X-Plane 9 (PC) - Review
„Ultrarealistischer Flugsimulator“ steht auf der Verpackung, und das auf ganzen 6 DVD´s. Das schreit regelrecht nach einer genaueren Betrachtung. Also nehmen wir uns mal einen halben Tag frei, um die mehr als 60 Gigabyte an Daten auf die Platte zu schaufeln. Wie sich die erste Bruchlandung gestaltet könnt ihr im folgenden Review nachlesen.
Von Hannes Obermeier am 30.06.2008 - 16:33 Uhr

Fakten

Plattform

PC

Publisher

Application Systems Heidelberg

Entwickler

Laminar Research

Release

Anfang Juni 2008

Genre

Simulation

Typ

Vollversion

Webseite

Media (9)

Wertung

@Alle Hobbypiloten: zugreifen und fliegen, der Rest sollte die Finger davon lassen da es eben eine trockene Simulation ist!

Ultrarealistisch, nicht ganz, dach sehr nahe an der Wirklichkeit. Eine riesige Auswahl an Flugmodellen, die bei Microsofts Konkurrenzprodukt als Addon nachgekauft werden müssen. Das Sahnehäubchen ist wohl das Spaceshuttle und die passende Option, die Erde zu verlassen und auf einen Kurzbesuch auf dem Mars zu landen. Betrachtet man die unterschiedlichen Ausführungen der Flugzeuge und deren Cockpits, muss man die Note nach unten und wieder nach oben richten. Die Grafik der Landschaft sowie der Gebäude wird erst bei höheren Flugsituationen ansehnlich bis sehr schön. Auf dem Boden sowie in niedriger Flughöhe wird teilweise ein schrecklich matschiges Bild geboten. Licht und Schatten haben im Inneren des Cockpits keine Einflüsse, was gegen die Benennung „ultrarealistisch“ spricht. Der Simulationslevel ist von Flugmodell zu Flugmodell unterschiedlich ausgefallen. Was gesamt gesehen einen eher unfertigen Eindruck des Spieles macht. Vielseitigkeit ist es, was X-Plane 9 auszeichnet. Denn nicht nur die Flugmodelle sind reich an Zahl, sondern auch das Kartenmaterial und die möglichen Zufalls-Störfaktoren wie Umwelteinflüsse, plötzlich auftretende technische Gebrechen und einige andere Aspekte. Das umfassende Handbuch habe ich bewusst nicht erwähnt, denn wer das versteht sitzt garantiert im Reallife hinter einem richtigen Steuerknüppel.

60%
Grafik
7
Sound
5
Bedienung
8
Spielspaß
6
Atmosphäre
8
Multiplayer
6
Preis/Umfang
8
Richtig gut
  • Optik aus großer Höhe
  • viele Details
  • viele Flugmodelle
  • online erweiterbar
  • umfassendes Kartenmaterial
  • wirkt sehr realistisch
  • Preis
Verbesserungswürdig
  • Optik aus geringer Höhe
  • Realismus ist Modellabhängig unterschiedlich
  • keine Hintergrundmusik
  • Multiplayerpart fast sinnlos
Anforderungen
Getestet für

Minimum-Anforderungen:

Prozessor: 2,0 GHz (empfohlen: Dual-Core mit 2,6 GHz)

Arbeitsspeicher: 1024 MB (empfohlen: 2GB und mehr)

Grafikkarte: 128 MB (empfohlen: 256 MB)

Festplatte: 60,0 GB

Betriebssystem: Windows XP/Vista

Sound: Soundkarte

Sonstiges: Maus, Tastatur, Gamepad, DVD-Laufwerk und ISDN-Verbindung oder schneller


Testsystem:

• Mainboard: ASUS Striker II Extreme nForce790i Ultra SLI| Sockel: 775 |Bios: s2e0504

• Prozessor: Intel Core 2 Extreme QX9650, 4 x 3,0GHz@4,0 GHz

• Wärmeleitpaste: Arctic Cooling MX-2

• Arbeitsspeicher: Corsair DDR3 1333 MHz (2x2 GB)

• Grafikkarte: 2x Zotac GeForce GTX 280 (SLI)

• Monitor: HP w2408h

• CPU-Cooling: OCZ Vendetta 2

• Netzteil: Thermaltake Toughpower 1200W Cable Management

• Sound Creative SB X-Fi Titanium Fatal1ty Professional Series + Teufel Motiv 5

• Festplatten: 2x Western Digital Raptor X 150 GB (10.000 RPM; 32 MB Cache) Raid 0

• Gehäuse: Thermaltake Xaser VI

• Gehäuseventilation: Front: 1x 140 mm; Rear: 1x 120 mm; Top: 1x 140 mm

• Laufwerke: Plextor DVD-Dual Layer Writer und LG DVD-Rom

• Betriebssystem: Windows Vista Ultimate 64bit - Service Pack 1

• Eingabegeräte: Logitech UltraX Media Keyboard und Razer Lachesis

• Software/Testgeräte: Memtest86, Futuremark 06, Speedfan, Everest Ultimate 2007, db-Meter, Multimeter, Kama Thermo

• Zimmertemperatur: ca. 21°C
Hannes Obermeier Hannes Obermeier

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