Bei Zeus kein God of War!
Gameplay…zzzzzZZZzzzz
Ihr steuert euren Helden aus der Third Person Perspektive. Mit eurem griechischen Schwert könnt ihr verschiedene Kombos aus schnellen und harten Angriffen ausführen. Durch Spezialfähigkeiten lassen sich Waffen von den Gegnern stehlen und Seelen rauben, welche euch Energie für weitere Angriffe mit eurer Zweitwaffe geben. Das Waffenarsenal besteht aus über 80 Zweitwaffen aus den Kategorien Axt, Schwert und Bogen. Diese lassen sich durch häufigen Einsatz aufwerten und mächtiger machen. Wechseln könnt ihr diese Waffen über das Steuerkreuz. Manche Gegner lassen sich lediglich mit einer dieser Zweitwaffenangriffe besiegen - welche allerdings gerade angebracht ist, wird euch in der Regel nicht verraten. Ihr dürft also viele Anläufe starten, um einen Gegner mit der richtigen Waffe erledigen zu können.
Das Spielprinzip läuft stets nach demselben, extrem langweiligen Schema ab: Ihr sucht eine Quest in dem überschaubaren (man könnte an dieser Stelle auch das Wort „kleinen“ verwenden) Gebieten, labert mit dem schlecht vertonten Quest-Geber und
latscht anschließend ins „Kampfareal“. Das Ziel ist ebenfalls immer sehr ähnlich: Vernichtet dieses Biest, befreit diese Gegend, tötet jene Kreatur. Und auf dem Weg dorthin dürft ihr erneut durch karge Landschaften wandern und etliche andere -zugegebenermaßen meist sehr coole- von den über 100 Kreaturen vernichten. Wenn eine der 80 möglichen Quests gestartet wurde, müsst ihr diese beenden -ob durch Sieg, Niederlage oder Aufgabe- um sie wieder verlassen zu können. Ihr werdet in etlichen Missionen den einen oder anderen Versuch benötigen, schließlich kann man nie wissen, welche Zweitwaffe bei dem jeweiligen Gegner Wirkung zeigt und welche nicht. Aufgrund der schwachen KI und dem altbackenen Kampfsystem kommt bereits nach knapp einer Stunde Spielzeit Langeweile auf. Daran ändert auch nichts die griechische Mythologie, welche filmgetreu umgesetzt wurde.
Koop und Technik
Groß angepriesen und (leider) nichts dahinter: der Koop-Modus von Kampf der Titanen: Das Videospiel. In speziellen Missionen kann euch ein Mitspieler
unterstützen, doch eben leider nur in den dafür vorgesehenen Quests. Ein durchgehendes Spiel zu zweit ist leider nicht möglich und der Multiplayer bringt leider auch nicht allzu viel Abwechslung in das einseitige Spielprinzip.
Auch technisch gesehen kann die neuste Filmumsetzung kaum überzeugen. Die Texturen sind matschig, die Animationen wirken hölzern und die Umgebung ist extrem detailarm ausgefallen. Lediglich die Darstellung der zahlreichen Monster weiß zu gefallen. Fünf Worte zum Soundtrack: unauffällig und viel zu dezent.
Anforderungen
• Sony PlayStation 3 Konsole
• Microsoft Xbox 360 Konsole
Getestet für
• Sony PlayStation 3 Konsole
• Microsoft Xbox 360 Konsole
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