Testbericht

Äußere Charakteristika
Der Cube ist komplett schwarz lackiert, bzw. aus schwarz eingefärbtem Kunststoff gefertigt. Die Verarbeitung ist wie erwartet sehr sauber ausgefallen. Keinerlei Mängel feststellbar, Spaltmaße passen, und Anbauteile sind sehr genau angepasst. Die breite Front wirkt stylisch, wenn auch nicht sonderlich aufregend. Klar zu erkennen, ein 5,25“ und ein 3,5“ Schacht im oberen Drittel. Bis auf einen schmalen abgeschrägten Streifen an der linken Seite, ist die gesamte Front ist mit einem Mesh-Gitter ausgelegt. Diese Form zieht sich bis über die gesamte Oberseite fort. Das I/O-Panel wurde an der Oberseite in diesen schmalen, abgeschrägten Steifen eingebettet. Die beiden Seitendeckel sind glatt und ohne Zierrat. Einzig schmale Lüftungsschlitze befinden sich an der rechten Seite entlang der Oberseite und der Front. Die Rückseite verrät uns bereits denn Innenaufbau, der sich von herkömmlichen Gehäusen deutlich unterscheidet. Das Mainboard wird horizontal eingesetzt und teilt das Gehäuse in zwei Bereiche. Zusätzliche Schlauchdurchführungen ermöglichen externe Wasserkühlsysteme. Staubfilter findet man an der Unterseite im Bereich des Netzteiles (Feingitter) und hinter der Frontblende (Schaumstoff). Das I/O-Panel bietet 2x USB-A 3.0, 1x USB 2.0, 1x HD-Mikrofon, 1x HD-Kopfhörer.
• Die Maße: 265x325x390mm (BxHxT) • Volumen: 33.59l • Gewicht: 5.10kg
Im Lieferumfang befinden sich sämtliche Schrauben, Kabelbinder und eine Montageanleitung.
Der Innenraum
Auch hier wieder eine sehr saubere Verarbeitung, keine scharfen Kanten, und Platz genug für ein sauberes Assembling. Durch den horizontalen Einbau des Mainboards wird das Case praktisch in zwei Bereiche aufgeteilt. Der untere Bereich dient dem Netzteil und einem 3,5“ Festplattenkäfig mit Ladensystem. Der Obere Bereich bleibt dem Mainboard, einem optischen Laufwerk sowie einer weiteren 3,5“ HDD und einer 2,5“ SSD. Nimmt man beide Seitendeckel ab, kann man die Oberseite und die Front in einem Stück nach vorne wegkippen, was den Einbau diverser Hardware ungemein vereinfacht, perfekt gelöst. Einzig die Höhe für den CPU-Kühler mit maximal 150mm Höhe etwas eingeschränkt, könnte man hier kritisieren, da die meisten hochwertigen Kühler deutlich höher sind. Aber eben nicht alle, und die Alternative auf CPU-Wasserkühler umzudenken ist je ebenso schon sehr in Mode gekommen. Ein Plus ist jedenfalls die Option auch Micro-ATX Mainboards einzubauen, was nicht viele Cube-Gehäuse unterstützen. Eine große Revisionsöffnung erleichtert den Einbau, bzw. den Tausch eines CPU-Kühlers. Das Kabelmanagement ist ebenso großzügig ausgefallen. Schnellmontagen gibt es für alle Laufwerkstypen inkl. 2,5“ SSDs. • Mainboards: Mini ITX, Micro ATX • Laufwerke externe: 1x 5,25“, 1x 3,5“ und 1x 2,5“ • Laufwerke intern: 2x 3.5/2,5“, 2x 2,5“ • PCI-Steckplätze: max. 4 • CPU-Kühler: bis max. 150mm Höhe • Grafikkarten: bis max. 320mm
Kühlung
Durch die interne Architektur ergibt sich ein guter Airflow. Leider hat Chieftec hier gespart und auf werkseitig montierte Lüfter verzichtet, was sich aber wiederum positiv auf den Preis auswirkt, der sehr attraktiv ausgefallen ist. Einbaumöglichkeiten für Lüfter gibt es nur zwei. Alle Montageplätze im Überblick: Lüfter (vorne): 1x 120/140mm (optional), Lüfter (hinten): 1x 140mm (optional), Lüfter (links): N/A, Lüfter (rechts): N/A, Lüfter (oben): 1x 140mm (optional), Lüfter (unten): N/A, Lüfter (sonstige): N/A.
Radiatoren (optional): hinten 1x 140mm, oben 1x 140mm.
Preis und Verfügbarkeit
Das Gehäuse ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis für den Chieftec Gaming Cube CI-01B-OP kommt auf faire 44,59 Euro (Stand: 29.03.2017).

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