Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Playstack
Entwickler
Cold Symmetry
Release
18.08 2020
Genre
Action-RPG
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Preis
29,99 Euro
Media (8)
Nehmen wir zum Beispiel Tiel, können wir in seinem Skilltree die Fähigkeit erlernen, uns durch Gift zu heilen. Hier kommt es dann immer auf den bevorzugten Spielstil an. Ich persönlich habe mich für Salomon entschieden, da mir die hohe Entschlossenheit sehr sinnvoll erschien. Außerdem sind im Verlauf des Spiel vier Waffen auffindbar. Ein Schwert, ein Zweihänder, ein Streitkolben und Hammer und Meißel. Diese Waffen lassen sich aufwerten und bieten noch jeweils Spezialangriffe. Mit dem Streitkolben ist es so möglich, eine große Explosion zu beschwören, welche zwar zwei Entschlossenheit kostet, aber ordentlich Damage raushaut.
Außerdem besteht Fallgrimm aus vier Bereichen. Da wäre der große Wald, welcher sozusagen als Hubwelt dient und uns einigen Platz zum Erkunden lässt. Hier findet in einem heruntergekommenen Turm auch die erste wirkliche Vorstellung der Geschichte statt. Wie in Dark Souls existiert in der Welt von Mortal Shell jemand, der uns mit kryptischen Botschaften überhäuft. Ebenfalls in diesem Turm finden wir ein riesiges Wesen, welches angekettet und mit einer Pestmaske versehen uns den Auftrag gibt, drei geweihte Glandulas zu organisieren. Hier kommen dann die drei anderen Bereiche ins Spiel. Diese unterscheiden sich vom Design her massiv voneinander. In der Krypta treffen wir auf viele Monster, welche Giftschaden verursachen, uns mit Schwertern bewerfen oder uns mit Klauenarmen zerfleischen wollen. Nach einem sehr intensiven Bossfight ändert sich der Bereich in ein todbringendes, eisiges Grab. Der zweite Dungeon ist sehr futuristisch angehaucht mit schwarzen, blankpolierten Steinen, welche teilweise von selbst in der Luft schweben. Zusätzlich gibt es dort Teleporter, wodurch ich immer wieder erwartet habe, gleich einem Alien in Plattenrüstung gegenüber zu stehen. Der dritte Bereich ist eine zerstörte Burg oder Zitadelle, in der wir von unsichtbaren Rittern und feuerspuckenden Monstern, die in einer Schale sitzen, begrüßt werden. Am Ende jedes Dungeon haben wir einen großen Bossfight vor uns.
Hier kommt eine Mechanik von Sekiro ins Spiel. Da wir diese Hülle im Endeffekt wie ein Parasit befallen haben, werden wir aus dieser geschleudert und können, wenn wir keinen weiteren Treffer erhalten, sie erneut befallen und erhalten so eine zweite Chance. Wie in der Einleitung bereits erwähnt und mittlerweile offensichtlich ist Mortal Shell eine Hommage an FromSoftware. Aber es gibt auch Dinge, die Mortal Shell besser macht. Nämlich das Item-System. Mortal Shell ist bereits dadurch unnachgiebig, dass es keine Art von Estus Flakon gibt. Heilen können wir uns bei Schwester Gwessa oder durch Items die wir in der Welt finden. Während in Dark Souls unser Charakter ein wandelndes Wissensbuch ist und direkt weiß, welches Item welchen Effekt hat, erfahren wir in Mortal Shell die Eigenschaften erst nach dem mehrfachen Nutzen. Das hat zum Beispiel zur Folge, dass wir einen hochgiftigen Pilz essen oder eine Maske nutzen, welche zwar nützlich ist, aber unsere gesamten Einblicke klaut.
Auch optisch macht Mortal Shell einiges her. Programmiert auf der Unreal Engine 4 wirken die Areale sehr detailliert und zaubern ein paar schöne Szenen auf den Schirm. Auf der PS 4 Pro hatte ich zwar trotzdem manchmal mit ein paar Framedrops zu kämpfen, diese waren aber meistens nur bei Übergängen zu neuen Bereichen präsent.
Timm meint: Ein starker Eindruck zwischen anderen Souls-like-Spielen. Definitiv einen Blick für alle Souls-Fans wert!
“Mortal Shell ist eine wirklich schöne Hommage an die Titel von FromSoftware. Glücklicherweise wussten die Entwickler ganz genau, was mit ihren Möglichkeiten vereinbar war und was nicht. Sich gegen ein freies Levelsystem zu entscheiden und den einzelnen Hüllen nur Fähigkeiten zu geben, empfinde ich als positiv. Auch grafisch werden Spieler nicht enttäuscht. Die Bereiche sind hübsch, unterschiedlich und lassen trotz geringer Größe immer mal wieder Platz zum Erkunden. Leider ist das Kontersystem nicht ganz so intuitiv wie in dem großen Vorbild und auch das Ausweichen geht eher schwer von der Hand. Aber die Versteinerungsmechanik und der zweite Versuch machen dies wieder wett. Die kryptisch erzählte Story ist zwar nur Beiwerk und nicht mal ansatzweise so tief wie die von Dark Souls, aber immerhin zweckmäßig. Ich kann nur sagen, dass Entwickler Cold Symmetry hier einen sehr guten Job gemacht hat und ich sehr viel Spaß mit Mortal Shell hatte.
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