NZXT Lexa Midi-Tower
Das neue „Lexa“ Case aus dem Hause NZXT soll nicht nur puncto Design überzeugen, sondern auch alle Bastler in seinen Bann ziehen.
Von Christoph Miklos am 10.12.2006 - 20:28 Uhr

Fakten

Hersteller

NZXT

Release

Bereits erhältlich

Produkt

Gehäuse

Webseite

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Einleitung

Das neue „Lexa“ Case aus dem Hause NZXT soll nicht nur puncto Design überzeugen, sondern auch alle Bastler in seinen Bann ziehen.
Alle technischen Daten zum Case findet ihr in unserem Datenblatt!

Test

Verarbeitung
Die komplette äußere Verschallung besteht aus Kunststoff und ist daher nicht so solide ausgefallen wie zum Beispiel das Stacker 831 von Coolermaster. Trotzdem sind alle Komponenten und Teile hochwertig und solide verarbeitet worden und weisen keine Mängel auf.
Größe
Ein Quad-SLI-System passt rein vom Platz her ohne Probleme in das Case hinein. Trotzdem wäre etwas mehr Innenraum wünschenswert gewesen, vor allem beim Einbau des Mainboards.
Um noch ein paar Eckdaten zu nennen: in das Lexa Case passen fünf Festplatten, vier 5.25“ und zwei 3.5“ Laufwerke problemlos hinein.
Montage
Auf einen Mainboardschlitten muss man verzichten, doch dafür werden die Festplatten und Laufwerke mittels Schienensystem, welches sehr flott geht, installiert. Die Steckkarten lassen sich, wie viele andere Teile, ohne Schrauben befestigen.
Praktisch: die Lüfter sind schon vormontiert und ersparen somit viel Zeit.
Kühlung
Im Lexa sind bereits drei 120 mm (vorne, hinten und an der Seite) und ein 80 mm (oben) Lüfter vorinstalliert. Diese sorgen nicht nur für eine exzellente Kühlung, sondern, da der seitliche und hintere Fan leuchtet, auch für viel „Styl“. Zusätzlich kann am Gehäuseboden ein weiterer 80 mm Lüfter verbaut werden.
Ausstattung
Neben den leisen und leistungsstarken Lüftern besitzt das Case auch noch ein Display mit Sensoren, welche die aktuelle Temperatur an verschiedenen Hardwarekomponenten (Case, Festplatten und CPU) anzeigen. Somit erspart man sich den Kauf eines separaten Displays.
Im Lieferumfang ist auch noch ein Gurt enthalten mit dem man das Gehäuse problemlos auf LANs transportieren kann.
Design
Das silberne Gehäuse in Verbindung mit den blau leuchtenden Display und Lüftern ist ein wahrer „Hingucker“. Für Modder ist das Lexa Case, dank des seitlichen Fensters, sicher ein Traum.
Gewicht
Knapp sechs Kilo wiegt das Gehäuse (ohne Netzteil) und zählt daher zu den Leichtgewichten.
Preis/Leistung
130 Euro (Preis laut www.caseking.de) sind für ein Case nicht gerade wenig, aber angesichts der vielen Features ist der Preis gerecht kalkuliert worden.

Auszeichnung/en

Auszeichnung/en


Vielen Dank an unseren Partnershop Caseking.de für das Testmuster!!!

Wertung

„Cleveres” Eyecatcher-Case!

Hersteller NZXT hat mit dem Lexa ein traumhaftes Casemodder-Gehäuse auf den Markt gebracht, welches auch für Bastler gut geeignet ist.

Zwar bietet der Innenraum nur ein mittelmäßiges Platzangebot, aber das macht die gut durchdachte Kühlung und Montagesystem der Festplatten und Laufwerke wieder wett.

Auch die Ausstattung und die Funktionen des Lexa Cases können sich sehen lassen, denn immerhin besitzt es ein Display mit Temperaturüberwachung und im Lieferumfang ist ein Transportgurt (super geeignet für den Transport auf LANs) enthalten.

Für knapp 130 Euro bekommt man ein gut durchdachtes und schickes Gehäuse.

90%
Verarbeitung
8
Platzangebot
8
Montage
9
Kühlung
9
Ausstattung
9
Optik
9
Gewicht
9
Preis/Leistung
8
Richtig gut
  • Verarbeitung
  • Design
  • Kühlung
  • Montage Laufwerke und Festplatten
  • geringes Gewicht
  • Display
  • Ausstattung
  • Größe
  • /-Preis
Verbesserungswürdig
  • viel Kunststoff
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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