Genius DeathTaker - Test/Review
Wir durften einen genaueren Blick auf die neue Genius DeathTaker Maus werfen, welche speziell an die hohen Ansprüche von RTS- und MMO-Zocker angepasst wurde.
Von Christoph Miklos am 04.10.2014 - 02:53 Uhr

Fakten

Hersteller

Genius

Release

Juni 2012

Produkt

Maus

Preis

ab 32 Euro

Webseite

Media (8)

Einleitung und Datenblatt

Einleitung
Wir durften einen genaueren Blick auf die neue Genius DeathTaker Maus werfen, welche speziell an die hohen Ansprüche von RTS- und MMO-Zocker angepasst wurde. Was der Nager in der Praxis taugt, könnt ihr in unserem ausführlichen Testbericht nachlesen.
Über Genius
In kaum einer Unternehmensgeschichte spiegelt sich die Entwicklung der PC-Peripherie klarer wieder als in jener der Marke Genius.
Als profilierter Anbieter von PC-Eingabegeräten wandelte sich Genius in den vergangenen Jahren zum Multimedia-Anbieter. Was 1985 mit Computermäusen begann, umfasst heute eine breite Multimedia-Palette von Soundsystemen über WebCAMs und DigiCAMs bis hin zu Gaming-Zubehör.
KYE Systems Europe GmbH ist die deutsche Niederlassung der KYE Systems Corp., einem der bekanntesten Hersteller für Computerperipherie in Taipei, Taiwan R.O.C. 1992 als Technisches Servicecenter in Düsseldorf gegründet, sind wir seit 1994 die Europäische Vertriebs- und Logistikzentrale mit Sitz in Langenfeld, Rheinland.

Datenblatt
- Anschluss: Full Speed USB, vergoldeter Stecker - besonders geeignet für: FPS, MMO, RTS - Sensor: Scorpion Laser - Auflösung: 100-5700 dpi horizontal und vertikal unterschiedlich einstellbar
neun Tasten: - linke, rechte Maustaste, Scrollrad mit Tastenfunktion - vorherige / nächste Seite - Auflösung horizontal, Auflösung vertikal, DPI-Wechsel, Makro
in Zahlen: - Frame Rate: 12000fps - Beschleunigung: 30Gs - Geschwindigkeit: 150IPS - Hub: 1-5 mm - Sleep-Mode: Aus
- 55 Makros lassen sich in der Maus speichern - 5 Profile können in der Maus hinterlegt werden
- Maße: 100x80x35 mm - Verpackung: 245x150x63 mm - Gewicht: 145g - Gewichte: 6x 4,5g
Testplattform
• Mainboard: ASUS ROG Rampage IV Black Edition • Prozessor: Intel Core i7-4960X Extreme Edition @ 4.4 GHz • Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Beast DIMM XMP Kit 32GB 2133 MHz • Grafikkarte: 2x ASUS GeForce GTX 780 Ti SLI • Prozessorkühler: EKL Alpenföhn K2 • Netzteil: Super Flower Leadex Platinum 1200 W • Soundkarte: Creative Sound Blaster Z • Festplatten: 2x Samsung SSD 840 Evo Series 250GB (Raid0) • Gehäuse: Xilence Interceptor • Laufwerke: Samsung Blu-ray DVD-/RW • Betriebssystem: Windows 8.1 64-Bit • Peripherie: QPAD MK-85 Red Tastatur und QPAD QH-1339 Headset • Monitor: LG Electronics Flatron 29EA93-P • Zimmertemperatur: ca. 21°C
• Sonstiges: diverse Computerspiele (Genre: Taktik, MMO und Shooter) • Mousepads: diverse von Roccat, Razer, Logitech und SteelSeries

Testbericht

Verarbeitung
Der neue Genius Nager wurde komplett aus Kunststoff gearbeitet und misst 100x80x35 mm. Die Maus bringt 145 Gramm (mit Kabel) auf die Waage - das Gewicht lässt sich mit zusätzlichen Metallstücken (6 x 4.5 Gramm) anpassen. Schade bloß, dass die DeathTaker auch bei maximaler Bestückung ein Tick zu leicht ausfällt. Ein paar Gramm mehr hätten es ruhig sein dürfen. Dem Spieler stehen neun Tasten zur Verfügung. Das Mausrad selbst ist natürlich auch als Taste nutzbar. Die Maustasten verfügen über einen eher leichten Druckpunkt, also ideal für RTS-Spieler. Auch das gummierte Mausrad mit mittelstarker Rasterung konnte uns überzeugen. Zwei üppige Teflonfüßchen sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Das 1.8 Meter lange Mauskabel ist sehr flexibel und ausreichend lang ausgefallen. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Technik
In der Genius Maus arbeitet ein präziser Laser-Sensor mit einer maximalen Auflösung von 5.700 DPI, 30G Beschleunigung und einer Frame Rate von 12.000 FPS. Die Auflösung kann von 100 bis 5.700 DPI horizontal und vertikal unterschiedlich eingestellt werden. Am Onboard-Speicher können mehrere Profile und die dazugehörigen Makros abgespeichert werden. Insgesamt lassen sich bis zu 55 verschiedene Makrobefehle in der Maus abspeichern. Die Hintergrundbeleuchtung lässt sich individuell einstellen. 16 Millionen Farben stehen zur Verfügung.
In unserem Alltagstest bestätigt die DeathTaker den sehr guten Gesamteindruck. In Battlefield 4, Counter-Strike: Source und Team Fortress 2 steuert sie sich sehr präzise und lässt sich dank der schnellen und komfortablen DPI-Einstellung ohne große Umstände an die eigenen Vorlieben und Fähigkeiten anpassen. Ihre volle Stärke spielt der Nager aber in MMO- und RTS-Spielen aus. Hier profitiert der Spieler von den zahlreichen Tasten und den Makrofunktionalitäten.
Kleiner Kritikpunkt: Die mitgelieferte Software bietet zwar umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten, jedoch auf Kosten der Übersicht. Man benötigt einige Zeit, bis man sich im Treibermenü zurechtgefunden hat.
Ergonomie
Die doch recht kompakte Maus liegt angenehm in der Hand - sämtliche Tasten sind gut erreichbar. Selbst mit schwitzigen Händen lässt sich die DeathTaker noch problemlos bedienen. Aber: Baubedingt eignet sich der Nager ausschließlich für Rechtshänder mit kleineren Händen.
Preis und Verfügbarkeit
Die Genius DeathTaker ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis von knapp 32 Euro (Stand: 04.10.2014) geht angesichts der gebotenen Leistung und Qualität in Ordnung.

Fazit und Wertung

Christoph meint: Gute Gaming Mouse zum fairen Preis!

Insgesamt hinterlässt die neue Genius Maus einen guten Eindruck. Vor allem RTS- und Shooter-Zocker können aufgrund der zahlreichen Tasten und Makrofunktionalität mit der DeathTaker liebäugeln. Darüber hinaus sprechen Präzision, Ausstattung und Gleitfähigkeit für unser Testmuster. Angesichts des fairen Preises können wir sogar eine Kaufempfehlung für den Nager aussprechen.

80%
Verarbeitung
8
Technik
9
Handling
8
Treiber
8
Preis
8
Richtig gut
  • insgesamt gute Verarbeitungsqualität
  • präziser Laser
  • 55 Makros auf fünf Profilen
  • 9 Tasten
  • Gewicht lässt sich anpassen
  • gute Ergonomie (Rechtshänder mit kleineren Händen)
  • Beleuchtung
  • fairer Preis
Verbesserungswürdig
  • nicht geeignet für Linkshänder und Personen mit großen Händen
  • Softwareinterface könnte übersichtlicher sein
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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