Assassin's Creed Chronicles: India - Test/Review (+Testvideo)
Sieben Monate mussten Fans der Assassin's Creed Chronicles Serie auf Teil 2 warten. Warum sich das Warten auf „India“ nicht wirklich gelohnt hat, könnt ihr in unserem ausführlichen Review nachlesen!
Von Christoph Miklos am 11.01.2016 - 16:23 Uhr

Fakten

Plattformen

PlayStation 4

Xbox One

PC

Publisher

Ubisoft

Entwickler

Climax

Release

12.01 2016

Genre

Action-Adventure

Typ

Vollversion

Pegi

16+

Webseite

Preis

9,99 Euro

Media (9)

Bunt und sonst?

Sieben Monate mussten Fans der Assassin's Creed Chronicles Serie auf Teil 2 warten. Warum sich das Warten auf „India“ nicht wirklich gelohnt hat, könnt ihr in unserem ausführlichen Review nachlesen!
Story
Wir schlüpfen mal wieder in die Rolle eines Assassinen. Als Arbaaz Mir befinden wir uns 1841 inmitten eines Konflikts zwischen dem Sikh-Imperium und der East India Trading Company wieder. Zu allem Überfluss haben wir noch Diamanten eines Maharadschas gestohlen und sind verliebt in eine Prinzessin. Bis hierhin ist die Geschichte simpel und verständlich, danach verstrickt sie sich in verwirrende Details, die zudem wenig opulent in Bildern und Texten statt in Videos erzählt werden. Spannung? Fehlanzeige!
Prince of Persia oder doch Mark of the Ninja?
Bereits in der ersten Spielminute wird klar, dass „India“ nicht viel mit den Vorgängern am Hut hat. Anstatt in der gewohnten Schulterperspektive seht ihr Arbaaz altmodisch von der Seite, weshalb ihr euch primär von links nach rechts oder umgekehrt bewegt. Das Level-Design erinnert stark an die Klassiker Mark of the Ninja und das Ur-Prince of Persia.
Die knapp vier Stunden lange Kampagne werdet ihr in erster Linie mit Klettereinlagen und Stealth-Aktionen verbringen. Nur im Notfall sollte man den offensiven Weg wählen, da man nach nur zwei gegnerischen Hieben das zeitliche segnet. Im Laufe der Storyline bekommt ihr hilfreiche Upgrades spendiert, die euch das Leben im Kampf gegen die Feinde erleichtern. So könnt ihr irgendwann rennend in einen Gegner hineinrutschen und ihn gleichzeitig mit einem Knopfdruck meucheln, ohne abbremsen zu müssen. Durch ein Pfeifen oder mit Wurfmessern lenkt ihr eure Gegner ab, während euch das altbekannte Adlerauge einen Überblick über die feindlichen Patrouillengänge verschafft. Auch lernt ihr immer mal wieder ein Kampfmanöver, wie beispielsweise Blocken oder Kontern. In dem Zusammenhang gefällt die hervorragende Spielbarkeit, dank der all die Tricks mit Leichtigkeit von der Hand gehen und ein schnelles und gleichzeitig lautloses Vorgehen ermöglichen.
Schade: Manchmal ist das Spiel unnötig verwirrend, wenn man an manchen Stellen nicht weiterkommt, dann gelegentlich, weil man nicht versteht, was das Spiel gerade von einem will.
Viele der Fertigkeiten müsst ihr aber nur sehr selten einsetzen, was in erster Linie daran liegt, dass die gegnerische KI arg schwachbrüstig ausfällt. Wenn ihr einmal entdeckt wurdet und kurze Zeit im Schatten verschwindet, vergessen die Wachen sofort, dass ihr überhaupt da wart.
Lineare Kost
Im Vorfeld des Releases von Assassins Creed Chronicles hörte man immer wieder den Begriff „Metroidvania“. An dieser Stelle klären wir auf: Der neuste Download-Titel aus dem Hause Ubisoft ist komplett linear aufgebaut. In sämtlichen Levels geht es strikt von A nach B - nur der gelegentliche Ebenenwechsel lockert den „Quasi-Sidescroller“ etwas auf. Da helfen auch die wenigen Passagen nicht, in denen ihr unter Zeitdruck vom Start zum Ziel rennen müsst und am Ende nicht euer Spielstil, sondern eure absolvierte Zeit entscheidend für die Punktwertung ist.
Technik
Die Grafik von Assassin's Creed Chronicles: India erinnert an ein Gemälde und sieht, trotz weniger Details, sehr hübsch aus. Schade bloß, dass die akustische Untermalung nur sehr mittelmäßig ausgefallen ist. Da sind wir deutlich besseres von Assassins Creed gewohnt.
Im Februar soll die dritte und letzte Episode „Russia“ folgen. Etwas später soll dann auch eine „Complete Edition“ erscheinen.
Unser Testvideo zu Assassin's Creed Chronicles: India


1 Kommentar

Kommentar schreiben

Artikel auf einer Seite anzeigen