Testbericht

Verarbeitung
Das schwarzgraue Notebook mit glatter Oberfläche von Nexoc misst 418 mm x 295.3 mm x 40,9 mm (BxTxH) und bringt knapp vier Kilogramm auf die Waage. Verarbeitungsmängel konnte wir am Gehäuse nicht feststellen - lediglich das klobige Design trübt den positiven Gesamteindruck etwas. Im Lieferumfang enthalten sind: Akku (Li-Ionen 8 Zellen 82Wh), Handbuch, Netzteil (230 Watt, Output 19.5V 11.8A) und Treiber-DVD. Ein passendes Betriebssystem (idealerweise Windows 10) muss separat erworben werden.
Folgende Schnittstellen findet man an der Außenseite des Notebooks:
1x DC-in 2x Display Port 1.3 1x HDMI 1x Kopfhörer 1x Line in 1x Mikrofon 1x RJ-45 1x S/PDIF output 1x USB 3.0 4x (1x power USB) 2x USB 3.1
Die RGB-beleuchtete Tastatur ist, wie man es von Clevo gewohnt ist, keine schlechte. Die Tasten sind leicht gewölbt, was den Druckpunkt präziser macht. Der Hub ist perfekt, das Tippgefühl insgesamt sehr gut. Demnach ist das NEXOC. G737 auch für Vielschreiber bestens geeignet. Mediafunktionen sind per Fn-Doppelbelegung mit von der Partie.
Das Touchpad verichtet seine Arbeit sehr präzise aber aufgrund der rauen Oberfläche ist die Gleitfähigkeit nicht ganz optimal. Darüber hinaus hat der Hersteller an der linken oberen Ecke des 107 x 62 mm großen Touchpads einen Fingerabdruckscanner positioniert. Dieses „Feature“ sieht man eher selten bei einem Gaming-Notebook.
Display
Unser Testmuster kommt mit einem 17,3 Zoll (43,94 cm) großen Full-HD Non-Glare Display daher. Der maximale Helligkeitswert liegt bei 364 cd/m² und auch das Kontrastverhältnis von 902:1 kann sich sehen lassen. Lediglich die Ausleuchtung könnte besser sein. Die Homogenität der Ausleuchtung liegt bei knapp 82 Prozent. Schade ist auch die Tatsache, dass das Display einen leichten Blaustich aufweist. Immerhin: NVIDIAs G-Sync-Technologie wird unterstützt. Und: Flotte Action-Titel stellen kein Problem (Tearing oder Ghosting-Effekte) für das Display dar.
Innenleben und Technik
Bei der Technik hat NEXOC nicht gespart. Herzstück bildet der Intel Core i7-6700K. Hierbei handelt es sich um einen handelsüblichen Desktop-Prozessor für Intels LGA1151-Sockel. Die vier nativen Rechenkerne takten mit 3,4 GHz - per Turbo-Boost sind auch bis zu 4,0 GHz möglich. Erfreulich: der offene Multiplikator erlaubt einfaches Overclocking.
Bei der Grafikeinheit handelt es sich um die mobile GeForce GTX 1070 mit 8 GB GDDR5 Grafikspeicher, die puncto Performance fast auf dem Niveau des Desktop-Ablegers liegt.
Beim Arbeitsspeicher hat der Hersteller auch nicht gespart: üppige 32 GB DDR4 mit 2.133 Taktfrequenz wurde im Gehäuse verbaut.
Sehen lassen kann sich zudem die Lese- und Schreibleistung der integrierten 256 GB SSD, welche per M.2 und NVMe-Protokoll angeschlossen ist (Samsung SM951). Sie erreicht eine Übertragungsrate von rund 2,38 GB/s und zählt damit zu den derzeit schnellsten Modellen am Markt. Die herkömmliche HDD (Seagate ST1000LM035) bietet 1 TB zusätzlichen Speicherplatz und eine Geschwindigkeit von knapp 130 MB/s.
Auch die restliche Technik/Ausstattung weiß zu gefallen: Cardreader, integrierter LG DVD Dualbrenner, Killer Double Shot Pro Netzwerkkarte, 2 MP Frontkamera (1080p, 30 FPS) und X-Fi Onboard Soundkarte.
Preis und Verfügbarkeit
Das von uns getestete Notebook ist ab sofort im Handel erhältlich. Kostenpunkt: 2.299 Euro (UVP; Stand: 22.08.2016).

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