Einleitung
Vorwort
Klein aber fein. Das neue Aplus CS-566 C präsentiert sich mit Maßen eines kleinen, aber den Features eines großen Gehäuses.
Über Maxpoint
„MaxPoint ist ein führender international operierender Hersteller und Importeur von innovativer IT-Peripherie und LED-Leuchtmitteln mit Hauptgeschäftsstelle in Ahrensburg nahe Hamburg (Deutschland). Gegründet 1993 erregte die Firma wiederholt Aufmerksamkeit durch wegweisende neue Produktentwicklungen und Awards.
Weitere Meilensteine der globalen Aktivitäten MaxPoint’s waren die Gründungen von Zweigstellen wie folgt:
1998 Raidsonic Technology GmbH, Deutschland
2004 NanoPoint SARL, Frankreich
2004 NanoPoint Co. Ltd, Großbritannien
2004 NanoPoint Technology Inc., Taiwan
2008 Filialen in China und Polen
Derzeit besteht die MaxPoint Gruppe aus mehreren Bereichen, die sich unabhängig und eigenständig voneinander auf ihren speziellen Abnehmerkreis konzentrieren, jedoch ein insgesamt abgestimmtes Portfolio anbieten.
Mit dem Schwerpunkt auf Netzteilen verkauft MaxPoint folgende Marken:
Tagan - Netzteile im vollen Leistungsspektrum für Gamer und Enthusiasten
SilverPower - Volle Produktpalette in hoher Qualität zum günstigen Preis
MaxPoint befriedigt damit sehr spezifische Zielgruppen, in dem ein gut abgestimmtes Gesamtportfolio auf dem Netzteilmarkt angeboten wird.
Weitere starke Produkte sind Computergehäuse und Eingabegeräte:
Aplus - High-End PC-Gehäuse für Gamer, stilistisch anspruchsvolle Menschen und Büros
RackMax - 19” IPC Gehäuse und Backplanes
KeySonic - Tastaturen und Mäuse in höchster Qualität und außergewöhnlichem Design
Seit 2009 wurde das Sortiment um LED-Leuchtmittel erweitert:
Tagan – Leuchtmittel und Lampen mit High-Power LEDs für verschiedene Sockelarten
Liquidleds - Weltweit erste flüssigkeitsgekühlte High-Power LED-Leuchtmittel im Glühbirnen-Design
Die MaxPoint Gruppe hat ihre einzelnen Abteilungen zu bekannten Anbietern entwickelt, die in ihrem Sektor führend sind.“
Datenblatt
• Anzahl der 5,25” Schächte: 2 x extern (Clip-System oder zum Schrauben)
• Anzahl der 3,5” Schächte/ Halterungen: 1 x extern, 5 x intern (Clip-System oder zum Schrauben)
• Anzahl der 2,5” Schächte/ Halterungen: 4 x intern an Stelle von 3,5” (Clip-System oder zum Schrauben)
• Kühlung: Rückseite 1 x 12 cm integriert; Vorderseite 2 x 8-12 cm optional
• Karteneinbauschächte: 4 x PCI Standard
• Zusätzliche Anschlüsse: 4 x USB, 1 x Audio, 1 x Mikro, 1 x E-SATA-Anschlüsse in der Frontblende
• Unterstützte Mainboards: μATX / Mini ITX
• Netzteil (optional): PS/2 Standard
• Sicherheit: Vorrichtung für Kensington Schloss
• Zubehör: Abstandhalter, Schrauben
• Gewicht netto: 5,5 kg
• Abmessungen netto (B×H×T): 185 x 367 x 405 mm
• Abmessungen brutto (B×H×T): 260 x 480 x 510 mm
• Gehäusematerial: SECC ~0,60 mm
• Frontmaterial: ABS und Mesh-Gitter
• Gehäusefarbe: Schwarz
• Frontfarbe: Schwarz
Testsystem
• Mainboard: ASUS Rampage III Extreme (Intel X58) / Bios: 0504
• Prozessor: Intel Core i7 965, 4 x 3,2GHz@4,0 GHz
• Wärmeleitpaste: Arctic Cooling MX-3
• Arbeitsspeicher: G.Skill F3-16000CL8T-6GBPS (Perfect Storm)
• Grafikkarte: GeForce GTX 480
• Monitor: LG Flatron W2600H
• CPU-Cooling: Boxed Cooler
• Netzteil: Cougar CM 1200W (1.200 Watt)
• Sound: Creative SB X-Fi Titanium Fatal1ty Professional Series + Teufel Concept E 400
• Festplatten: 2x Western Digital VelociRaptor 300GB (Raid0)
• Gehäuse: Aplus CS-566C
• Laufwerk: Plextor DVD-Dual Layer Writer
• Betriebssystem: Windows 7 Ultimate 64-Bit
• Eingabegeräte: Logitech UltraX Media Keyboard und Roccat Kova
• Zimmertemperatur: ca. 21°C
Verarbeitung, Platzangebot, Montage
Verarbeitung
Aplus-Case ist bekannt für einen erstklassigen Gehäusestandard. Mit dem CS 566C Micro-ATX Gehäuse, zeigt der Hersteller, dass er auch bei den kleinen Gehäusen innovativ sein kann. Leicht zu öffnen und mit wenigen Handgriffen Montagebereit, offenbart das kleine Case seinen großzügigen Innenraum. Sämtliche Arbeitsbereiche sind frei von scharfen Kanten. Die Montagestreben für Festplatten sind mit jeweils zwei Schrauben fixiert. Löst man diese, lassen sie sich nach unten und heraus klappen. Durch diese Montageform, ergibt sich ein großzügig ausgelegter Innenraum, auf den wir später noch genauer zurück kommen werden. Keine Verarbeitungsmängel feststellbar.
Gewicht
5,5 Kilogramm, das ist ein Federgewicht in Sachen Gehäuse.
Platzangebot
Die Maße: 185 x 367 x 405 mm (BxHxT). Liest sich nach wenig Stauraum, doch weit gefehlt. Durch die bereits oben beschriebenen Spezialmontagen für Festplatten, gewinnt am enorm an Tiefe, was den Einbau von Superlangen Grafikkarten erlaubt. In Summe stehen für 5x 3,5“ intern und 1x 3,5“ extern, 4x 2,5“ intern und 2x 5,25“ intern Einbauschächte oder Montagebereiche zur Verfügung. Lüfter müssen mit 1x 120mm hinten und 2x 80-120mm vorne auskommen, was bei dieser Gehäusegröße ausreichend sein sollte. PCI-Karten kann man maximal 4 integrieren, da die maximale Größe für Mainboards auf Micro-ATX und Mini-ITX Standards begrenzt ist.
Montage
Die Montage für optische Laufwerke (3,5“) und PCI-Karten erfolgt über Schnellmontageelemente. Eine alternative Schraubenmontage ist mit Hilfe des Zubehörs ebenfalls möglich. Bevor man jedoch das Mainboard einsetzen kann, müssen beide Festplatten-Montagestreben demontiert werden. Das Netzteil wird im oberen Bereich des Gehäuses montiert. Ein Kabelmanagement in Form von zwei breiten Kabelspangen ist ebenfalls vorhanden.
Kühlung, Ausstattung, Optik, Preis
Kühlung
Im Auslieferungszustand befindet sich bereits ein 120mm Fan an der Rückseite. Alternativ können in die Front noch zwei Stück Lüfter integriert werden. Für Low-Budget Systeme oder den Office-Einsatz reicht die Ausstattung im Auslieferungszustand. Wer jedoch eine Zocker-Maschine daraus basteln möchte, kommt um die Bestückung in der Front nicht herum.
Lautstärke
Im Betrieb ist der einzelne Lüfter kaum zu hören, den wohl jede flottere Grafikkarte deutlich übertönen würde. Bei Vollbestückung und höheren Innenraumtemperaturen hebt sich der Geräuschpegel deutlich, ist aber von „Stören“ noch weit entfernt.
Ausstattung
Fast wie ein Großer? Ja, denn das Frontpanel bietet 4x USB-2.0, 1x e-SATA, und 2x
Audio-Anschlüsse (Mikrofon und Line OUT). sowie einen Power.- und einen Reset-Button. Die Schnellmontagebügel für optische Laufwerke und die Kunststoffklemmen für PCI-Karten ergänzen den Lieferumfang positiv. Zusätzlich liegen noch Schraubenmaterial und eine Einbauanleitung bei.
Optik
Hier kann der schwarze Zwerg nicht wirklich punkten. Das schwarze Mesh-Gitter der Front ist zwar nicht unhübsch, aber mehr hat der CS 566C leider auch nicht zu bieten. Eine Standard-Form im rechteckiger Ausführung ohne Fräsungen, Einkerbungen oder anderen Verzierungen.
Preis
Ab 39 Euro (Stand: 20.11.2010) bekommt man das Case im Handel.
Fazit und Wertung
„Hannes meint: Nicht nur für das Office und Surfer interessant!
“
Das Aplus CS-566 C besticht nicht durch Optik. Dafür hat es für seine geringe Größe und einen beachtlichen Stauraum zu bieten. Die tadellose Verarbeitung und die innovative Montage für Festplatten, ermöglichen selbst den längsten Grafikkarten der Welt, einen ausreichenden Platz für die Montage. Ein gelungener Micro-Tower aus dem Hause Aplus.
Richtig gut
- sehr gute Verarbeitung
- verhältnismäßig üppiges Platzangebot
- Schnellmontageelemente
- sehr niedriges Gewicht
Verbesserungswürdig
- sehr schlichte Optik
- keine Schnellmontage für Festplatten
Hannes Obermeier Hannes Obermeier
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