EpicGear MorphA - Test/Review
Bereits auf der gamescom 2015 in Köln hat EpicGear, das Gaming-Label von GeIL, die neue MorphA Gaming Maus präsentiert.
Von Christoph Miklos am 22.02.2016 - 13:29 Uhr

Fakten

Hersteller

EpicGear

Release

Ende Februar 2015

Produkt

Maus

Preis

79,90 Euro (UVP)

Webseite

Media (7)

Testbericht

Verarbeitung
Die grau beschichtete Maus wurde komplett aus Kunststoff gearbeitet und misst 126,5 x 66,5 x 40 mm (L x B x H). Demnach eignet sich der Nager auch für Spieler mit großen Händen sehr gut. Unser Testmuster bringt 110 Gramm (ohne Kabel und Gewichte) auf die Waage. Die Oberschale des Eingabegerätes lässt sich entfernen (Magnete), darunter befinden sich vier 5 Gramm schwere Metallplättchen zur Gewichtsjustierung. Zur Eingabe stehen insgesamt sieben Tasten zur Verfügung - das Zwei-Wege-Mausrad selbst ist natürlich auch als Taste nutzbar. Unter den Haupt-Maustasten befinden sich hochwertige sowie langlebige Omron-Switches (15 Millionen Klicks laut Hersteller), die über einen leichten und direkten Druckpunkt verfügen, was wir während unserer Testphase als überaus positiv empfanden. Auch das leichtgängige Mausrad mit mittelstarker Rasterung konnte uns überzeugen. Zwei längliche Teflonfüßchen sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Das 1,8 Meter lange und textilummantelte Mauskabel ist sehr flexibel. Die Verarbeitung der Maus selbst geht durchweg in Ordnung, hier gibt es nichts zu meckern. Alles passt, nichts knarzt vor sich hin und auch die Spaltmaße sind gut. Als kleiner Eyecatcher fungiert die farbige RGB-Beleuchtung (Logo, Mausrad und DPI-Indikator).
Technik und Software
Die verbaute Sensoreinheit (Pixart SDNS-3988) bietet eine Maximalauflösung von 6.400 DPI. Damit wird selbst eine Wegstrecke von zwei Metern in der Sekunde noch präzise erfasst, in entsprechende Bewegungssignale umwandelt und via USB-Anschluss an den PC transferiert (1.000 Hz).
In der übersichtlichen Software lassen sich sechs der sieben Tasten frei programmieren. In jedem der fünf Profile (unterschiedliche Beleuchtung) können vier DPI Stufen zwischen 100 und 6.400 DPI eingestellt werden. Genauso ist die USB-Abfragerate zwischen 125 HZ und 1.000 Hz einstellbar. Sämtliche Profile lassen sich auf dem internen 128-kb-Speicher der Maus ablegen. Interessant ist auch die „Lock down“-Funktion (DPI-Taste fünf Sekunden gedrückt halten), die DPI- und Profiltaste auf Wunsch sperrt, damit man beim Zocken nicht versehentlich seine Einstellungen ändert. Die Maus wechselt nach 20 Sekunden ohne Eingaben außerdem in einen „Away from Mouse“-Modus, bei die RGB-LEDs für Logo und DPI-Anzeige das gesamte Farbspektrum in einem Regenbogeneffekt durchlaufen.
Unser Testmuster wurde automatisch unter Windows Vista, 7, 8/8.1 und 10 erkannt. Für den vollen Funktionsumfang empfehlen wir die Installation der mitgelieferten Software.
Alltagstest
In unserem Alltagstest bestätigt die MorphA den sehr guten Gesamteindruck. In Star Wars: Battlefront, Killing Floor 2, Counter-Strike: Global Offensive, Call of Duty: Black Ops 3 und Rainbow Six: Siege steuert sie sich sehr präzise und lässt sich dank der schnellen und komfortablen DPI-Einstellung ohne große Umstände an die eigenen Vorlieben und Fähigkeiten anpassen.
Ergonomie
Aufgrund des symmetrischen Aufbaus eignet sich die Maus für Links- und Rechtshänder. Schade bloß, dass lediglich auf der linken Seite zwei Daumentasten untergebracht wurden. Alle Tasten, deren Druckpunkte leichtgängig und präzise ausfallen, lassen sich auch von Spielern mit mittelgroßen und großen Händen sehr gut erreichen. Die gummierten Seitenteile sorgen für einen guten Grip beim Zocken.
Preis und Verfügbarkeit
Die EpicGear MorphA ist ab sofort für knapp 80 Euro (Stand: 22.02.2016) im Handel erhältlich.

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