Alpenföhn Matterhorn 2 Black - Test/Review
Mit dem Matterhorn 2 Black bringt Alpenföhn eine überarbeitete Neuauflage seiner bekannten CPU-Kühler-Serie auf den Markt.
Von Christoph Miklos am 03.07.2026 - 02:20 Uhr

Fakten

Hersteller

Alpenföhn

Release

Mitte Juni 2026

Produkt

Kühler (Prozessor)

Preis

ab 24,90 Euro

Webseite

Media (8)

Einleitung | Datenblatt | Testplattform


Einleitung


Mit dem Matterhorn 2 Black bringt Alpenföhn eine überarbeitete Neuauflage seiner bekannten CPU-Kühler-Serie auf den Markt. Der Single-Tower-Kühler richtet sich an preisbewusste Gamer und PC-Enthusiasten, die Wert auf eine ausgewogene Kombination aus Kühlleistung, geringer Lautstärke und hoher Kompatibilität legen. Trotz seiner kompakten Bauweise verspricht der Hersteller eine Kühlleistung von bis zu 200 Watt TDP und setzt dabei auf vier Heatpipes mit Heatpipe-Direct-Touch-Technologie, einen 120-mm-PWM-Lüfter sowie eine vollständig schwarze Optik. Ob der neue Tower-Kühler im Alltag tatsächlich mit seiner versprochenen Performance überzeugen kann und wie er sich hinsichtlich Verarbeitung, Lautstärke und Preis-Leistungs-Verhältnis schlägt, klären wir in unserem ausführlichen Test.

Über Alpenföhn


Seit dem Jahre 2008 begeistert Alpenföhn immer wieder mit neuen und ausgefallenen Kühllösungen Gamer und Enthusiasten zugleich. Durch zahlreiche Topplatzierungen bei Testseiten und positives Kundenfeedback gehören die Modelle aus der Alpenföhn Serie mittlerweile zu den gefragtesten am Markt.
Selbstverständlich war es aber auch für Alpenföhn kein Start von Null auf Hundert. Hinter der Marke steht der bekannte Hersteller EKL AG, welcher bereits seit der Gründung im Jahre 1995 für kompromisslose Qualität und allerhöchsten Service steht und bekannt geworden ist.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten bestehen unsere Partnerschaften in Taiwan und China. Entwicklung und Design in Deutschland - Produktion in unseren Fertigungsstätten in Asien gepaart mit einzigartigen Namen in der IT-Branche.
Das ist die Formel, mit der wir uns als mittelständisches Unternehmen mit der Marke Alpenföhn so schnell am hart umkämpften Kühler- bzw. Lüftermarkt etablieren konnten.

Datenblatt


• Bauart: Tower-Kühler • Abmessungen (B × H × T): 120 × 158 × 71 mm • Höhe: 158 mm • Gewicht: 550 g • Lüfter: 1× 120-mm-PWM-Lüfter • Drehzahl: 500–1.800 U/min • Luftdurchsatz: 120,34 m³/h (70,82 CFM) • Statischer Druck: 2,43 mmH₂O • Lautstärke: bis zu 32,5 dB(A) • Lager: Hydrodynamisches Gleitlager • Anschluss: 4-Pin PWM • Heatpipes: 4× 6 mm • Bodenplatte: Heatpipe-Direct-Touch • AMD-Sockel: AM5, AM4 • Intel-Sockel: LGA 1954, 1700, 1200, 1156, 1155, 1151, 1150, 2066, 2011-3, 2011-1, 2011-0 • Farbe: Schwarz (Kühlkörper und Lüfter) • Besonderheiten: Schwarzer Kühlkörper, Heatpipe-Direct-Touch-Technologie
Preis: 24,90 Euro (Stand: 03.07.2026)

Testplattform


• Mainboard: ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI • Prozessor: AMD Ryzen 7 7800X3D • Arbeitsspeicher: Kingston FURY Renegade RGB DIMM Kit 32GB DDR5-6000 • Grafikkarte: MSI GeForce RTX 4090 Suprim X 24G • Wärmeleitpaste: Thermal Grizzly Duronaut Pro • Netzteil: Seasonic Prime TX-1600 • Soundkarte: Creative Sound BlasterX AE-5 PLUS • Festplatten: KIOXIA EXCERIA PRO SSD 2TB • Gehäuse: be quiet! Silent Base 802 weiß • Betriebssystem: Windows 11 • Peripherie: Razer Viper Ultimate, Sharkoon PureWriter RGB, EPOS Sennheiser GSP 670 • Monitor: Monitor: LG UltraGear 48GQ900-B • Zimmertemperatur: ca. 21°C

Modelle | Verarbeitung | Lüfter


Drei neue Matterhorns


Mit der Matterhorn-2-Serie bietet Alpenföhn gleich mehrere Luftkühler für unterschiedliche Ansprüche an. Die Modellreihe umfasst den Matterhorn 2 Black, den Matterhorn 2 AURORA Black sowie das leistungsstärkste Modell, den Matterhorn 2 AURORA MAX Black. Alle Varianten richten sich an Nutzer, die auf eine hohe Kühlleistung und eine moderne Optik Wert legen, unterscheiden sich jedoch bei Ausstattung und Kühlkonzept.
Den Einstieg bildet das Matterhorn 2 Black. Dieses Modell setzt auf ein schlichtes, komplett schwarzes Design und verzichtet bewusst auf eine RGB-Beleuchtung. Damit richtet es sich vor allem an Anwender, die eine unauffällige Optik bevorzugen und gleichzeitig von einer leistungsstarken Luftkühlung profitieren möchten.
Mit dem Matterhorn 2 AURORA Black erweitert Alpenföhn die Serie um eine Variante mit integrierter ARGB-Beleuchtung. Diese sorgt für zusätzliche optische Akzente im Gehäuse und lässt sich mit kompatiblen Mainboards synchronisieren. Technisch orientiert sich das Modell am Basiskühler, spricht jedoch insbesondere Nutzer an, die Wert auf eine individuelle Beleuchtung ihres Systems legen.
An der Spitze der Baureihe steht das Matterhorn 2 AURORA MAX Black. Hier setzt Alpenföhn auf eine deutlich größere Dual-Tower-Konstruktion mit zwei 120-mm-ARGB-Lüftern und insgesamt sechs Heatpipes. Dank einer angegebenen Kühlleistung von bis zu 250 Watt TDP eignet sich dieses Modell auch für leistungsstarke Gaming- und Workstation-Prozessoren. Das AURORA MAX stellt damit die leistungsstärkste und umfangreichste Ausführung der aktuellen Matterhorn-2-Serie dar und soll maximale Kühlleistung mit einer modernen ARGB-Optik verbinden.

Verarbeitung


Unser Testmuster kommt, wie vom Hersteller gewohnt, in einem stabilen und farblich bedruckten Karton daher. Der Prozessorkühler misst schmale 120 × 158 × 71 mm (BxHxT) und bringt mit Lüfter 550 Gramm auf die Waage. Bereits beim Auspacken hinterlässt der Alpenföhn Matterhorn 2 Black einen wertigen Gesamteindruck. Der Kühlturm ist sauber verarbeitet und vollständig in Schwarz gehalten, wodurch er sich optisch dezent in nahezu jedes System einfügt. Passend dazu gibt es auch eine schicke Kunststoffabdeckung. Scharfe Kanten oder sichtbare Lackfehler konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Die vier 6-mm-Heatpipes sind präzise in den Lamellenblock eingepasst und sorgen gemeinsam mit der Heatpipe-Direct-Touch-Bodenplatte für einen aufgeräumten Eindruck. Die Kontaktfläche ist sauber verarbeitet und ausreichend glatt, auch wenn sie konstruktionsbedingt nicht die Perfektion einer vernickelten Kupferbodenplatte erreicht. Ein weiterer Pluspunkt ist die schlanke Single-Tower-Bauweise. Der Kühlkörper ragt nicht über die RAM-Bänke hinaus, sodass auch Speichermodule mit hohen Heatspreadern ohne Einschränkungen verwendet werden können. Eine Anpassung der Lüfterposition oder der Verzicht auf bestimmte DIMM-Slots ist selbst auf kompakten Mainboards nicht erforderlich. Dadurch eignet sich der Alpenföhn Matterhorn 2 Black auch für Systeme, bei denen maximale RAM-Kompatibilität gefragt ist.

Lüfter


Beim mitgelieferten Lüfter setzt Alpenföhn auf ein RGB-loses 120-mm-Modell mit hydrodynamischem Gleitlager (Hydraulic Bearing), das einen Drehzahlbereich von 500 bis 1.800 U/min abdeckt. Die Steuerung erfolgt komfortabel über einen 4-Pin-PWM-Anschluss, sodass die Lüfterdrehzahl automatisch an die CPU-Temperatur angepasst werden kann. Laut Hersteller erreicht der Lüfter einen maximalen Luftdurchsatz von 120,34 m³/h (70,82 CFM), einen statischen Druck von 2,43 mmH₂O sowie eine maximale Geräuschentwicklung von 32,5 dB(A). Die Verarbeitungsqualität des Lüfters fällt insgesamt überzeugend aus. Der schwarze Kunststoffrahmen ist sauber gefertigt, die Lüfterblätter weisen keine sichtbaren Grate auf und wirken ausreichend verwindungssteif. Zusätzlich verfügt der Lüfter über gummierte Entkoppler an den Ecken, welche Vibrationen zwischen Lüfter und Kühlkörper reduzieren. Die Befestigung erfolgt klassisch über stabile Drahtklammern, die den Lüfter sicher am Kühlkörper halten und einen unkomplizierten Austausch ermöglichen.

Montage | Preis


Montage


Unser Testmuster setzt auf ein Schraub-System, welches eine sichere Lösung darstellt. Die Installation auf einer AMD Sockel AM5 Hauptplatine läuft wie folgt ab: Der mitgelieferte Lüfter wird mittels Klammern befestigt. Die Montage nimmt knapp 20 Minuten in Anspruch. Kompatibel ist der Kühler zu allen gängigen Sockeln von (AM5, AM4) und Intel (LGA 1954, 1700, 1200, 1156, 1155, 1151, 1150, 2066, 2011-3, 2011-1, 2011-0).

Ausstattung


Der Hersteller legt eine Anleitung, AMD- und Intel-Montagematerial und eine Dosierspritze mit Wärmeleitpaste bei.

Preisvergleich und Verfügbarkeit


Alpenföhn Matterhorn 2 Black - Preisvergleich
günstigste Verkaufspreis laut geizhals.at - weniger ist besser
Noctua NH-D12L chromax.black
108.29 Euro
be quiet! Dark Rock 5
58.49 Euro
Thermaltake Toughair 510 Turquoise
41.90 Euro
Cooler Master V4 Alpha 3DHP
34.89 Euro
Arctic Freezer 36 ARGB Black
31.89 Euro
Alpenföhn Matterhorn 2 Black
24.90 Euro
LC-Power AERA LC-CC-120-W4
22.02 Euro
LC-Power Digi Serie LC-CC-120-DB6
15.23 Euro

Der Alpenföhn Matterhorn 2 Black ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Verkaufspreis von 24,90 Euro (Stand: 03.07.2026) ist überaus preiswert für das Gebotene.

Kühlleistung

Alpenföhn Matterhorn 2 Black - Kühlleistung (Serienlüfter)
CPU Load x16 - weniger ist besser
Arctic Freezer 36 ARGB Black
74 °C
Alpenföhn Matterhorn 2 Black
74 °C
be quiet! Dark Rock 5
73 °C
Thermaltake Toughair 510 Turquoise
72 °C
Cooler Master V4 Alpha 3DHP
72 °C
Noctua NH-D12L chromax.black
70 °C

Angesichts seiner kompakten Abmessungen liefert der Alpenföhn Matterhorn 2 Black eine überraschend starke Kühlleistung ab. Bereits bei mittleren Lüfterdrehzahlen hält der Single-Tower-Prozessorkühler aktuelle Gaming- und Alltagsprozessoren zuverlässig auf einem unkritischen Temperaturniveau. Erst bei stark erhöhter Leistungsaufnahme oder dauerhaft hoher Volllast stößt das Kühlsystem naturgemäß an seine Grenzen, was angesichts der Baugröße jedoch keineswegs überraschend ist.

Lautstärke

Alpenföhn Matterhorn 2 Black - Lautstärke (Serienlüfter)
Entfernung: ca. 1 Meter - Lautstärke: < 0,01 Atmen in 30 cm Entfernung / 0,1 Rauschende Blätter / 0,3 Flüstern / 0,5 Der eigene Atem / 1 Ruhige Wohnstraße / 2 Unterhaltung - weniger ist besser
Cooler Master V4 Alpha 3DHP
0.18 Sone
Thermaltake Toughair 510 Turquoise
0.17 Sone
be quiet! Dark Rock 5
0.16 Sone
Arctic Freezer 36 ARGB Black
0.16 Sone
Alpenföhn Matterhorn 2 Black
0.16 Sone
Noctua NH-D12L chromax.black
0.14 Sone

Im Betrieb hinterlässt der Lüfter einen ausgewogenen Eindruck. Bei niedrigen Drehzahlen arbeitet er angenehm leise und bleibt im geschlossenen Gehäuse kaum wahrnehmbar. Erst im oberen Drehzahlbereich wird das Luftgeräusch deutlicher, ohne dabei unangenehm oder hochfrequent zu wirken. Insgesamt bietet der Serienlüfter eine gelungene Balance aus Kühlleistung, Laufruhe und Verarbeitungsqualität und passt damit gut zum Gesamtpaket des Matterhorn 2 Black.

Fazit & Wertung

Christoph meint: Wer einen preiswerten, leisen und optisch schlichten CPU-Kühler mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, macht mit dem Matterhorn 2 Black nichts falsch!

Mit dem Matterhorn 2 Black liefert Alpenföhn einen gelungenen Einstieg in die aktuelle Matterhorn-2-Serie ab. Für einen Verkaufspreis von knapp 25 Euro erhält der Käufer einen sauber verarbeiteten Single-Tower-Kühler, der mit einer dezenten Optik, einer hohen RAM-Kompatibilität und einer für seine Größe überraschend starken Kühlleistung überzeugt. Gerade im Preisbereich unter 30 Euro zählt der Kühler zu den attraktivsten Angeboten am Markt.

Auch der mitgelieferte 120-mm-PWM-Lüfter weiß zu gefallen. Er arbeitet bei niedrigen und mittleren Drehzahlen angenehm leise, bietet eine ordentliche Förderleistung und ist sauber verarbeitet. Die Montage gestaltet sich dank des stabilen Schraubsystems unkompliziert, während die schlanke Bauweise den Einsatz von Arbeitsspeichern mit hohen Heatspreadern problemlos ermöglicht.

Naturgemäß kann ein kompakter Single-Tower-Kühler bei stark übertakteten High-End-Prozessoren oder CPUs mit dauerhaft sehr hoher Leistungsaufnahme nicht mit größeren Dual-Tower-Modellen konkurrieren. Für klassische Gaming-Systeme, Multimedia-PCs und leistungsstarke Alltagsrechner bietet der Matterhorn 2 Black jedoch mehr als ausreichend Kühlreserven.

96%
Verarbeitung
96
Leistung
91
Lautstärke
95
Montage
100
Kompatibilität
100
Ausstattung
92
Preis
100
Richtig gut
  • saubere Verarbeitung und hochwertige Optik
  • schlanke Bauweise mit uneingeschränkter RAM-Kompatibilität
  • überraschend starke Kühlleistung für einen kompakten Single-Tower-Kühler
  • angenehm leiser Betrieb bei niedrigen und mittleren Drehzahlen
  • einfache und sichere Montage
  • gute Sockel-Kompatibilität (AMD AM4/AM5 & Intel)
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Wärmeleitpaste im Lieferumfang enthalten
Verbesserungswürdig
  • unter Volllast leicht hörbarer Lüfter
  • Heatpipe-Direct-Touch-Bodenplatte nicht ganz auf dem Niveau einer vernickelten Kupferbodenplatte
  • für stark übertaktete High-End-CPUs nur bedingt geeignet
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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