Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 5
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Giants Software
Entwickler
Giants Software
Release
22.11 2021
Genre
Simulation
Typ
Vollversion
Pegi
3
Webseite
Preis
49,99 Euro
Media (15)
Galerie
Die wohl größte Änderung im LS22 sind die überarbeiteten Jahreszeiten. Im Gegensatz zu den Vorgängern haben sie nicht nur optische Auswirkungen, sondern sind auch entscheidend fürs Gameplay. Jede Feldfrucht hat einen individuellen Wachstumsplan: So muss der Hafer idealerweise zwischen März und April ausgesät werden, die Ernte sollte spätestens im August erfolgen. Zuckerrohr kann hingegen noch bis weit in die Novembertage auf den Feldern bleiben. Das bringt Tiefe ins Spielgeschehen: Wenn man nämlich den richtigen Zeitpunkt für Anbau oder Ernte verpasst, ist der Ertrag für das jeweilige Jahr futsch. Sollte dieses Feature nicht gefallen, kann man es ganz einfach in den Optionen deaktivieren.
Ebenfalls zu den neuen Funktionen gehören die Produktionsketten. Im neusten LS-Ableger kann man eigene Gebäude für die Weiterverarbeitung der Ernte errichten oder zumindest für deren Transport zu externen Produktionsstätten sorgen. Dieser Teil des Spiels ist eher oberflächlich gehalten, bringt aber genau wie die Jahreszeiten etwas mehr Würze in das Farmer-Leben.
Zwecks Arbeitserleichterung gibt es KI gesteuerte Helfer. Diese übernehmen voll automatisch diverse Aufgaben, so dass man sich auf andere Sachen konzentrieren kann. Schade nur, dass die künstliche Intelligenz immer wieder mit Aussetzern zu kämpfen hat. Schon kleinste Hindernisse auf dem Feld führen zum Abbruch der Arbeiten. Alternativ kann man sich aber auch menschliche Unterstützung im Koop-Modus holen.
Serienkenner wissen, dass Giants Software in der Vergangenheit technisch nicht unbedingt alles aus der Engine rausgeholt hat, was möglich war. Auch beim LS22 hat sich das -leider- nicht geändert. Der visuelle Sprung ist, auch unter Berücksichtigung der drei Jahre Abstand zum LS19, jedoch größer denn je. Neu zum Einsatz kommt unter anderem das sogenannte Parallax-Occlusion-Mapping, durch das beispielsweise verputzte Hauswände erheblich plastischer wirken. In so gut wie allen Bereichen steigen zudem Texturqualität und Detailschärfe an. Hinzu kommt eine Reihe neuer Effekte. Ziemlich ansehnlich werfen Mähdrescher nun etwa Kornreste nach hinten aus, die sich realistisch auf dem Feld verteilen. Beim Einsatz von Nassdünger verfärbt sich der Boden nicht einfach nur etwas dunkler, sondern sieht nun wirklich feucht aus. Für etwas mehr Leistung sorgt NVIDIAs‘ exklusives DLSS-Feature.
Der Landwirtschafts-Simulator 22 ist seit dem 22. November 2021 für PC, macOS, PlayStation 4/5, Xbox One und Xbox Series X|S sowie als Streaming-Version via Google Stadia erhältlich. Das Spiel ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und kostet im Handel zwischen 40 und 50 Euro. Für PC gibt es zudem eine Collectors Edition mitsamt digitalen und physischen Extras für rund 70 Euro.
Christoph meint: Ein Pflichtkauf für alle Fans der Serie!
“Zur Freude der großen Community erfindet der Landwirtschafts-Simulator 22 das (LS-)Rad nicht neu. Entwicklerteam Giants Software setzt in erster Linie auf ein paar dezente Neuerungen und Verbesserungen. Die überarbeiteten Jahreszeiten, welche nun wirklich einen spielerischen Einfluss haben und neuen Produktionsketten wurden prima umgesetzt. Auch die technischen Verbesserungen und erhöhte Einsteigerfreundlichkeit wissen zu gefallen. Es gibt zwar noch immer Probleme mit der KI und gelegentliche Clipping-Fehler, doch in Summe gesehen, ist der Landwirtschafts-Simulator 22 der bisher beste Teil der Serie.
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