Verarbeitung, Technik, Preis

Verarbeitung
Die neue Corsair Tastatur misst zirka 475 (L) x 171 (B) x 30 (H) und bringt knapp 1,5 Kilogramm auf die Waage. Das Gehäuse wurde aus hochwertigem Aluminium gefertigt. Gummifüße an der Rückseite sorgen für eine rutschfeste Arbeitsweise. Auch lässt sich der Neigungswinkel des Eingabegerätes verstellen. Das geflochtene Datenkabel kommt mit einer üppigen Länge von 2,5 Meter daher. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Anschlag
Das Besondere an der Tastatur ist der bei jeder einzelnen Taste nicht über eine elektronische Folie, sondern über einen mechanischen Mikroschalter (Cherry MX-Red)
weitergegebene Tastendruck. Dabei hat Corsair den Tastenhub halbiert (beträgt zwei Millimeter). Der kurze Weg soll dem Spieler eine niedrige Reaktionszeit mit der K60 ermöglichen. Der dabei aufzuwendende Tastendruck ist extrem gering und liegt mit 45 Gramm deutlich unter dem, der bei Folientastaturen (80 Gramm) oder anderen mechanischen Tastaturen (60 bis 80 Gramm) aufgeboten werden muss. Laut Hersteller besitzen die Tasten eine Lebensdauer von 50 Millionen Anschlägen. Nettes Gimmick: In der abnehmbaren Handballauflage befinden sich austauschbare Tasten (W, A, S, D und 1-6) mit einer Antirutschbeschichtung.
Technik
Die Tastenmatrix der K60 ist so konstruiert, dass Ghosting-Effekte nahezu komplett unterbunden werden und bis zu 20 Tasten gleichzeitig gedrückt werden können (20-Key Rollover). Abgerundet wird das Feature-Angebot der K60-Tastatur durch eine extrem schnelle Abtastrate von 1 ms (1000 Abtastungen pro Sekunde). Darüber hinaus lassen sich die Tasten per Software mit einem Makro versehen. Ebenfalls mit von der Partie: einige Multimedia-Tasten, ein vollwertiger USB 2.0 Port (Rückseite) sowie eine Windows-Sperrtaste.
Preis und Verfügbarkeit
Die K60 von Corsair ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis beträgt happige 85 Euro (Stand: 26.12.2011).

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