Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
Switch Lite
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
Switch
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Devolver Digital
Entwickler
Phobia Game Studio
Release
23.07 2020
Genre
Action
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Preis
19,99 Euro
Media (11)
Galerie
Und genauso startet CARRION! Als Mutant/Alien/Monster brechen wir in einer Untergrundbasis aus unserer winzigen Zelle aus. Und von da an treibt uns eigentlich nur noch eines: Hunger. Wissenschaftler und Sicherheitspersonal verschwinden gleichermaßen in der wachsenden Masse an Mäulern, aus denen wir bestehen, freundlichst serviert von unseren Tentakeln. Aber da draußen wartet mehr. Eine ganze Welt, in Freiheit. Zwischen uns und dieser Welt stehen nur Sicherheitsleute, lange, verworrene Forschungsebenen und eine Menge Lüftungsschächte. Ein Klacks für uns!
So heilen wir uns nicht nur, nachdem uns die Sicherheitskräfte mit Pistolen, Automatikwaffen, Flammenwerfern und Gatlings zu nahegekommen sind, sondern wachsen auch im Laufe des Spiels. Denn während unseres wilden Fluchtversuchs aus dem Forschungslabor entdecken wir andere Probencontainer, die jedes Mal neue Fähigkeiten für uns bereithalten, wie temporäre Unsichtbarkeit oder ein Netz, das wir verschießen können. Nach genügend solcher Containers wachsen wir und haben Zugang zu ganz neuen Skills! Sind wir schließlich vom unscheinbaren Tentakelklumpen zum raumfüllenden Zahn-und-Augen-Albtraum herangewachsen, verwandeln wir schließlich auf einen Schlag ganze Räume in einen Tornado aus Eingeweiden, Möbelteilen und Verzweiflung.
Seien wir also ehrlich, es war wirklich Schicksal, dass wir irgendwann entkommen – diese Leute betteln fast schon darum, geschreddert zu werden! Wenn wir dann gerade mal nicht Leute in ihren eigenen Splatterfilm werfen, rutschen wir durch Gänge, legen eine gigantische Menge an Hebeln um und lösen einfache, wirklich, wirklich einfache Rätsel... Und verlaufen uns ein paar Mal.
Dazu kommt eben auch noch, dass CARRIONs Lieblingsfarbe Grau ist. Wir starten in einem stählernen Forschungslabor, wandeln durch graue Kernkraftwerke und graue Sicherheitszonen. Unterbrochen wird das nur ab und an von der gelegentlichen Höhle, von denen auch viele Grau sind. Das macht CARRION nicht hässlich, sorgt aber dafür, dass man sich irgendwann eben nicht mehr für die Kulissen begeistern kann.
Lars meint: Kurzweilig und blutig, aber mit Luft nach oben!
“CARRION macht eine Menge Spaß. Dann ein bisschen weniger. Dann noch ein bisschen weniger, weil man gefühlt schon alles gesehen hat. Und dann ist es rum. Die Isee ist halt gigantisch! WIR sind das Monster, WIR sind das unaufhaltbare Böse! Es ist ein kurzweiliges Event, etwas, was sich frisch anfühlt. Es hätte nur ein paar mehr Nuancen gebraucht, ein paar wirkliche Höhepunkte. So plätschert es leider etwas vor sich hin. Aber vielleicht ist es genau das, was uns in einem eventuellen CARRION 2 erwartet. Dieses CARRION hier ist eben kein schlechtes Spiel, ich habe es in einem Zug durchgespielt (auf unserem Streamingkanal btw!) und hab mich dabei viel zu oft über grausame, grausame Grausamkeiten gefreut, die ich verübt habe. Vielleicht war ich etwas zu tief in der Rolle... Ich habe aber auch Menschen am Leben gelassen! Ich war ein absolut willkürliches Monster mit Freiheitsdrang! Aber warum habe ich nur die ganze Zeit erwartet, dass meine Wächter so verzweifelt versuchen mich aufzuhalten, dass sie ein anderes Monster freilassen, um gegen mich zu kämpfen... Aber es ist nie passiert...
Ähnliche Artikel
Kommentar schreiben