Front Mission Evolved - Vorschau/Preview
Sommer 2004 ist mit Mechwarrior 4: Vengeance das vorerst letzte Mech-Actiongame auf den Markt gekommen.
Von Christoph Miklos am 29.08.2010 - 23:54 Uhr

Fakten

Plattformen

Xbox 360

PlayStation 3

PC

Publisher

Square Enix

Entwickler

Double Helix Games

Release

01.10 2010

Genre

Action

Typ

Vollversion

Pegi

16+

Webseite

Media (40)

Mach mir den Wanzer!

Sommer 2004 ist mit Mechwarrior 4: Vengeance das vorerst letzte Mech-Actiongame auf den Markt gekommen. Sechs Jahre später haben Fans der gigantischen Kampfroboter wieder Grund zur Freude, denn Anfang Oktober diesen Jahres gibt es frische Metallkost in Form von Front Mission Evolved aus dem Hause Square Enix. Wir haben den Titel vorab auf den Prüfstand geschickt.
Die Story
Wir befinden uns im Jahr 2171. Die Welt ist -fast- frei von Konflikten. Die wenigen Supermächte haben zudem begonnen, orbitale Lifte zu konstruieren, um so den ungenützten Raum des Weltalls besser für Satelliten und Militärbasen nutzen zu können. Unterdessen verschärfen sich aber die Konflikte auf der Erde. Als bei einer Terroristenattacke ein wertvoller Weltraumlift der U.C.S. zerstört wird, zieht das die Mobilisierung des Militärs zur Vernichtung der Bedrohung nach sich. Schon bald findet sich Dylans Ramsey, ein junger Ingenieur, mitten in einem Strudel der Zerstörung, Verschwörung und zerfallenden Bündnisse wieder. Und genau an dieser Stelle startet das Spiel.
Unser Alter Ego, der Techniker Dylan Ramsey, arbeitet in der Entwicklungsabteilung eines Rüstungskonzerns und ist gerade am Fertigstellen eines neuen Wanzers (Kampfanzüge die extrem stark an Mechs erinnern). Sehr zum Missfallen seiner Kollegin hat er zum Abschluss ein paar Extras in das System des Wanzers eingebaut. Die KI des Mechs kann sich nämlich in nahezu jedes Datennetz hacken. Ein Feature, das sicher einmal von Nutzen sein wird. Dylan soll den Wanzer nun dem Militär vorführen und zeigen was die neue Einheit drauf hat. Dieser kurze Abschnitt des Spiels dient als Tutorial. Wir lernen die verschiedenen Waffensysteme, den Boost und die Schwebefähigkeit des Mechs kennen. Am Ende der Vorführung kommt es zu einer gewaltigen Explosion in New York. Whiz hackt schnell das Datennetz des Militärs und findet heraus, dass gerade ein Angriff auf die Stadt im Gange ist. Noch dazu in der Nähe des N.S.R.L (National Research Labs) Gebäudes, wo Dylans Vater arbeitet. Trotz der Argumente seiner Kollegin macht sich Dylan auf, seinem Vater zu Hilfe zu kommen.

Metallschrott

Das Gameplay
In der darauffolgenden Mission kämpfen wir uns zum N.S.R.L Gebäude durch. In den engen Straßen treffen wir auf gegnerische Panzer, Militäreinheiten und natürlich „böse“ Wanzer. Diese erledigen wir mit unserem mächtigen Waffenarsenal, das aus Maschinengewehren, Schrotflinten und zielsuchenden Raketen besteht. Darüber hinaus lassen wir unseren Mech per Knopfdruck feindlichen Geschossen ausweichen oder greifen mit unserer Nahkampfwaffe an. Im späteren Verlauf des Spiels lassen sich die Waffen mittels Geld upgraden. Aber auch die Bauteile des Wanzers wie zum Beispiel Torso oder Beine lassen sich verbessern und sogar individuell gestalten. Eine weitere Fähigkeit der Mechs ist der sogenannte E.D.G.E Mode. Dieser macht den Wanzer schneller und stärker.
Die Technik
Die Preview-Version von Front Mission Evolved sieht nicht gerade toll aus. Die Umgebungsgrafik ist arm an Details und wirkt ein wenig farblos. Auch Elemente wie herumstehende Fahrzeuge oder feindliche Lager sind nicht wirklich gelungen. Deutlich besser haben uns da die mit viel Liebe zum Detail erstellten Wanzer gefallen. Aber auch die zahlreichen Explosionen und Lichteffekte können sich sehen lassen. Beim Sound sind uns vor allem die guten Sprecher positiv in Erinnerung geblieben.

Ersteindruck

Christoph meint: Endlich mal wieder Mech-Action!

Das bisher gesehene konnte mich, einen leidenschaftlichen Mechwarrior-Spieler zuversichtlich stimmen. Vor allem die coole „Hollywood meets Anime“-Handlung und die individuelle Wanzer-Erstellung wussten zu gefallen. Leider trüben aber die schwache Umgebungsgrafik und die noch viel schwächere KI den Gesamteindruck. Hoffentlich wird hier Entwickler Double Helix Games noch etwas Feinschliff bis zum Release vornehmen.

Anforderungen
• PC
• Sony PlayStation 3 Konsole
• Microsoft Xbox 360 Konsole
Getestet für
• PC
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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