QPAD OM-75 Pro Gaming Optical Mouse - Test/Review
Mit der OM-75 präsentiert das bekannte eSport-Hardware-Unternehmen QPAD eine minimalistisch ausgestattete Sensor Gaming-Mouse.
Von Christoph Miklos am 12.02.2015 - 02:50 Uhr

Fakten

Hersteller

QPAD

Release

Juni 2012

Produkt

Maus

Preis

49,50 Euro

Webseite

Media (6)

Einleitung und Datenblatt

Einleitung
Mit der OM-75 präsentiert das bekannte eSport-Hardware-Unternehmen QPAD eine minimalistisch ausgestattete Sensor Gaming-Mouse. Wie sich der Nager in unserem Alltagstest geschlagen hat, könnt ihr in unserem ausführlichen Testbericht nachlesen!
Über QPAD
QPAD built its success on a grassroots commitment to the gaming community. Like you, we thrive in the madness of competition and embrace the free spirit of gaming. Our sponsorship of the Q Tour, communities, cups, tournaments, teams and LAN parties reflects this commitment. The knowledge we?ve gained has fed into our development of high quality products that have a great performance and given many a winning edge.
Datenblatt
• Sensor: AVAGO Gaming geeigneter optischer Sensor • Auflösung: True CPI 400 or 1600 (keine Softwareemulation) • Max Beschleunigung: 15 G • Max Geschwindigkeit: 40 inch/sec | 1m/sek • Bildverarbeitung: 5.8 MPS (Megapixel / Sekunde) • anpassbares Abtastrate: 125, 250, 500, 1000 Hz • USB Datenformat: 16 bits/axis • Tasten: 7 (5 programmierbar) • Pixelsensor: 30x30 pixels • Sampling rate: 6469 FPS (Frames pro Sekunde) • Kabel: gedrehtes Kabel 2 Meter • USB Anschluss: Goldener USB-Stecker • Reaktionszeit: 1 ms • Garantie: 2 year
Testplattform
Gamezoom Gaming PC • Mainboard: ASUS Rampage IV Extreme • Prozessor: Intel Core i7-3930K @ 4.0 GHz • Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Genesis DIMM XMP Kit 16GB 2133 MHz • Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 590 • Prozessorkühler: EKL Alpenföhn K2 • Netzteil: Seasonic Platinum Series 1000W • Soundkarte: Realtek ALC892 (Onboard) • Festplatten: 2x Mushkin Chronos 120GB Raid0 • Gehäuse: Antec DF-35 • Laufwerke: Samsung Blu-ray DVD-/RW • Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64-Bit • Zimmertemperatur: ca. 21°C
• Sonstiges: Diverse Mousepads von Razer, SteelSeries und Roccat

Testbericht

Verarbeitung
Der Nager wurde komplett aus Kunststoff gearbeitet und misst 4,2 x 9 x 12,5 cm (HxBxT). Die weiße Hochglanzlackierung in Kombination mit dem blau beleuchtenden Mausrad kann sich sehen lassen. Zur Eingabe stehen sieben Tasten (inklusive Mausrad) zur Verfügung, wobei fünf davon frei programmierbar sind. Laut Hersteller haben die Tasten eine Lebensdauer von 10 Millionen Klicks. Die neue OM-75 bringt 320 Gramm (mit Kabel) auf die Waage - das Gewicht lässt sich nicht anpassen. Vier üppige Teflonfüßchen sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Das flexible USB-Datenkabel ist mit einer Länge von knapp zwei Meter recht ordentlich ausgefallen. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Technik und Alltagstest
Der verbaute Sensor arbeitet mit einer maximalen Auflösung von 1.600 DPI, schafft 6469 FPS (Frames pro Sekunde) und die Beschleunigung liegt bei 15 G. Darüber hinaus überzeugt die Reaktionszeit von unter 1 ms. Leider kann man sich durch die zwei DPI Einstellungsstufen (400 oder 1.600 DPI) nur langsam oder schnell fortbewegen. Die gesunde Mitte fehlt hier leider.
Trotz fehlender Ausstattung kann die QPAD Maus in unserem Alltagstest (Counter-Strike: Source, Battlefield 3, RIFT, Diablo 3, StarCraft 2) überzeugen. Während unserer Testzeit haben wir hauptsächlich mit 1.600 DPI gezockt, wobei die Präzision zu jedem Moment sehr gut war. Selbst bei sehr rasanten Shooter (zum Beipiel Quake Live) hatten wir keine Probleme mit unserem Testmuster. Mehr DPI-Stufen wären aber trotzdem sehr wünschenswert gewesen.
Zu einer hochpreisigen Maus gehört natürlich auch ein vernünftiger Treiber. Doch hier hapert es noch an kleinen Kinderkrankheiten. So kann man in der Version 1.0 nur mit Glück eine Abtastrate von 1000 Hz einstellen, obwohl diese explizit angepriesen wird. Ebenso kann man die Tasten für die DPI-Änderung weder mit anderen Funktionen belegen noch auf andere verschieben. Ansonsten sind die Einstellungsmöglichkeiten für die programmierbaren Tasten durchaus vielfältig. Zusätzlich gibt es noch zahlreiche andere Funktionen, wie die Veränderung der Scroll-Geschwindigkeit, der Doppelklick-Geschwindigkeit usw. Darüber hinaus lässt sich ein Makro erstellen, welches auf eine frei programmierbare Taste abgespeichert werden kann.
Ergonomie
Das Handling der OM-75 weiß zu gefallen. Die Daumentasten sind gut erreichbar und lassen sich problemlos voneinander unterscheiden. Auch Spieler mit kleinen Händen werden ihre Freude mit der Gaming Mouse haben. Lediglich die glatte Oberfläche könnte bei hitzigen Gefechten für Probleme sorgen. Baubedingt eignet sich die QPAD Maus nur für Rechtshänder.
Preis und Verfügbarkeit
Die QPAD OM-75 ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Verkaufspreis beträgt knapp 41 Euro (Stand: 12.02.2015).

Fazit und Wertung

Christoph meint: Präziser Gaming Nager mit einigen Macken!

Die OM-75 ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite konnte uns die solide Verarbeitung, hohe Gleitfähigkeit und sehr gute Präzision überzeugen. Gegen den QPAD Nager sprechen die (extrem) magere Ausstattung und die Kinderkrankheiten im Software-Bereich. Darüber hinaus finden wir den Preis etwas zu hoch angesetzt. Vergleichsweise bessere Gaming Mäuse gibt es zum selben Preis von den Mitbewerbern Razer und SteelSeries.

70%
Verarbeitung
9
Technik
8
Handling
8
Treiber
6
Preis
6
Richtig gut
  • solide Verarbeitung
  • hohe Gleitfähigkeit
  • sehr präziser Sensor
  • liegt gut in der Hand (Rechtshänder)
  • fünf programmierbare Tasten
  • hübsche Optik
Verbesserungswürdig
  • magere Ausstattung
  • keine Profilfunktion
  • nur ein Makro
  • nicht geeignet für Linkshänder
  • nur zwei DPI-Stufen
  • glatte Oberfläche
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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