerdings schwer zu rechtfertigen!
“Mit dem Raiju V3 Pro liefert Razer einen kompromisslosen Pro-Controller ab, der sich klar an ambitionierte Spieler und E-Sport-Enthusiasten richtet. Verarbeitung, Haptik und technische Ausstattung bewegen sich durchgehend auf sehr hohem Niveau. Besonders die TMR-Analogsticks, die präzise klickenden Mecha-Tactile-Tasten, die sehr geringe Latenz sowie die umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten über Synapse 4 heben den Controller deutlich von Standard-Gamepads ab.
Im Alltag überzeugt das Pad mit exzellenter Ergonomie (für mittelgroße bis große Hände), durchdachter Tastenanordnung und einer bemerkenswert langen Akkulaufzeit – auch dank des bewussten Verzichts auf RGB-Beleuchtung und Vibrationsmotor. Die Instant-Trigger und zusätzlichen Rücktasten bieten klare Vorteile in kompetitiven Spielen, während die Profilverwaltung auch abseits des PCs vorbildlich gelöst ist.
Kritikpunkte sind überschaubar: Mit 200 Euro ist der Preis sehr hoch, und eine Polling-Rate von 1.000 Hz hätte den Pro-Anspruch endgültig perfektioniert. Auch Spieler mit kleineren Händen könnten ergonomische Abstriche machen müssen.
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