EKL Alpenföhn Alpine Touch - Test/Review (Exklusiv)
Mit der „Alpine Touch“ präsentiert Alpenföhn (eine Marke der EKL AG) eine Mehrkanal-Lüftersteuerung mit Touchdisplay im gehobenen Preissegment.
Von Christoph Miklos am 10.08.2012 - 02:15 Uhr

Fakten

Hersteller

EKL AG

Release

Anfang August 2012

Produkt

Lüftersteuerung

Preis

34,90 Euro

Webseite

Media (7)

Einleitung und Datenblatt

Einleitung
Mit der „Alpine Touch“ präsentiert Alpenföhn (eine Marke der EKL AG) eine Mehrkanal-Lüftersteuerung mit Touchdisplay im gehobenen Preissegment. Wir haben das gute Stück durch unser Testcenter gejagt.
Über EKL AG
Kompromisslose Qualität und allerhöchster Service - das sind die Merkmale, für die die EKL AG seit ihrer Gründung im Jahr 1995 steht und für die sie bekannt ist.
Bereits mehr als ein Jahrzehnt lang bestehen unsere Partnerschaften in Taiwan und China. Das dokumentiert, dass allerhöchste Standards auch preiswert zu erreichen sind. Entwicklung und Bearbeitung in Deutschland - kostengünstige Produktion in unseren Fertigungsstätten in Asien: Das ist die Formel, mit der wir uns als mittelständisches schwäbisches Unternehmen - zum Nutzen unserer Kunden - auf dem internationalen Markt etabliert haben. Hohes Qualitätsniveau ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Es wird durch ständige Material- und Fertigungskontrollen in Asien und Deutschland gesichert und garantiert.
Und das gilt für zahlreiche Bereiche, in denen wir erfolgreich tätig sind: Aluminiumprodukte, Metallbearbeitung sowie Lüfter- und Kühllösungen.

Datenblatt
• Maße: 148,5 x 42 x 79 mm (B x H x T) Slot: 1x 5,25 Zoll • Material: Aluminium / Kunststoff • Farbe: Schwarz • Display: 118 x 31,2 mm (B x H) • Lüfter-Anschlüsse: 6x 3-Pin Belastbarkeit: je 15 W • Temperatursensoren: 6x • Stromversorgung: 4-Pol Molex • Funktionen: Deaktivierbare Beleuchtung Anzeige von Drehzahl (6x) und Temperatur (6x) Grad Celsius / Fahrenheit Touchscreen
Testplattform
Gamezoom Gaming PC • Mainboard: ASUS Rampage IV Extreme • Prozessor: Intel Core i7-3930K @ 4.0 GHz • Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Genesis DIMM XMP Kit 16GB 2133 MHz • Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 690 • Prozessorkühler: EKL Alpenföhn K2 • Netzteil: Seasonic Platinum Series 1000W • Soundkarte: Realtek ALC892 (Onboard) • Festplatten: 2x Vertex 4 240GB (Raid0) • Gehäuse: Antec DF-35 • Laufwerke: Samsung Blu-ray DVD-/RW • Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64-Bit • Zimmertemperatur: ca. 21°C
• Sonstiges: diverse Lüfter in den größen 60, 80, 92, 120, 140 und 230mm

Testbericht

Verarbeitung
Die Alpine Touch misst 148,5 x 42 x 79 mm (B x H x T) und belegt einen 5,25 Zollschacht im Gehäuse. Die Steuerung ist mit einem großen Display ausgestattet, welches von schwarz eloxiertem CNC-bearbeitetem Aluminium eingefasst wird. Für die Montage müssen lediglich ein paar Schrauben eingedreht werden. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Technik und Ausstattung
Die Lüftersteuerung von Alpenföhn besitzt sechs Anschlussmöglichkeiten (3-Pin) für Lüfter, wobei jeder Kanal eine Belastbarkeit von 15 Watt aufweist. Die Lüfter können sowohl manuell als auch automatisch geregelt werden. Dazu liegen insgesamt sechs Temperaturfühler, für jeden Lüfter einer, bei. Diese sind mit einem zirka 50 cm langen Kabel versehen. Die Lüfterkabel sind ebenfalls 50 cm lang. Sämtliche Lüfter lassen sich in 10%-Schritten einstellen. Beim Alpenföhn Wingboost 140 wären das dann knapp 10 U/min pro Schritt. Das Display zeigt neben der aktuellen Regelstufe die Umdrehungsgeschwindigkeit der Lüfter an. Die blaue Beleuchtung des gut lesbaren Displays lässt sich bei Bedarf ausschalten. Kritik gibt es für die gelegentlichen Aussetzer beim Touchscreen.
Preis und Verfügbarkeit
Der Alpenföhn Alpine Touch ist ab sofort für knapp 35 Euro (Stand: 10.08.2012) im Handel erhältlich.

Fazit und Wertung

<b>Christoph meint: Klasse Lüftersteuerung!</b>

Mit der Alpine Touch liefert Alpenföhn eine gelungene und sehr schicke Lüftersteuerung ab. Der Fan-Controller besitzt zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, ein logisch aufgebautes Interface und ein gut lesbares Display. Darüber hinaus weiß die Ausstattung in Form der mitgelieferten Temperatursensoren zu gefallen. Lediglich die gelegentlichen Aussetzer beim Touchscreen trüben den positiven Gesamteindruck etwas.

90%
Verarbeitung
9
Technik
8
Ausstattung
9
Preis
8
Richtig gut
  • Verarbeitung
  • Touchscreen
  • auch geeignet für sehr große und langsam drehende Lüfter
  • deaktivierbare Beleuchtung
  • Anzeige von Drehzahl und Temperatur
  • sechs Anschlussmöglichkeiten
  • 15 Watt Belastbarkeit pro Kanal
Verbesserungswürdig
  • Touchscreen reagiert nicht immer
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

2 Kommentare

Michael vor 4946 Tagen

Hallo, netter Test, leider findet man in diesem nicht viel mehr als in jeder Händlerangabe. Interessant wäre z.B. gewesen Welche Steuerungsmethoden es gibt. Kann die Steuerung "manuell" (ich stelle die Lüfterdrehzahl ein zwischen 0-voll), Semi (ich stelle nur die Mindestumdrehung ein, der Rest geht automatisch, abhängig von der Temperatur), automatisch (ich gebe nur die Temperatur an, bei der die Lüfter loslaufen sollen, der resdt geht automatisch in Abhängigkeit zur Temperatur). Ist dies alles pro Lüfterkanal möglich? Die Anzeige: Was kann gleichzeitig angezeigt werden? Alle Lüfterdrehzahlen und Temperaturen? viele Grüße Michael

Stephan vor 4288 Tagen

-Keine Beleidigungen-

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