Ozone Ekho H80 Origen Gaming Headset - Test/Review
Der Gaming-Hardware-Hersteller Ozone erweitert sein Sortiment um das neue Ozone Ekho H80 Origen.
Von Christoph Miklos am 23.01.2017 - 18:58 Uhr

Fakten

Hersteller

Ozone

Release

Ende 2016

Produkt

Headset

Preis

ab 81,20 Euro

Webseite

Media (8)

Testbericht

Verarbeitung
Das dunkelgraue Ozone Headset misst 28 x 130 x 65 mm und wurde komplett aus Kunststoff gefertigt. Die gesamte Konstruktion ist recht robust gestaltet und damit selbst im harten eSport-Alltag für eine lange Einsatzdauer ausgelegt. Der Bügel ist entsprechend breit, massiv und für hohen Tragekomfort mit einer ebenso breiten Polsterung ausgestattet. Die Ohrmuscheln werden von massiven Trägern gehalten. Der flexible Mikrofonarm befindet sich auf der linken Seite und kann bei Bedarf in das Gehäuse hineingeschoben werden. Last but not least wäre da noch das angenehme Eigengewicht von 380 Gramm. Als Eyecatcher fungieren die beiden blau beleuchteten Seitenteile. Auch das Mikrofon besitzt eine kleine Aktivitäts-LED. Verarbeitungsmängel konnten wir bei unserem Testmuster nicht feststellen. Klang
Für unser Testmuster wird keine separate Soundkarte benötigt, da diese bereits integriert ist (USB-Soundkarte). Das Ozone Ekho H80 Origen besitzt ein geschlossenes Design (Außengeräusche werden sehr stark gedämpft). Für die Wiedergabe sorgen Neodym-Magnete mit 53-mm-Durchmesser. Der Frequenzbereich deckt das menschliche Hörvermögen mit 10 Hz bis 20 KHz ab. Die Impedanz beträgt 32 Ohm.
In unserem Alltagstest (Battlefield 1, Overwatch, Counter-Strike: Global Offensive, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Headset gut. Das Ekho H80 Origen punktet mit klaren Höhen und einem kräftigen Bass, der etwas dynamischer sein könnte. Der Mitteltonbereich ist zwar vorhanden - könnte aber „präziser“ und präsenter sein. In der übersichtlichen Software kann man diverse Audio-Profile auswählen und diese sogar weiter anpassen. Darüber hinaus kann man 7.1 Surround Sound aktivieren. Besonders in Spielen wie Battlefield 1 und Overwatch weiß dieser zu gefallen (gegnerische Geschosse können gut ausgemacht werden).
Unser Testmuster wurde automatisch unter Windows 7, 8.1 und 10 erkannt. Für den vollen Funktionsumfang muss die Ozone Audio-Software installiert werden. Tragekomfort
Dank der angenehmen Ohrkissen eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als sechs Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Ozone Headset für den verstellbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht. Kleiner Wehrmutstropfen: Die Kunstlederpolsterung sorgt für schwitzende Ohren.
Sprachqualität
Die Sprachqualität des Mikrofons überprüften wir wie immer mit den aktuellen Skype-, Teamspeak- und Ventrilo-Versionen. In sämtlichen VOIP-Programmen wurde unsere Stimme klar, ohne Verzerrungen oder nervige Hintergrundgeräusche durch das Internet übermittelt.
Anschluss
Der Anschluss erfolgt mittels USB-Kabel (USB 2.0). Das gummierte Audiokabel misst ausreichend lange zwei Meter. An der Kabelfernbedienung findet man die Lautstärkeregelung und eine Taste zum Stummschalten des Mikrofons.
Preis und Verfügbarkeit
Das Ozone Ekho H80 Origen Gaming Headset ist ab sofort für knapp 82 Euro (Stand: 23.01.2017) im Handel erhältlich.

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