RaidSonic Icy Box IB-WF200HD - Test/Review
Raidsonic bietet mit der IB-WF200HD ein externes Festplatten-Gehäuse mit WLAN Funktion und Akkubetrieb.
Von Hannes Obermeier am 25.02.2014 - 03:38 Uhr

Fakten

Hersteller

Raidsonic

Release

Anfang 2014

Produkt

Festplatten-Gehäuse

Preis

ab 44,73 Euro

Webseite

Media (7)

Testbericht

Verarbeitung
Das kleine Case ist vorbildlich verarbeitet und bietet eine gummierte Oberfläche in Anthrazit, welche nicht nur vor Fingerabdrücken schützt, sondern auch für erhöhte Griffigkeit sorgt. Ober und Unterteil wurden aus Kunststoff gefertigt. Der Rahmen, um die Stabilität zu gewährleisten, besteht aus Aluminium. Im Inneren befinden sich ein Akku für netzfreien Betrieb sowie ein Einbaurahmen für 2,5“ HDD/SSD. Mit vier Schrauben und ebenso vielen Gummihülsen wird die Festplatte am Einbaurahmen befestigt und dann im Gehäuse eingesetzt. Danach wird der Deckel aufgesteckt und mit vier Schrauben befestigt. Den Abschluss bilden dann vier Gummifüßchen, welche die Schraubenlöcher verdecken und Vibrationen zur Standfläche minimieren.
Kühlung
Das Case ist passiv gekühlt. Die entstehende Wärme wird über den Metallrahmen abgeleitet, was auch völlig ausreichend ist.
Dämmung
Die Geräuschdämmung funktioniert ausgezeichnet, und ist auch nur beim Einsatz herkömmlicher 2,5“ HDDs relevant, da SSDs geräusch- und vibrationslos arbeiten. Um Vibrationen entgegen zu wirken wurden vier Gummipuffer (Einbaurahmen) und vier Gummifüßchen eingesetzt.
Funktionalität
Eine externe Festplatte die ohne Netzstrom auskommt und WLAN unterstützt, bietet bequeme Einsatzmöglichkeiten. Egal ob am Strand oder unterwegs, jederzeit kann man per WLAN mit der Hardware kommunizieren und Filme, Musik oder Dokumente streamen. Bis zu insgesamt fünf Verbindungen sind gleichzeitig möglich. Bei mehreren gleichzeitig gestreamten, hochauflösenden Video-Files (mkv) kann es auf Grund der Datenmenge zu Verzögerungen kommen. Auch kann das Gehäuse stationär mittels Ladekabel an das Stromnetz angebunden werden, um es z.B. zu Hause und unabhängig der begrenzten Akkukapazität einzusetzen. Darüber hinaus lässt es sich auch über folgende Protokolle in ein bestehendes Netzwerk integrieren: UPnP-AV Server, DHCP, DNS (relay), NAT, SMB/CIFS. Folgende Formate werden unterstützt:
• Video Formate: MP4, H.263, H.264 • Audio Formate: WAV, AAC, MP3, WMA, OGG, MIDI, AIFF, AAX • Bild Formate: PDF, txt, doc, docx, xls, xlsx, ppt, pptx, rtf • Dokumente: PDF, txt, doc, docx, xls, xlsx, ppt, pptx, rtf
Die Festplattenkapazität ist nicht begrenzt, zumindest findet man dazu keinerlei Angaben. Unterstützt SATA I und II. Über die integrierte USB 3.0-Schnittstelle können Daten auf das Medium kopiert werden. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt innerhalb der Standardnormwerte, variiert aber je nach Art und Modell der Harddisk.
Mittels kostenloser App, kann man mit jedem Smartphone oder Tablet direkt auf den Dateninhalt zugreifen, diesen Verwalten und auch diverse Sicherheitseinstellungen vornehmen. Die Akkukapazität ist abhängig von der Art und dem Modell der eingesetzten Festplatte. Der Hersteller gibt eine maximale Betriebsdauer von 4 Stunden an. Kleine LEDs zeigen die aktuelle Aktivität und die Bereitschaft an.
Ausstattung
Im Lieferumfang sind USB 3.0 Kabel, Netzladekabel, das Gehäuse, sowie eine Mini-CD mit einer genauen Bedienungsanleitung enthalten.
Preis
Das nützliche Case ist in Anbetracht der Einsatzmöglichkeiten mit 45,14 Euro (Stand: 25.02.2014) als sehr günstig zu bezeichnen.

2 Kommentare

Stephan M. vor 4240 Tagen

War das ein Testbericht oder Rezitation der auf RaidSonic nachzulesenden Daten? Als Test würde ich Mangelhaft bewerten, der Autor scheint das Gerät nur von Bildern her zu kennen, extrem schwache Leistung...

Klaus K. vor 4223 Tagen

Der Meinung bin ich auch. Meine Erfahrungen mit der Box sind folgende: - Die Beschreibung in deutsch und englisch lässt einige Fragen offen. Im Teil 'Assembly' wird eine mitgelieferte Folie (zur Abschirmung?) nicht erwähnt; wo soll sie verbaut werden? Und im Teil 'Operation' fehlt die Erklärung für die Funktion zweier äußerlicher Bedienelemente. - Das wäre ja nicht so schlimm, wenn das Gerät wenigstens funktionieren würde. Die WLAN Funktion lässt sich partout nicht aktivieren. Weder das dafür zuständige weiße LED leuchtet auf, noch lässt sich die SSID beim Scan auffinden. Ob WLAN gesondert eingeschaltet werden muss, und wenn ja, dann wie, darüber gibt es in der Beschreibung auch keinen Hinweis.

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