Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
Xbox One
PlayStation 4
Xbox One X
PlayStation 4 Pro
Publisher
Electronic Arts
Entwickler
EA Sports
Release
02.02 2018
Genre
Kampfsport
Typ
Vollversion
Pegi
18
Webseite
Preis
ab 59,94 Euro
Media (5)
Und obwohl wir diesen Sprung geschafft haben, dürfen wir unser Hauptziel nicht aus den Augen verlieren, der Titel des G.O.A.T., der (oder die!) Greatest of all time. Damit wir mit unserem Kämpferavatar auch ordentlich mitfiebern, gibt man uns einen nicht unbedingt unendlich großen, aber dennoch umfassenden Charaktereditor an die Hand, in dem wir von Kleidung über Körperform bis hin zu Tattoos alles selbst einstellen. Männer können dabei in acht Gewichtsklassen erstellt werden, weibliche Kämpferinnen in zwei.
Noch hakeliger wird es, wenn man sich mit dem Gegner im Dschungel der Nahkampfgriffe verliert. Dann müssen wir versuchen die Oberhand zu gewinnen oder zu behalten, den Gegner unter Druck setzen und können ihn durch den richtigen Griff auch direkt kampfunfähig machen. Leider fallen solche Passagen eher fad aus und erfordern nur das richtige Bewegen unseres Steuerknüppels. Damit wirken Griffe in den rasanten Kämpfen eher träge und stimmungsbrechend. Dafür macht UFC 3 optisch einiges richtig. Ohne viel Wert auf hyperrealistische Grafik zu setzen bewegen sich die Kontrahenten im Achteck – meistens – recht realistisch, egal ob sie gerade zu einem wuchtigen Schlag ausholen oder sich von einem fiesen Treffer erholen. Am Ende ist es unglaublich befriedigend, wenn man den genau richtig abgepassten Moment nutzt und der Gegner wie ein nasser Sack zu Boden geht, während man selbst, blutverschmiert und deutlich mitgenommen, noch steht. Sieg durch K.O.!
Musikalisch bietet UFC 3 eine große Auswahl an Songs, die auch MMA-fremde Spieler auf die Kämpfe einstimmen. Wer keine Lust auf die KI-Gegner des Karrieremodus hat kann relativ schnell andere Spieler online finden und entweder in zwanglosen Matches oder Rangkämpfen gegeneinander antreten. Außerdem gibt es noch den Ultimate Team Modus. Hier basteln wir uns unser eigenes, vierköpfiges Traumkämpferteam mit Karten, die wir aus Boosterpacks bekommen. Boosterpacks, die wir entweder mit erspielter Währung oder für Echtgeld kaufen. Microtransactions in einem EA-Spiel? Schockierend. Sind wir dann mit unserem Kader zufrieden, geht es gegen andere Spieler oder deren KI-gesteuertes Team in den Ring.
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