Green Day: Rock Band - Test
Nach einem extrem charmevollen The Beatles: Rock Band folgt mit Green Day: Rock Band ein sehr nüchternes Partygame aus dem Hause Harmonix.
Von Christoph Miklos am 26.06.2010 - 22:53 Uhr

Fakten

Plattformen

Wii

Xbox 360

PlayStation 3

Publisher

Electronic Arts / MTV Games

Entwickler

Harmonix

Release

10.06 2010

Genre

Geschicklichkeit

Typ

Vollversion

Pegi

12+

Webseite

Media (11)

Green Day am Start

Nach einem extrem charmevollen The Beatles: Rock Band folgt mit Green Day: Rock Band ein sehr nüchternes Partygame aus dem Hause Harmonix. Warum der Titel nur was für Fans der Rockgruppe ist, könnt ihr in unserem ausführlichen Testbericht nachlesen!
Ideenlos und ohne Highlights
So lässt sich der neuste Auftritt von „Rock Band“ am besten beschreiben. Lediglich drei Bühnen stehen zur Auswahl. Darüber hinaus hat es neben dem Karriere-Abschnitt nur ein uninspirierter Duell-Mehrspieler-Modus ins Spiel geschafft. Die Locations sind zwar an reale Bühnen angelehnt, aber ziemlich langweilig - keine Spur von abgedrehten Psycho-Stages wie in der Beatles-Ausgabe von Rock Band. Vom Gameplay her hat sich nichts geändert: Schlagt die Noten rechtzeitig an, um Punkte zu machen. Bis auf ein paar Ausreißer sind die meisten Songs auf Green Day: Rock Band wenig abwechslungsreich. Immerhin ist der mehrstimmige Gesang wieder mit an Bord, ihr könnt sogar zu dritt in ein Microsoft-Headset grölen. Die Soundqualität der einzelnen Tracks bewegt sich -wie aus den Vorgängerteilen gewohnt- auf einem sehr hohen Niveau. Enttäuscht waren wir von der angestaubten Optik des Titels. Der hauseigene Grafikmotor wirkt stellenweise hoffnungslos veraltet. Die Texturen sind fad und die Gesangsanimationen passen in manchen Songs gar nicht zum gerade gesungenen Text. Lediglich die Bühneneffekte wissen zu gefallen.

Die Trackliste

Dookie (1994) «Burnout» «Having a Blast» «Chump» «Longview» «Welcome to Paradise» «Pulling Teeth» «Basket Case» «She» «Sassafrass Roots» «When I Come Around» «Coming Clean» «Emenius Sleepus» «In the End» «F.O.D.»
American Idiot (2004) «American Idiot» «Jesus of Suburbia» «Holiday» «Boulevard of Broken Dreams» «Are We the Waiting» «St. Jimmy» «Give Me Novacaine» «She's a Rebel» «Extraordinary Girl» «Letterbomb» «Wake Me Up When September Ends» «Homecoming» «Whatsername» «Warning» (2000) «Minority» «Warning»
Nimrod (1997) «Hitchin' a Ride» «Good Riddance (Time of Your Life)» «Nice Guys Finish Last» Insomniac (1995) «Brain Stew» «Jaded» «Geek Stink Breath»
21st Century Breakdown(2009) «Song of the Century» «21st Century Breakdown» «Before the Lobotomy» «Last Night on Earth» «Peacemaker» «Murder City» «Viva La Gloria (Little Girl)» «Restless Heart Syndrome» «Horseshoes and Handgrenades» «The Static Age» «American Eulogy» «See the Light»

Fazit und Wertung

Christoph meint: Lieber auf Rock Band 3 warten!

Green Day: Rock Band haut außer hartgesottenen Fans niemanden vom Hocker. Trotz starker Marke (in diesem Fall „Green Day) kann der aktuelle Rock Band Titel nur bedingt überzeugen. Auch die 47 Tracks können nicht über die wenige Abwechslung, dem mageren Umfang an Spielmodi und der altbackenen Graphicengine hinwegtäuschen.

70%
Grafik
7
Sound
9
Bedienung
8
Spielspaß
8
Atmosphäre
7
Multiplayer
7
Preis/Umfang
6
Richtig gut
  • Bühneneffekte
  • 1A Soundqualität
  • komplette Alben enthalten
  • kompatibel mit fast allen Instrumenten
  • für Fans von Green Day
Verbesserungswürdig
  • angestaubte Optik
  • wenig Abwechslung
  • kein Shop
  • wenig Modi
  • Preis
Anforderungen
• Sony PlayStation 3 Konsole
• Microsoft Xbox 360 Konsole
• Nintendo Wii Konsole
Getestet für
• Sony PlayStation 3 Konsole
• Microsoft Xbox 360 Konsole
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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