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Inhalt
Fakten
Hersteller
Phanteks
Release
Frühling 2022
Produkt
Gehäuse
Preis
159,90 Euro
Webseite
Media (14)
Hinter den Abdeckungen kommt kein normales Stahlgitter, sondern ein spezielles Textil-Mesh zum Einsatz. Im Frontbereich setzt der Hersteller zusätzlich einen textilen Staubfilter ein. Hinter einer separaten Abdeckung versteckt sich das I/O-Panel mit einem USB 3.1 Typ-C-Port, zwei USB 3.0-Ports und den beiden Audiobuchsen. Auch der Resettaster hat hier seinen Platz gefunden. Die Power-Taste befindet sich an der Oberseite des Cases. Hinter dem textilen Mesh im Deckel hat Phanteks auf einen Staubfilter verzichtet. Werden die beiden Rändelschrauben an der Rückseite gelöst, dann kann der gesamte Deckel abgenommen werden. Darunter zeigt sich die ebenfalls abnehmbare Blende für die Deckel-Lüfter bzw. -Radiator. Das riesige Seitenteil aus getöntem Temperglas ist an Scharnieren befestigt und lässt sich seitlich aufklappen. Gleiches gilt für des rechte Seitenteil aus Stahl.
Drei 140er-MP-Lüfter sind vormontiert, zwei sind vorderseitig verbaut, ein weiterer ist hinten befestigt. An der Rückseite des Mainboard-Trays gibt es einen Lüfter-Hub, der über drei 3-Pin- und fünf 4-Pin-Anschlüsse verfügt. Das im Boden platzierte Netzteil wird durch einen entfernbaren Staubfilter vor starken Staubansammlungen geschützt. Die Rückwand entspricht praktisch der des Evolv X. Entsprechend kann mit optionalem Riserkabel maximal eine Triple-Slot-Grafikkarte vertikal montiert werden. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Der Lieferumfang besteht aus: Gehäuse, vier modulare Laufwerkskäfige, eine vertikale Grafikkartenhalterung, eine Airflow-Abdeckung, eine Grafikkartenstütze, sechs 150-mm-Kabelbinder, eine Box mit dem Montagematerial und ein Phanteks-Aufkleber.
Das Gehäuse bietet ausreichend Platz im Innenraum für bis zu 19 Zentimeter hohe CPU-Kühler, sieben Erweiterungskarten (+drei vertikal) und Mainboards bis zum E-ATX-Format. Die maximale Grafikkartenlänge beträgt 43.5 Zentimeter.
Die Montage der Erweiterungskarten erfolgt mit den bewährten Rändelschrauben, die einen Schraubenzieher meist überflüssig machen. Der Mainboardtray besitzt eine große Aussparung auf Höhe der CPU, so dass eine Kühlerinstallation mit Backplate auch im eingebauten Zustand möglich wird. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Kabeldurchführungen zum rückwärtigen Verstauen der Verbindungskabel.
Christoph meint: Klasse High-End-Case!
“Hersteller Phanteks hat nicht zu viel versprochen: Das Eclipse P600S ist sicherlich für viele Enthusiasten der wahr gewordene Gehäusetraum. Für das knapp 160 Euro teure (E-)ATX-Gehäuse sprechen nämlich: die hochwertige Verarbeitungsqualität, sehr gute Kühlleistung, edle Optik und das ordentliche Platzangebot. In Sachen Ausstattung gibt es leicht entfernbare Staubfilter, einen Lüfterhub, drei überzeugende 140-mm-Lüfter, ein modernes I/O-Panel, zwei modulare Festplattenkäfige und ein praktisches Kabelmanagement. Auch das leichte Entfernen von Front, Seitenteile und Deckel sprechen für unser Testmuster. Gravierende Kritikpunkte konnten wir nicht feststellen, was wiederum unsere Kaufempfehlung rechtfertigt.
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